Das sind keine Lieblingsbücher

Manche davon würde ich heute nicht einmal mehr lesen.

Empfehlen viele, aber nicht alle.

 

Was diese Bücher gemeinsam haben: Sie blieben mir – aus dem einen oder anderen Grund – in Erinnerung oder stehen in Verbindung mit Personen, Momenten und Lebensphasen.

Gemeinsames Kriterium: Der Eindruck muss gehalten haben. Mindestens vor drei Monaten wurden sie gelesen oder gehört.

 

Felix Mitterer: Superhenne Hanna

Michael Ende: Momo

Barthe DeClements: Riss in der Seele

Marlen Haushofer: Die Wand

Jan-Philipp Sendker: Das Herzenhören

Birgit Jaeckel: Die Druidin

Günter Grass: Die Blechtrommel

Wilhelm Weischedel: Die philosophische Hintertreppe

Vera F. Birkenbihl: Das innere Archiv

 

Das ist alles?

Mitnichten!

Die ausführlichere Aufzählung hab ich ausgelagert, um nicht unnötig unübersichtlich zu werden. Außerdem interessiert es wohl nicht jede:n.

Hier ein Blick in meinen Lesewildwuchsgarten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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2 Kommentare

Eingeordnet unter gefunden, gesucht

2 Antworten zu “Das sind keine Lieblingsbücher

  1. Lesewildwuchsgarten -:))) den Begriff für eine Bibliothek würde ich mir patentieren lassen, er wird ab jetzt in meinen Sprachgebrauch aufgenommen, weil er auch meine Art des Lesens nicht treffender umschreiben könnte.
    Lieblingsbücher: dieser Begriff wäre viel zu eng gefaßt für einen Buchliebhaber und -Sammler, jedem Buch, das zu mir findet, wie auch immer, widme ich mein Interesse, es hat meine Liebe, sonst hätte ich es nicht gekauft. Was es beim Lesen hinterläßt, das favorisiert es, zum immer Wiederlesen, zum Passagen nachlesen, zum Betrachten der Illustrationen, der Bilder, weil es plöztlich in einem ganz anderen Kontext wieder in der Erinnerung auftaucht, es lustwandelt mit mir im Büchergarten.
    Manche sind als Samenkorn aufgetaucht, haben das Interesse auf weitere Früchte dieses Autors, der Gattung usw. geweckt, treiben vielfältige Blüten, es gibt aber auch Pflanzen , die nach einmaligem Lesen vor sich hin dämmern. Die Schöpferkraft der Dichter ist so unendlich wie die der Natur.

    Darf ich auf ein Büchlein aufmerksam machen, das ich gerade mit großen Vergnügen gelesen habe: Jacques Bonnet „Meine vielseitigen Geliebten“ bei Droemer erschienen; er ist ein Bibliomane, besitzt mehr als 10.000 Bücher und schreibt wunderbar humorvoll von seinen Marotten und natürlich hat er alle Bücher nicht gelesen, aber er begründet seine Sammelwut damit: irgendwann braucht er gerade dieses Buch in einem anderen Zusammenhang und dann möchte er es sofort griffbereit haben und wie er sich in seiner Bibliothek zurecht findet, es ist höchst amüsant und informativ zu lesen.

    Sorry, mir geht mal wieder der Gaul durch, wenn es um’s Thema Lesen und Bücher geht.
    Ich hör ja schon auf und begebe mich jetzt auf mein Sofa zum Wildwuchs -:)))

    • Ich bin Tierfreundin, galoppierende Pferde hier also willkommen!
      Auf das Büchlein lasse ich mich gerne aufmerksam machen, habe es mir prompt notiert. – Und dabei wollte ich doch mal vorsichtig aussortieren und erst wieder kaufen, wenn fertiggelesen ist… Da kommt mir Herr Jacques im Grunde gar nicht recht, weil er mein momentanes System viel zu gut und wortgewandt (so stelle ich mir das vor) erklären und besingen kann. Nur gut, dass ich nicht einmal annährend Platz für 10.000de habe!

      Vielen Dank für Ihre Beschreibung des Lesewildwuchsgartens. Ja, Sie verstehen das und können es auch noch so trefflich mit viel Schönsinn vermitteln. Das freut mich.

Dazu möchte ich gerne sagen:

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