Wir sind aus Magie

Ohne Träume wäre ich nicht ich!

 

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Wortwörtlich ist auch nicht optimal

„Wer glaubt, dass Volksvertreter das Volk vertreten, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten“

Ein Graffiti

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Ich werde verfolgt

Vielen kennen das vermutlich. Wenn man aus einem Grund aufmerksam wird auf eine bestimmte Sache, dann taucht diese eine überall und in vielen Formen auf.

Zitronen. Sie scheinen gerade in zu sein. Drum nicht wundern, dass es hin und wieder fruchtig wird.

An dieser Stelle ein Eyecatcher. Nicht die Bilder an sich. Meine fotografischen Talente liegen nah am Verlangen danach. Aber meinen Blick haben diese Zitronen eingefangen.

 

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Ein Gläschen in Ehren…

… so klingt gefühlt die Einleitung zu: „Hallo, mein Name ist Marga und ich bin…“

Es ist ziemlich schwierig jemanden zu finden, der auch mal mit sich selbst ein Glas Wein trinkt. Um ehrlich zu sein, fand ich bislang nur eine Person. Wir beide gleichzeitig erleichtert, nicht die einzigen zu sein. Soll ja wie ein Warnschild blinken, dieses Alleine-Alkohol-Trinken. Dummerweise gehört diese eine Person zur Familie. Könnte also in der Verwandtschaft liegen. Nicht gerade hilfreich. Aber bei so einer großen Familie findet sich wiederum fast alles. Denk dir etwas aus und lass uns mit den Familienchronisten recherchieren. In den dunklen Ecken lauert so manches und bestimmt sind und waren wir nicht die einzigen zwei, die in der reduzierten Zweisamkeit mit einem Glas so etwas wie Wein trinken mögen.

Einem Weinbroker zeige ich sowieso die kalte Schulter. Erstens ist mein Bedarf nicht groß genug, zweitens hat er in meiner Akte vermutlich bis zu meiner Schuhgröße und meinen Allergien alles gespeichert, aber die Notiz, mich ein Jahr lang in Ruhe zu lassen, ignoriert er derart schamlos, dass ich einfach nicht mehr reagiere. Der Wein ist schon gut, aber der reicht ja noch ein Weilchen hin. So in Ehren…

 

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Dein Zuhören ist wie ein Streicheln der Seele

Es gibt Komplimente, die werden routiniert in den Raum geworfen und ebenso unberührt einmal von Ohr zu Ohr geschleust bevor sie wieder versumpfen.

Du siehst gut aus!

Das schmeckt gut!

Tolle Torte!

Für ein echtes und zu Herzen gehendes Kompliment braucht es meiner Erfahrung nach Zeit. Zeit um es zu formulieren und auch, um es wirken zu lassen. Das dauert länger und ist intimer als gewohnt.

Eine besondere Art des Komplimenteschenkens fand ich kürzlich. Ihr kennt die Anschläge mit kleinen eingeschnittenen Fetzen am Ende des Papiers? Wohnungssuche unter Student:innen, entlaufene Tiere, Babysitter, Tanzstunde, usw.

Warum nicht einmal mit einem Kompliment? Das dachten sich wohl die Intitiator:innen von The compliment project *klick*. Die machen es so einfach, dass es gar nicht leichter geht. Zu gewinnen gibt es lächelnde Mitmenschen und – mal ehrlich – mehr davon ist immer gut.

 

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Wer war ich?

Ein altes Schreibbuch fiel mir in die Hände und ich blätterte kurz darin. Quasi vor dem Zurückstellen. Schließlich blieb ich ein wenig hängen.

Ich weiß, dass ich in Rom war. Mit dem Nachtzug dahin. Aber ich hätte jeden Schwur geschworen, dass ich noch nie ein paar Stunden mit drei Kolumbianerinnen verbracht habe. Nur stand das da blau auf weiß. Mir selbst sollte ich wohl glauben können, oder?

Und Benita Ferrero-Waldner kenne ich. Aus den Medien. Das behaupte ich heute und damals war ich auf einer Lesung mit der Leibhaftigen.

Welch große Tiefen in mir wohnen und die ich nicht (mehr) kenne!

Nie schrieb ich im Glauben daran, dass ich einmal lesen würde. Vielleicht könnte es doch ganz interessant werden.

 

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Hab mich selbst überrascht

„Trauer ist wie Schokolade. Man sollte nicht zu lange damit allein sein.“

Nicht vorzüglich oder ausschließlich, aber sehr gerne habe ich als Jugendliche Comics gelesen. Jetzt erobert zumindest ein Graphic Novel-Exemplar erneut mein Herz.

Ja, ja, ja. Don Quijote wäre von der Klasse, ein ganzes Sommerprojekt für Ritter:innen des Alltags zu sein. Aber Flix ist so verflixt einnehmend und originell. Da darf alte Liebe wieder aufflammen.

„Comics sind gefährlich! Denn sie haben nichts mit der Realität zu tun. Darum fordere ich im Namen aller Leser und klar denkenden Menschen: Dieser Unsinn muss  e n d l i c h  aufhören!!! Rechtzeitig erkannter Feind ist halb besiegt.“

 

 

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Dummer Schrank

Ab und zu hilft es, Dinge zu beschimpfen. – Um ein Kind vom Weinen abzubringen. Durchaus ein lustiges Spiel sogar und ich gebe zu, diesen Weg schon gegangen zu sein.

Erst einmal dessen bewusst geworden, fällt mir das praktisch überall auf. Der ist schuld, nur wegen ihr, wenn das nicht gewesen wäre, ginge es mir immer noch wie Gott in Frankreich. Politik, Religion, Beziehungen, Krankheiten – Schuldzuschreibungen verringern offenbar Schmerzen unterschiedlichster Art.

Das einzige, was wir uns fragen dürfen ist, ob wir mit einem Kleinkindverhalten zufrieden sind.

 

 

 

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Mit frischen Augen

Kennt ihr das? Etwas Bekanntes wird über andere in ein neues Gewand gesteckt, so dass ihr plötzlich von Faszination gepackt seid? Klar, es ist „nur“ ein Gewand. Aber es tut gut, so manches wieder als das Wunder sehen zu können, das es ist.

Daniel Hager hat, nach eigenen Worten, im Zug ein wenig „geschnipselt“ und ich spüre ein Staunen und die Dankbarkeit, hier wohnen zu dürfen.

 

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Natur pur aber nach Norm bitte

Es scheint mir schon, dass viele Menschen Schritte zurück zu mehr Natürlichkeit suchen und machen. Beim Essen, bei der Kleidung, in Bezug auf Pflegeprodukte oder bei der Nutzung von Ressourcen.
Nicht nur, weil mich das Schneckenproblem, bzw. die Lösung eines solchen, scheuen lässt, es ist auch der fehlende Platz, der mich von einer größeren Gemüsezucht abhält. Stattdessen habe ich mich für die Gemüsekiste entschieden. Wöchentlich frisch, keine Maschinen involviert, überschaubarer Lieferweg.
Unter Gleichgesinnten wird dann darüber gesprochen. Da ist zu viel Salat und zu groß. Schon wieder Kraut! Ich kann keinen Mangold mehr sehen! Wer braucht so viel Sellerie? Und warum sind die Salate jetzt so mickrig?

Wir leben in Luxus pur und daran gewöhnt man sich leicht. Es müssen nicht die viel besprochenen Erdbeeren im Winter sein. Wir wollen die Dinge einfach so, wie wir sie uns vorstellen, weil wir wissen, dass es möglich ist.

Ich persönlich reorganisiere mein Denken in Richtung Gemüsekiste, indem ich mir vor Augen halte, dass ein Garten im Frühjahr anderes und in anderen Mengen hervorbringt, als im Hochsommer oder Herbst. Es tut gut, sich im Folgen der Natur zu üben. Und in neuen Rezepten.

Natürlichkeit ist nicht immer abenteuerlich und Frohsinn pur. Was nicht bedeutet, dass man ihr nicht mit ebendiesen Qualitäten begegnen kann.

 

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