Hätte-Tag

Hätte ich die Möglichkeit, einfach so einen Tag unter der Woche frei zu nehmen, dann würde ich

– so lange im Bett bleiben, bis es hell genug ist, ein paar Seiten zu lesen, ohne das Licht anzumachen.

– mit Buch und Müsli beim Frühstück sitzen – mindestens eine Stunde lang.

– genau so viel Hausarbeit machen, damit ich mich wohl fühle und den Rest ohne schlechtes Gewissen auf einen anderen Tag verschieben kann.

– bis Mittag Jogginghosen tragen und nur lesen und schreiben.

– etwas Einfaches und Leckeres kochen.

– einen langen Spaziergang durch den Wald machen.

– immer wieder stehen bleiben und die Natur bestaunen.

– mir ein Ziel vornehmen und dann doch lieber auf einem Stein am Wasser die Sonne genießen und… lesen.

– mich von einem Hund den Hügel hochziehen lassen und ihm dabei anfeuernd zurufen schneller zu machen.

– barfuß im kalten Wasser der Ache stehen und noch einmal eine Lese-Sonne-Pause machen, bis die Füße trocken sind.

– ein feines Abendessen mit süßem Nachtisch.

– Buch fertiglesen.

– dem Abend zufrieden und offen entgegengehen.

 

Heute war ein Hätte-Tag 🙂

 

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10 Kommentare

Eingeordnet unter ein bisschen Philosophie

10 Antworten zu “Hätte-Tag

  1. Schön!
    Und ich wünsche dir immer wiederkehrende Hätte-Tage!

  2. Feine Sache das! Wunsch aussprechen und sich erfüllen. Sehr gut. 🙂 Wirst Du es denn wiederholen?

  3. Ohhhhhhhhhhhhhhhh! Was für ein Hätte-Tag. Wie schön, dass du ihn mit Sonne auf der Nase genießen konntest.
    Sabbalot! Doch so gewaltig schön bei Euch. Wunschöne Ausblicke. DANKE. Da wird das Herz gleich weit. Das ist ja ein richiger Wald, rufe ich dir entgegen! Auf der Wies`n. Heidi-Idylle. Das ist Schreiblandschaft. Das ist eine „Jeden-Morgen-wach-werden- und- DANKE- sagen- Landschaft“
    Ich fasse es nicht. Oh mio dio, che bella. Sturzbäche. Klarstes Wasser. Panta rhei.
    Zwischendrin staunen, Lese-Sonnen-Pausen, barfuß – jiiiipie yeah!
    Es gab einen Hund an deiner Seite…….war es nicht doch ein Kätzchen?……einen richtigen Hund…..? Marga dann aber schon in Befehlslaune: „Mach schneller Hund!“
    Hätte-Tage klingen nach Traumtagen. Grandios.
    Danke, lieben Dank für die schönen Einblicke. Ich atme gleich tiefer.
    m.

    • Heidi, Heeeeiiidiiiii! Manchmal bist du mehr Heidi als ich, das versichere ich dir. Ich sage nur: Sensenmähen…
      Einen echten Hund ja. Er und meine Mutter (oder umgekehrt) haben mich abgeholt und so ergab sich das Rennerlebnis besonderer Güte. Der Kerl (Jagdhund) hat wirklich ordentlich Power und die durfte er einmal rauslassen, während ich mich ranhängte. Er gehört zu meinen Eltern.
      Und ja: Die Umgebung hier ist wirklich wunderbar wunderschön. Nicht umsonst singen wir: Ich möcht sonst nirgends, nirgends sein, so gern bin ich im Wald daheim 😀
      Leben hier, arbeit (größtenteils) woanders.

      • Du rangehängt am Hund… Ich lachte schon über deine Schuhe ohne dich,
        Kann ich mir wohl denken, dass es solche Lieder in so einer Umgebung gibt. „soooo gern bin ich im Wald daheim“ tralllllllllllll-alllaaaa-aaaa. Im nächsten Leben komme ich auch mit so einem Lied zur Welt. Brotzeit sagen die Bayern – jawohl auf einer Alm. Wie sagt ihr: Jasper? Käse lasse ich von den Bergen rollen. Kräuter wachsen in die in allen Farben in riesige Höhen. Es duftet vergnüglich. Verborgen zwischen vier Bäumen liegt meine Hütte. Sonnengeflutete Wiese direkt vor meiner Tür, zwei, drei Schritte weiter liegt der ruhige See. Wasser muss schon in der Nähe sein…Irgendwie..

        Ist doch perfekt – leben hier, arbeiten woanders.:)

      • Essen: Bei uns gibt/gab es z’Morgen, z’Nüne (Jause dem ursprünglichen Wort nach ca um neun Uhr), z’Mittag, z’Aubod („zu Abend“ – um ca. vier Uhr) und z’Naaht („zu Nacht“ – wenn die Arbeit fertig ist).
        Das war für die hart arbeitenden Bauern. Deftig und reichhaltig. Nicht unbedingt für Menschen mit Bürotätigkeiten geeignet. Wobei sich auch heute einige an 5 Mahlzeiten halten. Somit immer noch praktizierbar.
        Ich jodle dir dann von meinem Häuschen auf der anderen Seite des Tales zu. Bei mir fließt ein Bach vorbei, kann soweit gestaut werden, dass man vollends untertauchen kann und gespeist wird er von einem Wasserfall, der nach kurzer Wanderung durch den Wald – über Wurzel und Stein – erreicht werden kann. Hund und Katze gibt es bei mir ebenfalls, viel Barfußlaufen, kompakte 3 Monate Winter, Eichhörnchen, die der Katze die Nüsse streitig machen und Piepmatz Besuch beim Frühstück vor der Hauswand.
        Komm doch mal auf eine „Naahtstubat“ vorbei! 🙂 (= abendlicher Besuch zum Singen, Reden und Kartespielen)

      • haaaahaaa:)Ich wollte sowieso noch das Thema Strom ansprechen. Die Schreibarbeit stelle ich mir nämlich weiterhin an einem Computer vor. Leitung legen von d e i n e m Haus zu m e i n e m Hüttchen.
        Wenn wir sogar d e i n e n Bach stauen dürfen, dann dann wird es dir ja wohl auf ein paar Kilowatt Strom nicht weiter ankommen. Vermutlich interpretiere ich das ein wenig zu weiträumig.*schmunzel.schmunzel, was?!
        Es wird eine hell erleuchtete Alm, vieeeel Licht.

        „Mein“ Almhügel von einem STAU-See umgeben, jodle, jodle ich doch gleich mal, dein Städtchen läge dann wohl ganzheitlich unter Wasser? Nein, das geht nicht, Das wäre zu egoistisch von mir gedacht. Bäche, die man stauen kann – wunderbar. Segelboot aus Holz, Nagel und alten Laken basteln. Seeeeehr gut!

        Ach so ja, Jause ups, nicht Jasper. Bis in die Nacht hinein kann gegessen werden? Sehr gut. Sehr gut! Wirklich sehr gut! Natürrrrlich komme ich nach dem Jodeln RUNTER zu EUCH, auf einen was, wie… „Naahtstubat“ – gibt `s für Eure Sprache ein Wörterbuch? Natstuppatt. Naaaaahtstubat, klar Dehnungs-H, oder Naahtschtubatttttt?

        Jaa-a jodle du man, kicher kicher 🙂 ich sende schamanisches Rauchzeichen. Qualm.Qualm: Ja! Qualmmmmm. Qualmmmm. Qualmmm: Bin gerade am Käsen, heute nicht. Räucherstäbchen werden gezündelt. Dann musst du dich von deinem Jagdhund hochziehen lassen!
        Zum Jodeln bin ich zu schüchtern. Für so etwas gibt es ein Extra-Gen, das mir fehlt. Und drei Monate bräuchest du bitte gar nicht jodeln, ich läge dann nur unter einer vierfachen Daunendecke und rührte mich nicht aus dem Bett.
        Ohhooooooooh, barfußlaufen….weißt du, wie sehr ich das liebe…immer schon, gestern fuhr ich mit Badelatschen Fahrrad, alle anderen festes Schuhwerk, dabei lachte die Sonne so herrlich – Luft, Luft…der Wassermann…Shiva würde „gelenkt“, Nüsse werden bitte gerecht geteilt, apropro teilen und Eichhörnchen.
        Mein Eichhörnchen ist nur in einer Sache wenig Freund mit mir: meine Mini-Erdbeeren in einer Schale. Ich sehe immer die weißen Blüten, gerade blüht es wieder, ich s e h e auch kurz darauf die Frucht,Plural, die Früchte, aber essen tut sie mein Freund Eichhörnchen. Es ist und bleibt ein Raubtier. Sag`ich doch.

        Ich jodle dir jetzt einen herzeligen

        Froooooheee Ostern- Gruß in dein Barfußland.

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