In der Dunkelkammer

(in der von mir gedachten, ist es so dunkel wie in einer Kuh)

würde mir nichts auf Fotos Bezogenes einfallen…

 

Ich würde mit Schüssel, Löffel, Müsli und Milch zu kochen beginnen und zu essen versuchen.

Mich ausziehen, die Kleider wild um mich schmeißen und dann das Anziehen zelebrieren.

Sie mitnehmen, mich eng an sie kuscheln, ihre Hand in meiner und wir würden uns Geschichten erzählen.

Singen, schreien, reden, plappern und tierische Laute mache, um mir zu lauschen.

Jemanden einladen und küssen.

Das Wunder eines aufflackernden Streichholzes bestaunen.

Sitzen und die Dunkelheit ansehen.

Mich auf ein Bein stellen.

Meinen Bewegungen und meinem Atem zuhören.

Mit weit ausgestreckten Armen und Beinen am Boden liegen und obwohl wach, träumen.

 


 

Und ja, es ist schon zu lange her, dass wir kichernd in der dunklen Toilette gesessen sind. Fast zwei Monate.

Notiz an mich: Beim nächsten Mal! 

 

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49 Kommentare

Eingeordnet unter faszinierend, just Life

49 Antworten zu “In der Dunkelkammer

  1. In der Dunkelkammer…
    Träume von Licht hätte ich, unablässig und das Aufflammen des Streichholzes wäre mein Sonnenaufgang.

  2. Reicht mir mal jemand ein Streichholz? Beim Lesen komme ich mir vor wie in einer Dunkelkammer oder gar ganz verschlungen von einer Kuh und ich warte auf ein Wiederkäuen, dass mir etwas auf diesen Text „Bezogenes einfallen“ möge…….

    …..Vielleicht ja auch „Notiz an mich: Beim nächsten Mal!“

    Und welche Ente? Der Tag ist lang genug für Rätsel. Und das Warten auf die Betriebstemperatur.

    Bis dahin, einen Schönen Tag.
    Herr Hund, frisch wie ein abgebranntes Feld. Hat da einer gezündelt?

  3. Wieder einmal die Welt verzaubert.

  4. Ich habe heute einen prosaischen Tag: in einer Dunkelkammer würde ich schlafen. Aber wie bin ich da überhaupt hingekommen ?? Freiwillig ??

    • Das hoffe ich.
      Ansonsten bitte beachten: Die Türe ist tatsächlich nicht abgeschlossen.

      • Ach, das beruhigt mich aber schon ! In diesem Fall würde ich vielleicht Tastübungen machen. Nach dem Motto: was könnte das sein, was ich gerade in der Hand habe ? Ich habe mal in einem Zeichenkurs so eine Übung gemacht: man zeichnet Dinge, die man nur ertastet und schaut sie sich nachher an. Ein sehr interessantes Erlebnis !!

      • Das ist eine Idee, die mir spontan gefällt!
        Danke.

      • Ja, probier´s einmal, es kommen ganz tolle Dinge dabei heraus.

  5. Schöpfungsgeschichte aller Kulturen im Bauch einer Kuh. Genial!
    Eintreten in die Dunkelheit….(Johannes Ev.)
    Das Licht entdecken wir nur über den Weg in die Dunkelheit. Dort bricht es hervor. Ohne Dunkelheit kein Licht.
    Alles erfahrbar in unserem Bewusstsein.
    Im Herzen.
    Es werde Licht.
    Und siehe…:)
    Hee.Hee.
    .
    ..und Kringelherzen

    • Was für ein schöner Morgengruß für mich.
      Die Kringelherzen nehme ich gerne mit und verteile sie mit beiden Händen.

      Danke für deine Dunkel-Licht-Worte. Hee.Hee.

  6. deine EINFÄLLE sind grandios!

    die Dunkelkammer als Portal zum Kuhparalleluniversum?! :mrgreen:

  7. Ich finde, das solltest du an alle Schulen verteilen, die es wiederum an alle Schüler… und auf Laternenpfähle schreiben… laut singen… mit Kreide auf dem Gehweg und überhaupt… !

  8. Reminiszenzen, wohin man schaut. Oder: Ich lach mich kaputt. 😉

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