Dem Anfang ein Platz zum Erinnern

Mitunter sehen Schritte von außen viel kleiner und leichter aus. Mut braucht es, um der Idee nachzugehen, die wie eine Aufforderung während einer Zugfahrt einfach Platz nahm. Mochten Recherchen, Rechnereien und Überlegungen noch Zeit gebracht haben, die treibende Kraft blieb.

 

Irgendwoher murmelten auch Zweifel an die Oberfläche und Hürden zeigten sich, die nicht genommen werden wollten. Immer dieses Verlassen des Bekannten und Geliebten war nicht nachvollziehbar. Indes gesellten sich Wegöffner und Innen dazu, ein Nichttun wurde sinnlos.

 

Lange Gespräche folgten. Logistische Fragen waren die einen, finanzielle und organisatorische die anderen. Langsam kristallisierte sich die Machbarkeit heraus.

 

Ohne Courage nicht umsetzbar und die wich keine Sekunde lang mehr. Ordentlich wurden Papiere zusammengestellt, kopiert und die Bewerbung abgeschickt. Obwohl die Traurigkeit des Abschiedes mitschwang, wurde gefeiert.

 

Welch Großartigkeit, dass der Mut gefunden, beachtet und geschätzt wurde. Wie bereichernd der Abend und die Erzählungen zu diesem Weg. Wird der Abschluss kommen, hier der Punkt, der uns an diesen Mut erinnert, der manchmal alles ist.

 

 

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21 Kommentare

Eingeordnet unter ein bisschen Philosophie, just Life

21 Antworten zu “Dem Anfang ein Platz zum Erinnern

  1. Verehrteste, ich staunschaue auf Ihre Worte. Sie da, ich hier. Und bei uns ein Mütchen, das alles ist. Kann Mut sich zellig teilen und durch die Landen reisen? Famosbriefträger sind jedenfalls extrem mutig. Meiner hat sich frech gleich zuerst ’ne Bonfortionösumhalsung eingefordert und dann erst die Post rausgerückt, seyn Umwerffreugrinsen war sehr überzeugend. Herznahe Grüße, Ihre Frau Knobloch, gernstumhalsend.

    • Ich hab das Mütchen doch nur mitgetragen. Nö, stimmt nicht. Nicht „nur“. Wir haben es hochgewirbelt und gefeiert und belacht und werden es gemeinsam schaffen, den Anfang nicht zu vergessen. – Und ich machte mir schon Sorgen, da ich den Hinweis ganz vergaß. Wie gut, dass Mister Famosbriefträger selbst schon ganz genau weiß, was da unsichtbar mitgeschickt wurde und noch viel bonfortionöser, dass Sie das gernst in die Tat umsetzen. Einen wunderbaren Abend, Ihnen!

      • Vergessene Anfänge bergen das Scheitern in sich, meine Liebe. Deshalb trage ich jeden Neuanfang tief in mir drin und pflege die Erinnerungen an Kämpfe und Zweifel. Das hilft mir bei neuen Entscheidungen, weil letztendlich der erste Schritt doch immer der wichtigste ist. herzvolle Grüße, die Ihre, immens zugetan.

      • Und das war auch hier ein wichtiger Satz. „Ich hoffe, ich vergesse nie, wie viel Mut ich für diese Entscheidung gebraucht habe.“
        Darum gab’s als kleine Erinnerung einen Eintrag dafür, in dem noch dazu der ganze Abend versteckt ist.

        Wie gut, dass Sie das alles schon wissen und zelebrieren. Es ist einfach nur ratsam, sich ein, zwei Scheibchen von Ihnen abzuschn…zu schauen! Ihre Lehrlingin

      • Ey! Einspruch! Gleichwerte Lebenslerner sind wir! Abschn… und abschn…lassen soll zelebriert werden, meine Liebe. Ich lerne doch ebenso von Ihnen, Sie Sachtzartwimpernvorhangheberin, Sie! Lehrlingeline grüßt Lehrlingin, herzvoll dankend.

      • Luag ah, scho widr eats g’leanot!
        Was kann ich anderes als Ihnen zuzustimmen. So fast ziemlich oft haben Sie eh recht. From L to L – oder wie war das? Jedenfalls mit einer Prise Schrämel dazu.

      • Wer so famos schrämelt,
        wird flugs innig umärmelt,
        und zwar luftwegdrückend
        und herzseelenerquickend.
        Liebstmargamein, ich gesteh‘:
        Schrämelprisenfeinjuchhey!

      • Wie heißt es bei schlauen Menschen fein?
        Der Gegnerin Kraft, die ist auch mein.
        Drum lass ich drücken, wer braucht schon Luft,
        und umarme zurück, bis Sie nach einer Pause ruft.
        Wobei, bei so viel Umärmelpraxis scheint es mir
        stehn wir am Ende noch morgen hier.

      • So stehen wir vereint im Luftgetös‘,
        man ahnt, ich finde das bonfortionös!
        Schnappathmend und mit Lachgekoller,
        das wird ja wirklich immer tolleröstoller!
        Auf eine Pause könnSe lange warten,
        ich drück Sie innig mit den zwar zarten,
        doch blumentopfgestählten Starkarmen.
        Psst, ich höre: Sie flüstert ‚Erbarmen…“.

  2. Wo findest du deine Wolfsfrau?

  3. Oft braucht nicht der Anfang, sondern der Mut dazu einen Platz zum Erinnern. Oder besser, ein Denkmal. Noch viel besserer, ein Leuchtfeuer.

  4. melcoupar

    Danke für die Erinnerung. Alles Liebe. Melanie

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