Österliche Frühlingsgrüße

Von allen Bergen zutaleOstergruß
ist ein Leuchten erwacht –
flammende Frühlingsfanale
durch die Osternacht!

Von allen Türmen zusammen
läutet es landhinein –
Herz, mit Glocken und Flammen
bricht der Frühling ein!

(Lulu von Strauß und Torney)

———–

Ein besonderer Brauch.

Am Morgen des Ostersonntags findet man im ganzen Dorf Spuren von Sägemehl. In der Nacht wurden von jungen Burschen alle Häuser „markiert“, in denen Mädchen wohnen, die in diesem Jahr 18 werden. Somit im heiratsfähigen Alter… (so will es der Brauch).

Bei uns wohnt auch eine 🙂

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2 Kommentare

Eingeordnet unter ein bisschen Philosophie

2 Antworten zu “Österliche Frühlingsgrüße

  1. Herzlichen Dank für diese schönen Ostergrüße!
    Überaus interessant! Oh.Wieso Sägemehl? Vermutlich, weil es so viel davon gibt? Ist das der Grund?
    Eine herzwärmende Osterüberraschung, die da hängt.

    Damit man sich jung fühlt:
    Alle Heiratsfähigen über 18 Jahre hinaus, legen sich ihr Sägemehl selbst vor die Tür….

    Mehr von diesen Bräuchen. Kulturen kennen lernen. Willwoll will mehr. mehr..mehr. 🙂

    • Interessante Idee, sich Sägemehl (weiß auch – noch? – nicht warum) selbst vor die Türe zu schippen. Ziemliche Arbeit, das wieder loszuwerden, das kann ich dir aus Erfahrung allerdings sagen.
      Was tut man nicht alles, um sich jung zu fühlen…

Dazu möchte ich gerne sagen:

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