Wirrsinn [5]

Jemand schrieb, das Leben sei für ihn eine Parabel. Anfang, Aufstieg, Höhepunkt, Abbau, Ende.

Für mich war durch dieses beschriebene Bild in Sekundenschnelle klar, dass es in mir eine ganz anderes Vorstellung gibt. Sie orientiert sich daran, wo die Zahlen stehen. Ja, jede hat ihren Platz bzw. ihre Richtung. Das sieht dann so aus (inklusive einer Erkenntnis):

Zahlenort

Auch im Alphabet hat jeder Buchstabe seinen Platz:

Buchstabenort

 

 

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26 Kommentare

Eingeordnet unter just Life

26 Antworten zu “Wirrsinn [5]

  1. Im Moment klemmt es bei mir.
    Hilfst du mir bitte?

  2. zolaski_lz

    Die Parabel von 1 bis 100 erscheint mir sehr sehr einfach. Ich werde mal meine Parabel malen. Eine kleine Herausforderung.

    Von a bis z finde ich schon besser.

  3. Die beiden Skizzen sprechen mich sehr an. So dynamisch die erste. Ich kriege richtig gute Laune, wenn ich draufschaue. Und so versammelt die zweite: ein Meditierender im Profil, kurz bevor er sich aufrichtet.

  4. Das konnte ich sofort nachvollziehen. Wobei du hier eigentlich eine dritte Dimension durch die delinearisierte Beschriftung hinzufügst, die dann die subjektive Komponente abbildet bzw. der Kontrast zur Logik der Kurve ist. Jeder Infografiker würde das entweder kreativ oder unsinnig finden. Ich finde es toll. Und beides. Weil sich da alles ergänzt.

  5. melcoupar

    Ich finde das gar nicht wirrsinnig … Mir gefällt es. Lieben Gruss. Melanie

  6. Nicht aufwärts, nicht vorwärts, nicht nach unten, auch nicht von a bi z
    – zurück zu dir, zurück in die Mitte.. 🙂

    • Hm, wenn ich eine Zahl oder einen Buchstaben betrachte, dann fehlt mir dieses Bild.
      Aber wer weiß, vielleicht tauche ich ja in mir, wenn ich diese Bilder betrachte?
      Stell es dir wie lesen vor. Sage ich das ABC rückwärts auf, dann bewege ich mich auf dieser Schlange von unten nach oben.
      Dabei kann ich in mir ruhen oder auch nicht.

      Danke für diesen zentralen (!) Aspekt. 🙂

      • Hee.Hee. Ja, etwas Wirrsinn dem Aufwärts und Abwärts, die Mitte und das Zurück entgegenzusetzen. Scheinbar….

        Was verbindest du mit „Aufwärts“….?
        Woher weißt du, wohin DU tatsächlich gelangst, wenn du dich auf dieser Schlange bewegst – das ABC lesend?.

        Wenn du dabei wirklich fokussiert bist und wie du sagst- ruhst, .wird etwas ganz anderes mit dir geschehen. Dann wird die „geografische Lage“ der Buchstaben völlig unbedeutend..
        Ich finde deine Schlange und das Lesen von Buchstaben geradezu perfekt für eine solche „andere Erfahrung“..
        Wenn du nicht ruhst, nimmst du dann wahr, wohin die Richtung geht?
        Aufwärts geht es nur, weil du es als Aufwärts definiert hast. Wir tun das gerne.
        Danke, liebe Schlangenbeschwörerin.
        Von Wirrsinn zu Wirrsinn.
        In diesem Sinne

      • Diese deine Frage erscheint mir wichtig: Was verbindest du mit „Aufwärts“?
        Oben, unten, rechts, links, innen, außen, und sonst noch tausend Richtungen. Da höre ich mal gut in mich hinein. Mit welchen verbinde ich was? Bewerte ich?

        Und – gemerkt? Ich war in mir! 🙂 Hee.Hee

      • Liebe Schlangenbeschwörerin,

        Es scheint Wirrsinn – aber nur im ersten Moment..

        „Erfolg“ ist mit Aufwärts und Vorwärts belegt, mit Ziel erreicht. Du sprichst von A bis Z. Von Anfang bis Ende – hee.hee.
        Ich könnte auch von D nach E zum P laufen. und ich könnte mit meinem Füßlein und Schühchen gegen deine Schlange treten und sie gehörig durcheinanderbringen. Sie könnte sich verschreckt zusammenziehen und alle Buchstaben steckten in einem. Und dann? Wo ist dein Aufwärts dann? Die Buchstaben sind noch alle da. hee.hee.
        Radikaler Konstruktivismus.
        Im Hebräischen und Arabischen wird von rechts nach links gelesen und geschrieben.
        Wie setzt du dort an?

        Hee.Hee.
        Wenn ich auf deine Schlange blicke und das ABC lese, werde ich ruhig und ich komme sehr deutlich bei mir in der „Mitte“ an….hee.hee.
        Das Eigentliche geschieht nicht auf deiner Schlange.. .Wirrsinnig , was!! Hee.Hee.

      • Du dürftest durcheinanderbringen, wie du willst. Das äußere Durcheinander ändert nichts daran, dass ich weiß, wie es sich anfühlt, neben einem O zu stehen.
        In welche Richtung gelesen wird, ist ebenfalls unerheblich. Das D hat in mir einen Platz, wo ich es finde.
        Wenn ich versuche, mich an ein bestimmtes Wort zu erinnern, dann weiß ich meistens den Anfangsbuchstaben, weil ich weiß, „wo“ das Wort beginnt.
        Sollte ich eine Sprache mit anderen Zeichen für die Laute lernen, würden sie anfangs neben/hinter/unter/vor – keine Ahnung, das müsste ich ausprobieren – stellen. Mit der Zeit könnte sich ein eigenes Bild ergeben. Aber erst, wenn sie zu „meinen“ Zeichen geworden sind.

        A bis Z ist es ja nur, weil ich sie so lernte, weil unser Alphabet so aufgebaut wurde.
        Beginne ich mitten im ABC, so ist das kein Problem. Irgenwie erfolgt am einen oder anderen Ende ein Quantensprung, der mich zum Anschluss bringt.

        Es handelt sich hier um kein Bild, das ich mir gemacht habe. Ich nehme es so wahr. Am Alphabet bewege ich mir rauf und runter, bei Zahlen hin und her. So verorte ich mich in diesen Symbolen – vermute ich zumindest.

        Das „Es geht aufwärts“ kam ganz spontan, als ich die Zeichnung vor mir ansah und weil mich der Gedanke zum Schmunzeln brachte, notierte ich ihn dazu. Die Aussage war nicht intendiert.

        Von mir aus könnten die Zahlen auch in ein Schneckenhaus führen oder das ABC die Sonne umarmen.

Dazu möchte ich gerne sagen:

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