Wirrsinn [8]

Zeit ist Geld.

Es ist eine Befreiung, das zu erkennen.

Wenn Geld nämlich unsere Währung ist, dann haben wir alle gleich viel davon.

Ja, ja, Tara und mir muss man da nicht mit erhobenem Zeigefinger und einem „Aber“ kommen.

Bis zum letzten Tag hin stehen jeder und jedem von uns sage und schreibe

86400 Sekunden pro Tag + Nacht zur Verfügung.

Reich sind wir. Alle.

 

 

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33 Kommentare

Eingeordnet unter ein bisschen Philosophie

33 Antworten zu “Wirrsinn [8]

  1. Das ist wahrer Reichtum 🙂

  2. Dafür bin ich dankbar, oft,wir sind wirklich reich.

    Mein Batschkapp wartet auf dich.:-))

  3. Sie sollten die Kategorie umbennen, Verehrteste. Wahrsinn würde besser passen. Herzende Grüße, Ihre Käthe, wahrhaft zugetan.

    • Ich hab nachgesehen. In dieser Kiste ist alles so durcheinander, beim Deckellüpfen purzelt eben eines heraus. Eine generelle Umbenennung kann ich nicht mit gutem Gewissen vornehmen, auch wenn mich Ihr Vorschlag streichelt. Warten Sie nur, kommt schon mal wieder ein ganz schräger Kwatsch aus dieser Box.

      • Ist wohl ’ne Rirarappelkwatschkladeradatschrunkelkiste, die Sie da haben. Das sind die bonfortionösesten, weil man nie weiß, was einen daraus anspringt. Hauptsache, ein Sinn ist drin. Wahrsinn, Wirsinn, Unsinn, das fetzt ja alles. Mit herzvollem Gruße, die Ihre.

      • Haben Sie den Wirsinn bemerkt? Der springt mir doch wirklich erst jetzt und durch Sie ins Auge.
        Ist eben doch auch eine kleine Schatzkiste.

      • Geschrieben, darüber gestolpert, geschmunzelt, stehen gelassen. Weil’s ja so paßt. Herzvolle Wirgedanken, unwirr und augenküssend, die Ihre.

  4. Wieso stimmen hier alle so zu?
    Was ist daran wahr?
    Liebe Marga, sitze ich gerade in einer Black Box? ….Hilf mir bitte, wenn ich jetzt völlig falsch liege, etwas nicht verstehe, warum auch immer.

    „Zeit ist Geld.“
    schreibst du.
    Seit wann ist Zeit Geld?
    Geld ist Geld.
    Zeit ist Zeit.
    Zeit an sich ist sinnleer. Gibt nur Abstände an.
    Geld – wir gaben Papier eine Bedeutung, einen Wert.
    Wir mochten beides in Zusammenhang bringen
    Zeit ist wenn es schon Geld ist unterschiedliches Geld.
    Der Stundenlohn eines Handwerkers liegt bei 150 Euro?
    Der Management-Berater nimmt die Stunde 300 Euro?
    Die Heilpraktikerin vielleicht bei 120 Euro?..
    Und eine Reinigungskraft verdient wohl 7.50 die Stunde?
    So unterschiedlich zeigt sich Zeit und Geld für vier Menschen.

    Andere Menschen in anderen Ecken der Welt kennen unseren Blick auf Zeit und Geld überhaupt nicht.

    Stichwort Kapitalismus und Aufkommen Maschinenarbeit
    an anderen Orten noch viel früher,, Münzen. etc….
    Stichwort: liberale Freiheitsbürger, die um Rechte kämpften und die Freiheit zwar forderten, aber nur für das besitzende Bürgertum (John Locke).wurde es aber so richtig wichtig: Zeit/Geld. Denke auch an Taylorismus, wo Arbeitsplätze nach Stoppuhr eingerichtet wurde, was kann Mensch in 1 Minute leisten.
    Ein höchst ungesundes Herrschaftssystem wurde dem Menschen auferlegt..
    Vorher wurde Brot für Fisch getauscht.

    Du schreibst weiter:
    „Es ist eine Befreiung, das zu erkennen.“

    Was ist daran befreiend?
    Ich suche noch. Fühle mich hilflos.
    Ich verstehe nicht.
    Lese ich hier etwas nicht, sehe ich es nicht, erkenne ich es nicht?
    Es gab nie für alle die gleiche Zeit, weil sie mit unterschiedlichem Inhalt gefüllt wird.
    Zeit/Geld :
    Ich erinnere an den „Pauperismus“ in Europa
    Elendig ging es den Menschen. mit dem Zeit=Geld,….England war ganz schlimm davon betroffen.
    Die „Katzengesänge“ :arme Frauen, die vor deutschen Bäckereien jaulten, weil keiner sich mehr Brot leisten konnte
    Viel Zeit für viel Arbeit für wenig Geld, um viel Geld für wenig Brot zahlen zu müssen. 8-jährige Kinder arbeiten 12 Stunden zur Pflicht!!!, .
    Zeit ist Geld- diese Verknüpfung schuf keine Befreiung, sondern jede Menge Armut. und schafft heute jede Menge Burn Outs und wieder Armut (in aller Kürze, es ist komplexer)
    Geld führt Angebot und Nachfrage zusammen.
    Zeit/Geld ist Herrschaft und Abhängigkeit und nicht zwangsläufig Befreiung.
    Befreiiung sieht – meiner Meinung- nach anders aus.

    „Wenn Geld nämlich unsere Währung ist, dann haben wir alle gleich viel davon.“
    Der Satz so wie er hier steht. Liebe Marga, Marga, Ich schaue auf diesen Satz und ich weiß nicht…
    Wie kommst du darauf, dass wir alle gleich viel von dieser Währung Geld haben…Hilfe, ich verstehe es nicht, Marga….
    Zeit=Geld, meinst du es so…und blickst auf Zeit, die wir alle gleich viel haben
    Und jetzt rechnest du Minuten und Stunden hoch und meinst:
    Juchhee, wir haben sie erreicht die Gleichheit. – wir sind alle gleich reich.
    Wirrsinnig komisch.
    Ein Afrikaner würde dir jetzt sagen: Ihr habt die Uhren. Wir haben die Zeit.
    Ein Aborigines würde mit dem Papiergeld eine Feuer machen.

    „Bis zum letzten Tag hin stehen jeder und jedem von uns sage und schreibe

    86400 Sekunden pro Tag + Nacht zur Verfügung.“

    Ja du meinst es auf diese Weise.

    Reich sind wir. Alle.“
    Sind wir das wirklich?
    Was lässt dich zu dem Schluss kommen? 82000 Sekunden….
    Was sagt das über reich sein aus?

    1.
    Wir sind auf ewig angedacht. Zeit ist eine Konstruktion- von Menschen erdacht
    2..
    Ob wir reich sind, darüber entscheidet nicht die Zahl der verfügbaren Sekunden( Quantität), sondern die Qualität – und wie wir wissen, wird dies völlig unterschiedlich erlebt und wahrgenommen. 12 Stunden im Krankenhaus bangen ist ein andes Sekundenerlebnis, als 12 Stunden teuersten Champagner auf einer Yacht im karibischen Meer zu trinken.. Radikaler Konstruktivsmus.
    3.
    Wann bitte ist der letzte Tag?
    Wer ist hier jedem und jeder.
    Wie kommst du darauf, dass jeder und jedem diese Zeit zur Verfügung steht?
    Was machst du mit der inneren Uhr des Menschen?

    Das ist reine Mathematik.
    Glaube, Liebe, Hoffnung machen alle deine Berechnungen zunichte.

    Auf der Fühl- und Erlebensebene sieht es anders aus. (Krieg, Krankheit, Armut, Hunger, unterschiedliche soziale und kulturelle Kontexte, die innere Uhr)

    Schade, sagte der Wissenschaftler,
    dass der Mensch
    ein so ungenaues Gefühl für Zeit hat.
    ……
    andere Gefühle
    in mir sind viel zuverlässiger.

    Unser Herz schlägt mal langsamer, mal schneller….entsprechend verändert sich die Wahrnehmung…

    Und: zum Thema Zeit und Konstrukt erlaube mir bitte dieses noch:
    Die Dauer der Stunden änderte sich stets mit der Jahreszeit, und die Tagesstunden unterschieden sich in ihrer Länge von den Nachtstunden. Im Sommer waren die zwölf Stunden der Helligkeit länger als die der Nacht – im Winter war es umgekehrt. Im Winter stellte man die Uhr bei Sonnenuntergang auf sehr langsam…es gab lange Stunden und immer kürzer werdende Stunden..bei Sonnenaufgang wurde sie auf schnell gestellt. Das war nicht nur im Altertum so; bis in die Neuzeit hinein war die Stunde nicht der 24. Teil eines Tages, sondern der zwölfte Teil der Dunkelheit bzw. Helligkeit. Nur zur natürlichen Tagundnachtgleiche waren alle 24 Stunden gleich lang. Denn nicht Mathematik, sondern Astronomie bestimmte die Zeiteinteilung.
    Das Aufkommen der mechanischen Uhr hatte eine Aufteilung des Tages in zweimal zwölf gleiche Stunden zur Folge. Erst in der Neuzeit, nach der Reformation, verbreitete sich diese “mechanische” Stundenaufteilung.

    Zeit stirbt, wenn jemand Liebes an deiner Seite stirbt. Dann ist Zeit leer.
    Da nimmt Zeit das Gefühl deiner Seele an.

    Wenn deine und meine Zeit ineinanderfliesst, dann wird Zeit für uns gleich sein.

    Oder habe ich alles völlig falsch verstanden….???
    Denke ich um zu viele Ecken? Trage ich die falsche Brille?
    🙂 liebe Umarmung.
    Du wirst es mir erklären, machst du doch, bitte…
    Wieso finden jene Kommentatoren es so toll, was du hier behauptest?…
    Verunsichert mich ein wenig…:)
    Versteht mich die Welt? *lach…:)

    • Liebe Martina!
      Vielen lieben Dank für deine Zeilen. Sprudelnd und belebend wie immer.

      So kurz wie möglich, mag ich es machen.
      Ich stimme dir zu, beziehungsweise kann dir in deinen Ausführungen folgen und gelernt habe ich auch noch einiges.

      Die Sache ist, dass sich mein Wirrsinn in verkürzter und auch in bildhafter Form zeigt. Und, das wird durch dich ganz wunderbar deutlich, die Bilder hängen schief. Zumindest von vielen Perspektiven aus gesehen.
      Doch anstatt nun noch länger zu werden, versuche ich eine weitere Verkürzung.
      Was für mich dahinter steht:
      Alles, was wir haben – was wir alle haben – ist das Sein.
      Punkt.
      Wie sich das anfühlt, wie es aufgeteilt oder bewertet wird, habe ich für mich nicht hineingelegt. Vermutlich ist gerade deshalb die Verbindung zu 24 Stunden x 60 Minuten x 60 Sekunden so wirrsinnig.
      Dass ich den Ausdruck über Zeit und Zahlen benutzt habe… ich schreibe das meiner Affinität zur Mathematik zu.

      Ich weiß nicht, ob das nun zur Klärung verhilft oder weitere Verwirrung stiften kann. Es lesen doch nie zwei Menschen denselben Text und erfahren dabei dasselbe. Für mich ist es immer noch stimmig, auch wenn ich mittlerweile gut nachvollziehen kann, dass manch eine:r den Kopf schief oder schiefer legen muss, um überhaupt noch Sinn hinter dem Wirr zu finden.

      Alles Liebe dir!

      • Liebe Marga,

        ich danke dir.
        Ja, ich sprudelte wohl.
        Ich wollte auch verstehen, sehen wie du, wie die anderen.
        Hee.Hee.
        Es gelang mir einfach nicht.

        Und ähm….ich …mmh, also, ich …also

        „Alles, was wir haben, ist das Sein.
        Punkt“, schreibst du.

        Ich kann dir in diesem Gefühl folgen.
        Juchhee. Liebevoll dich anlächelnd..

        ähm, mmh..aber…

        Wenn du das SEIN in aller Tiefe zulässt, existieren weder Geld noch Zeit.

        mit einem ganz liebevollem Lächeln.

        Im wirklichen Sein lebt die LIEBE.
        Im Sein gehst du über alles hinaus.
        Das kleine Ego-Selbst ist dann „ausgelöscht“
        Dann schmunzelst du über die Illusion, die uns umgibt.
        Dort genau lösen wir uns von dieser Bande
        (Ego-Hamsterrad)
        Im SEIN gibt es keine Angst mehr.
        Im SEIN erfahren wir den Sinn für harmonisches Wachstum, im Einklang mit allen, mit uns , mit der Natur bei voller Gegenwärtigkeit im Augenblick.
        Dann rennen wir nicht mehr zu den „Sammelplätzen Geld/Zeit“
        Dann lebst du im Rhythmus mit DEINEM Atem.
        Im SEIN legst du deine Hand sanft nah deines Herzens und nimmst deine Körperschwingungen wahr und lässt dich zurückbringen in den inneren Rhythmus.
        Das strahlt sich aus im Ergebnis..
        Auf alles….und wenn sich der Schleier der Isis in uns hebte, würden, wie sehr, würden wir alle sehr sitzen und nur noch meditieren.
        *lach…
        Die kleinen Ichs haben dann eine neue Beziehung zu dem Ich-bin gefunden.

        Innen wie Außen.
        Die Umstände folgen unserem Geist – nicht der Geist den Umständen!!!!

        Was uns im Außen begegnet, lebt in unserem Innern.
        …WIR sind jene, die diese Zeit-Geld-Käfige verändern können. Alles beginnt im Geist.
        Wir müssen dafür auch nicht erst krank werden
        oder zu einer Miss Swarmi Bhodvi erleuchten.
        .
        EInfach indem wir unseren Geist ändern.
        Die „wahre Lehre“ ist eine ganz einfache: .
        In LIebe, mit der Liebe durch die Liebe….
        Frau Knobloch -sehr geschätzte, ich mich tief verneigend – erwähnte den „Mammon“
        Wie heisst es: Niemand kann zwei Herren dienen…
        Im Aramäischen kann das Wort „dienen“ auch pflügen oder meditieren bedeuten.
        Wir bekamen in den alten Schriften schon gute Hinweise, leider mangelte es ein wenig an gedankenräumlicher Weite in unseren Übersetzungen.
        Mammon: mamona im Aramäischen.
        meint: äußere Dinge aufstapeln, Dinge, Erscheinungsformen, die zur Definition des eigenen Selbst oder Lebens werden.

        Gefordert ist unser Zielstrebigkeit,
        ( etwas aus dem Aramäischen)

        „Du kannst nicht zwei Reihen zugleich pflügen. nicht zwei Geistigkeiten zugleich in Meditation kultivieren oder zwei Strahlen zugleich zurück zur EInheit folgen…
        Entweder wirst du dich vom Licht abwenden wie der abnehmende Mond
        oder aus den Tiefen für andere scheinen, strahlend wie die Sonne…
        Oder du wirst das Gewicht der einen Arbeit auf dich nehmen, die auf dich zukommenden Lasten beachten, und die der anderen vernachlässigen, sie als wertlos, als Strafe, betrachten, ohne selbst in dir vereint zu sein.
        Du kannst nicht die Tiefen kultivieren und gleichzeitig Dinge an der Oberfläche des Lebens anhäufen.“

        Die Liebe fließt aus der Mitte.
        Leben und mehr Leben.
        Lass dich fluten von deinem ganzen Wesen…

        Wirrsinniges von mir, du liebe Marga
        Herzensgrüße, in liebevoller Güte…mit einem liebevollen Lächeln.

      • „Wenn du das SEIN in aller Tiefe zulässt, existieren weder Geld noch Zeit.“
        Stimmt, sage ich dazu. Darum hatte ich es bei der Ergänzung auch so festgeschrieben mit einem „Punkt.“ hinterher.
        „Im wirklichen Sein lebt die LIEBE“, ja, ich bin noch bei dir, würde sogar weitergehen und sagen, dass dieses Wort dann schon unnötig oder unbrauchbar oder unzulänglich geworden ist.
        Und noch weiter. Ich schmunzle dann vermutlich gar nicht mehr über die Illusion, weil das Ich dann auch… du weißt, wohin ich will, oder?
        Die Sache, die bei mir ganz groß aufkommt, ist, dass dieses Große, das Sein bei weitem nicht so persönlich interessiert an uns ist, wie wir meinen. Das Emotionszeugs von mögen und nicht mögen ist dort nicht vorhanden. So war und ist mein Eindruck davon.
        Keine Angst. Ja. Aber auch kein rosarotbekleidetes durch grüne Auen Hüpfen. Einfach Sein. Ein enorm sattes Sein.
        Oh, ich bin ein Mädchen, das sehr gerne schwärmt und liebt und ach-t… auch das verschwindet dort.

        Das ist das Sein.

        Und dann kommt das Mensch-Sein. Überaus bunt und belebt und so ganz können wir auch im Denken und Sprechen darüber nicht aus unserer Haut. Zumindest fällt es mir schwer und ohne Hände versuchen, meine Eindrücke und Gefühle dazu zu vermitteln, braucht meinen ganzen Mut für Unvollkommenheit. Als gäbe es eine Brücke und manches lässt sich von mir nicht darstellen. Ja, es wäre doch nur ein weiteres Bild.

        Mit dem Ausdruck der Sekunden und dass jede und jeder gleich viel davon habe, meinte ich in gewisser Weise dies: Vom Sein in dem, was wir hier Zeit nennen und in gewissen Einheiten messen, sind wir alle gleich. Und ich bezeichnete es als Reichtum. Könnte auch Glück oder Friede oder Sattsein heißen und am Ende wäre jedes Wort unnötig, weil unzulänglich.

        Es ist das Mensch-Sein, das uns anregt, über das Sein zu sprechen und uns auszutauschen. An dem anderen Punkt, der kein Punkt mehr ist sondern… ach, die Worte sind so unnütz… jedenfalls dort löst sich dieser Blog, jedes Wort, jeder Gedanke auf.

        Liebe Martina, so oft schon habe ich gestaunt, wie viele Ebenen hinter manchen Worten verborgen sind und durch Gespräche mit anderen sichtbar werden.
        Ich hatte beim Schreiben das alles so nicht im Kopf. Na, ich kenn das schon, aber das war keine bewusste Intention (um die du dich ja nicht scherst, weil du Sein bist und das Sein auf derlei Kleinigkeiten keinen Wert legt; hee.hee.).
        Und so viel ich aufdecke und zu formulieren versuche, sieh, für mich und auf anderer Ebene ist das ganz oben immer noch stimmig.
        Auch all deine Ergänzungen. Fügen sich wie Puzzleteile dazu.
        Wirrsinnig, oder?

        Ich purzle gerne mit dir durch Schwarze Boxen 🙂

      • Marga: Das Emotionszeugs von mögen und nicht mögen ist dort nicht vorhanden

        Martina: Doch. Liebe und nur Liebe.
        Das rosa Kleid wohl eher nicht. Eher der Ozean und du die Schaumkrone…:) hahahahahahah…

        Marga: ach, die Worte sind so unnütz… jedenfalls dort löst sich dieser Blog, jedes Wort, jeder Gedanke auf.

        Martina:
        Kein Gedanke löst sich auf. Energie verpufft nicht.. Wirkt – auf uns, auf nachfolgende Generationen, während alle rosaroten Kleidchen der Welt über dich hinweghüpfen, du die liebende Schaumkrone einer Welle im Ozean. :D. .
        Das „unnütz“ ist jetzt auch gespeichert.. Du wolltest es ja so…..:D

        Marga: das war keine bewusste Intention, um die du dich ja nicht scherst, weil du Sein bist und das Sein auf derlei Kleinigkeiten keinen Wert legt; hee.hee

        Martina:. Ich schere mich um deine Gefühlswelt, darum, was in deinem Kopf vorgeht.
        Ich hab`s nicht verstanden. Just as simple as it is. Dank Frau Knobloch bin ich jetzt hineinvibriert.

        Momentan vor allem im “ Mensch-SEIN“-Zustand. Im „Sein bin“-Zustand , Deiner Interpretation folgend, hätte sich ja dann mein Blog aufgelöst. Kreisch…neinnnn bitte noch nicht….

        Jeder Mensch hat eine einzigartige Note in der universellen Sinfonie, die niemand außer dir anschlagen kann. Ich mag deine Note. Sehr. Sehr..
        🙂

      • Wie gut, dass es Frau Knobloch gibt, die beim Hineinvibrieren hilft! 🙂

    • Liebe Frau Kunze, meinen tiefen Respekt für Ihre Erörterungen, die natürlich Ihre Berechtigung haben. Ich habe die Aussage „Zeit ist Geld“ als das gelesen, wofür Sie steht und denke, daß Marga genauso fühlt. Zeit ist Geld ist der Spiegelblick in eine Gesellschaft, die sich vom Mammon hetzen läßt und das zu erkennen ist die Befreiung. Weil wir für unsere Zeit bezahlen, aber nicht mit Geld. So faßte ich diese Kurzwirrniss auf und reagierte entsprechend wahrheitfindend. Und erkannte das Wir im Wirr. Ich hoffe, ich habe jetzt nicht noch mehr tohuwohubaisiert, aber ich versichere Ihnen, Sie tragen nicht die falsche Brille, sondern eine äußerst sinnblickende, feingeschliffene. Ich grüße Sie herzlich, Ihre Frau Knobloch.

      • Sehr geschätzte Frau Knobloch, Sie erhellen meinen Blick auf Margas Gedanken. ich freue mich über jede Zeile Ihrer Anmerkung. Herzlichen Dank. Ich wirre noch ein wenig mit kräuselnden Haaren, weil ich die Zeilen auf diese Weise nicht zu lesen vermochte, wohl ist mir dieser gesellschaftliche Zustand nicht entgangen. Mitnichten haben Sie noch mehr tohuwohubaisiert. Befreit haben Sie mich. Erlauben Sie mir bitte eine Anmerkung – mit gebührenden Respekt und allerhöchster Wertschätzung – ich denke, Erkenntnis allein befreit nicht. Es ist sicherlich der erste wichtige Schritt, um das Wirkliche vom Falschen zu trennen. Folgt der Erkenntnis kein Handeln, kein Tun, will sagen, suchen wir nicht nach Gelegenheiten zur Veränderung, durchwirken wir es nicht, in diesem Fall könnte ich auch sagen: Opfern wir es nicht, dann bleibt das Tor zum Leben eng. Ja, so möchte ich es formulieren. Mmh, einmal durch meine kräuselnden Haare streichend. In ganz sich entfaltender Harmonie bedanke ich mich bei Ihnen mit einer jetzt noch feingeschliffeneren Brille. So individuell wie ein Moment der Lust. 🙂 Ich grüße Sie mit einer FülIe von Freude in meinem Herzen. In diesem Sinne, Martina Kunze. Knicks.

      • Meine wertgeschätzte Frau Kunze, diese Ihre Replik erfreut meinen Blick ungemein. Geschriebenes Wort ist ja schnell mal mißverständlich und ich möchte jedem ein Bravo! in den Hut werfen, der nachfragt und um Erklärbärbarkeit bittet. Das Ihnen meine Anmerkungen den Blick erhellte, schärfte gar, es ist mir ein Vergnügen. Gespannt warte ich auf Frau Margas Worte dazu. Vielleicht schrub sie ja noch aus ganz anderen Beweggründen. Vorbehaltlos stimme ich Ihren Haarkräuselstreichereigedanken (Mit Verlaub, ein entzückendes Bild.) zu. Es darf nicht nur bei der Erkenntnis bleiben, es bedarf auch weiteren Thuns und Handelns. Seien Sie versichert, jedes meines Gebarens unterliegt einzig dem Diktat der Menschlichkeit und mitnichten dem des Mammons. Und so schätze ich auch Frau Marga ein, wie soviele andere auch von diesen großartigen WordPress-Bloggern. Es ist mir ein Vergnügen, die Bekanntschaft einer weiteren gemacht zu haben. Ihnen. Herzliche Grüße, worttauschend angetan, Ihre Frau Knobloch.

      • Liebe Käthe,
        Sie sind gespannt auf meine Worte dazu? Bitte nicht platzen!

        Sie ahnen nicht, wie oft ich schon gestaunt habe, was aus Zeilen, von mir gezimmert, herausgelesen wurde. Selbst oder gerade wenn ich dachte, das ist eindeutig, wurde ich reich beschenkt durch andere Gedankengänge und Ansichten. Dabei hätte ich noch nie sagen können, jemand habe etwas falsch verstanden. Eher war es so, dass mir die Augen für Größeres geöffnet wurden.
        Ich arbeite mit groben Händen und großen Gesten an der Sprache. Wo andere filigrane Arbeiten verrichten, sitze ich schon lange da und kann nur noch von einem unbeschreiblichen Gefühl sprechen. So eine Zauberin ist zum Beispiel Martina und deswegen kann sie auch mein gebasteltes Holzspielzeug in die Hand nehmen und feilen und schleifen, wie ich es gar nicht zu versuchen wage. Ich komme zu schnell an einen Punkt, an dem jedes Wort, das ich sage oder schreibe gleichsam nicht mehr stimmt. Absolutes Paradox, das mich zuweilen hemmt oder einen anderen Kurs einschlagen lässt.

        Es gibt eine Geschichte zu diesem „Zeit ist Geld“ Satz.
        Manchmal, wenn mich einer anschrieb und sagte: „He, du, ich versteh kein Wort von dem, was du bloggst. Bin ich blöd?“ hat es schon geholfen, das Reale dahinter zu erzählen. In diesem speziellen Fall bin ich mir nicht so sicher.
        Jetzt habe ich aber schon damit begonnen, jetzt erzähle ich es auch.
        Wir – sieben Frauen – saßen an einem Tisch, vor uns Zitate. Es galt, sich eines auszuwählen und kurz dazu zu sprechen. Dieses Zeitistgeld lag genau vor mir. Auch noch in Leserichtung gedreht. Bjäch, dachte ich, das will ich nicht. Blödes Aufwiegen von Lebenszeit in Geld. Wo alles, was uns wohl tut und unser Herz lebendig sein lässt, unterminiert wird. Depressionen, Burn-out, Süchte, Arbeitsunfähigkeit – alles keine Seltenheit in meinem Umfeld und ich sehe die Ausrichtung auf ökonomische Vorteile über alle Menschlichkeit hinweg als eine wesentliche Ursache davon. Jedenfalls war ich dann doch erleichtert, als eine andere Frau diesen Spruch da wegnahm.
        Mit diesem Wegnehmen und dem Nachblicken änderte sich aber plötzlich die Aussage für mich.
        Geld war mit einem Mal nicht mehr Geld in Münzen und Scheinen, sondern eine Tauschwährung. Und dem folgend versuchte ich mir Zeit als unser Medium im Zwischenmenschlichen vorzustellen und auch zu erfühlen. Manchmal klappte es, dann sprang wieder die alte und gelernte Bedeutung davor. Doch ich war fasziniert. Die Idee: Wir Menschen tauschen in unseren Begegnungen unsere Zeit. Ich gebe dir mich, du mir dich. (an dieser einen Stelle verzeihen Sie mir das Du, gell?)

        Dass ich dabei Zeit nicht so als Zeit empfand, wie es über die Sekundenvorrechnerei erscheint, wurde mir erst durch Martina klar.
        Ich versuche es mit einer Formel (auweia, auch Mathe… wenn das mal nur gut geht!):

        Geld = Tauschmittel = Austausch
        Zeit = mein Hier-Sein = Hier-Sein = Mensch-Sein = Art des SEINS
        (zu der versuchten Unterscheidung zwischen Mensch-Sein und SEIN bitte den Kommentar an Martina lesen)

        Hm.
        Ich glaube, mehr bietet sich mir gerade nicht, um das Bild gerader zu hängen oder anders zu kolorieren.

        Bei Bedarf oder für Anregungen – Sie wissen, ich bin hier (das HIER lösen wir dann beim nächsten Mal auf)

        Es grüße Sie, Käthe, und dich, Martina, in herzlicher Verbundenheit, Marga

      • Liebste Marga, die Bildkoloration paßt so in meinen Augen. Ich habe eben auch noch den weiteren Austausch mit Frau Martina gelesen. So viele Facetten, soviel Seiensmöglichkeiten und Auslegungen und so gute, warmfreundliche Worte, allein diese Korrespondenz ist jedes Fitzelchen Zeit wert und fließt in die Gedankenwelt ein. Ich danke Ihnen und nochmals Frau Martina, es ist mir eine Ehre und ein freudiges Vergnügen, mit solche Feingeistern meine Gedanken durch die Zeit fließen zu lassen. Herzvoll grüßt Sie beide, Ihre Käthe.

      • Ganz meinerseits, Verehrte, das Ehrgefühl ist auch bei mir!

  5. Siehst du, Martina spricht auch vom Ozean mit der Schaukrone, als hätte sie uns gehört.

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