Heimliches Motto

Soylani, die passioniert gerne Dinge beginnt, träumt und reist, findet es nicht nötig, dass ich Fragen gestellt bekomme, tut es aber trotzdem. Solche Trotzdems mag ich schon mal und es war mir Freude, über Dinge nachzudenken, die von selbst noch nicht aufs Tapet gekrochen sind.

Begonnen habe ich mit der letzten Frage, darum kommt die auch an erster Stelle.

11. Was reimt sich auf Kartoffelsalat?
Unterhosennaht

1. Sag mal, wer bist du eigentlich?
Ich sage: Ein einmaliges Zusammenspiel von allem, was Leben schafft. Ein paar Jahre lang auf den Namen Marga hörend.

2. Warum Bloggen, wenn man bei Facebook* doch viel mehr Leser hat?
*stellvertretend für eure andere Netzwerke
Habe/Hätte ich dort mehr Leser:innen?
Ich weiß nicht einmal genau, wie viele es hier sind, dort keinerlei Ahnung, somit ist mir ein Vergleich nicht möglich.
Zwischen den eigenen Zeilen gelesen müsste die korrekte Antwort also lauten: Da es mir nicht um diese Zahlen geht, blogge ich.

3. Was ist dein Motto beim Schreiben?
Ich sag es einfach so, wie ich es vermag.
Weil, dass ich bei anderen Texten sehr wohl vor Schönheit dahinschmelzen kann, ist eine Sache. Dass ich liebe, was in mir lebt, die andere.
Dazwischen ist viel.

4. Für wen ist dein Blog die richtige Lektüre?
Für die, die mit einem Hm umgehen können, die einen Fernseher nicht austauschen, weil ein neues Modell in der Werbung ist, für jene, die nicht am Stil kleben und Freunde haben, die ganz andere Kleidungsideale vertreten, für Menschen, die sich trotzdem immer wieder trauen, die wissen, welche Töne Traurigkeit spielen kann und wie sich ein Sonnenaufgang anfühlt, solche, die am Boden sitzen, sich gerne wundern, eine Spur Verrücktheit nicht leugnen können, den Blick in den Himmel heben, mit dem Finger ein Loch in die Erde bohren, beim Malen die Finger nicht aussparen, den Teller ausschlecken, wissen, wie sich ein rammliger Kater anhört, tun, was sie nicht können, sich unter Decken verkriechen, für jene, die Masken tragen und darunter schwitzen und die Leserin/den Leser gerade jetzt.

Aber womöglich sind manche nur zufällig und aufgrund einer falschen Fährte hier gelandet. Dann ist dieser Blog natürlich nicht die richtige Lektüre. Das hier sind keine Ausschluss- bzw. Einschlusskriterien.

5. Sollen deine LeserInnen lieber lachen oder weinen?
Es ist ein Herzenswunsch von mir, dass Menschen lernen und sich trauen, sämtliche Gefühle zu kennen und angemessen auszudrücken.
Es käme mir auf die Art des Lachens und der Tränen an, um eine eindeutige Antwort zu geben.

6. Wo sollte dein idealer Schreibtisch stehen?
Spontan sehe ich das Bild eines sonnenbeschienen Hangs im satten Grün vor mir. Bäume und Berge in der Nähe.

7. Worüber würdest du gern mehr lesen?
Vom Miteinander.

8. Was war die beste Rückmeldung zu einem deiner Texte?
Eindrücklich war, als die erste Leserin zwei Tage später sagte, sie sei mit den 155 Seiten fertig.

9. Und was war die kurioseste Rückmeldung?
Das ist immer, wenn mich jemand Schriftstellerin nennt.

10. Postest du uns ein Foto, das uns zum Grinsen bringt?
Ja. (vielleicht…)

Ich singe mit Begeisterung

Mein Kommentar: Manchmal meine ich, das könnte das Motto meines Lebens sein…

 

 

 

52 Kommentare

Eingeordnet unter just Life

52 Antworten zu “Heimliches Motto

  1. Patricia Moosbrugger

    Also ich musste beim Anblick des Bildes lachen 😘

    >

  2. Du hast hier 142 potenzielle Leser. 🙂 davon aber mal ganz abgesehen, werden Texte die mehr als 4 Zeilen in FB betragen dort nicht gelesen. Das allein genügt schon als Grund, weshalb man dort nichts veröffentlicht 😉 und ja, es sollte dabei eh um den Spaß und die Lust am Schreiben gehen und nicht um ein möglichst großes Publikum, wie ich neulich erst selbst feststellte.

    • Sollte ich mal Fragen in Bezug auf mich und WP haben, wende ich mich vertrauensvoll an dich.
      Wobei du selbst schön sagst: Potentiell. Auch wieder nur ne Zahl.

      Ich hoffe, du hast das neulich mit Spaß und Lust festgestellt. 🙂

      • Ich habe es mit viel Dankbarkeit festgestellt. Denn ich gab ganz ehrlich zu, dass ich hin und wieder auf die Statistik schaue. Das tue ich tatsächlich, weil es für mich durchaus eine Aussage auf das Interesse an Mehrteilern allgemein und im Speziellen ist. Wie oft klicken sich die Leute den achten Teil vom Kutter an. Besteht Interesse an Fortsetzungen? Welche Teile fanden viel Anklang? Das sind Fragen, die mir wichtig sind, weil ich dann etwas habe, auf das ich beim Schreiben achten kann. Ich probiere mich hier gern aus, schreibe aber gleichzeitig an einem Roman und der soll den Leser natürlich ansprechen. 😉 Die Zahlen interessieren mich dadurch momentan tatsächlich. Wenn ich aber nur meine Wortbilder oder politische Einträge schreibe, so ist mein Interesse allein bei den Kommentaren. Du siehst, für mich ist WP ein Werkzeug und das nutze ich gern.

      • Das klingt alles sehr sinnvoll, allein mir fehlt der Glaube, dass ich jemals so strukturiert drangehen werde. Ich habe ja auch „einfach so“ angefangen und weitergemacht, weil es eine einzige Leserin am Anfang gab und die sagte: Ich finde es schade, wenn nichts Neues da steht.

      • Oh, am Anfang war es auch allein dafür da, meinen Ideen einen Raum zu geben. Und jetzt habe ich doch diesen einen Wunsch und dem möchte ich ernsthaft betreiben. Und ja, ein wenig Eitelkeit ist beim Schauen auf die Zahlen auch im Spiel, das muss ich zugeben. 😉 ich stimme der einen Leserin aber voll zu, das wäre sehr schade.

      • Damit ist meine Eitelkeit für heute genug poliert.
        Aber ich nehme es zum Anlass, ihr das mal zu sagen.
        Finde ich gut, wenn du es für deinen Wunsch/Traum nutzt.

      • Deine Eitelkeit habe ich damit auch poliert? Das war zwar nicht mein Plan, aber das hab ich gern gemacht ^^ Weit wichtiger sind natürlich Probeleser, aber da habe ich zumindest schon eine, die mir mehr Input gegeben hat, als ich umsetzen kann. Da bin ich ihr aber absolut dankbar. Was da an neuen Ideen kam und was es plötzlich mit der Geschichte anstellte…hach 🙂

      • Hey! Ich bin hier im Kindergarten. Von all dem habe ich nicht den Hauch einer Ahnung.
        Aber deine Geschichten mag ich und was die mit mir anstellen.
        Trotzdem! Wehe es muss die Katze um die Ecke, damit das ein gutes Ende nimmt!

      • Hm…ich lasse mich von meinen Lesern nicht in der Art in meinen Texten beeinflussen. Aber an Tigers Tod habe ich bisher noch nicht gedacht.
        Vielen Dank für das liebe Lob. Sei dir einen Lächelns auf meinem Gesicht bewusst. 🙂

      • Ich hab nichts gesagt!

      • Wieder mal ein wunderbarer Dyalog von euch beiden! 🙂

      • Du kleiner Lauscher, du!

      • Yep! Sie ist halt immer interessant, eure talkshow 🙂

      • Wir üben jeden Samstagnachmittag 🙂

      • Ah ja, deshalb so professionell…

  3. Also ich höre, was Du singst… und verstehe das auch… 🙂 Meistens 😉
    Wunderschöne Antworten… 🙂

  4. Zu 4. (weil auf die Schnelle): muss man alle Kriterien davon erfüllen oder nur eines? Bei allen, dann gehe ich erstmal in Klausur, bis ich würdig bzw. prädestiniert bin, hier wieder zu lesen.

    Grüße (freundlich und im Vorbeigehen)
    Wuff

    • Gruß hier
      nein, muss nicht alles vorhanden sein
      Gruß da
      die Vorbeieilenden habe ich nämlich vergessen zu erwähnen
      Grüße überall (die immerhin nicht)

  5. ©lz

    Tolle tolle antworten. Bitte mehr davon. L

  6. Ich habe Ihnen zugehört und Ihr Lied vernommen, es ging so:

    1.Strophe:
    Ich mag ja so gerne frischen Karfoffelsalat,
    doch spannt alsbald mir die Unterhosennaht!
    Weil ohne ihn jedoch das Leben so simpelfad,
    ich mir vom Herzliebsten einen Tip mir erbat.
    Refrain (gerapt):
    Kartoffelsalat F*** Unterhosennaht!
    Kartoffelsalat F*** Unterhosennaht!
    Kartoffelsalat F*** Unterhosennaht!
    2.Strophe:
    Der mir Liebste war jedoch leider malad,
    als ich hilflosrattipsuchend an ihn herantrat (Rapeinlage,jo!)
    Er sagte: Laß sie doch weg, die Unterhosennaht,
    dann kannste mehr futtern vom Kartoffelsalat!
    Refrain (gerapt):
    Kartoffelsalat F*** Unterhosennaht!
    Kartoffelsalat F*** Unterhosennaht!
    Kartoffelsalat F*** Unterhosennaht!
    3.Strophe:
    Gesagt, getan ich pfiff auf die Unterhosennaht
    und aß fürderhin schüsselweise Kartoffelsalat!
    Alsbald doch der Liebste in den Hintern mir trat:
    Du passt nicht mehr ins Höschen, wie schad!
    Refrain (gerapt):
    Kartoffelsalat F*** Kartoffelsalat!
    Kartoffelsalat F*** Kartoffelsalat!
    Kartoffelsalat F*** Kartoffelsalat!
    4.Strophe/ Katastrophe:
    Wegen deinem blöddooffettem Kartoffelsalat,
    mit Höschenzubodengleitenlassstimme ich bat,
    dochnixistgeglittenichmußdochsehrbitten (Rapeinlage Solo des Liebsten)
    jetzt haben wir diesen verdammten Salat:
    Nie wieder wird hier nun zu Boden geglitten!

    • Liebste Käthe, Sie sind eine Wucht!
      Was bringen Sie mich zum Lachen! Und Rappen! Und auf die Fastenzeit hoffen!
      Wie wunderbar! Danke!

      • Gerne, meine Liebe, es fluppte so aus mir heraus. ich war nach einer Famosumarmung des Lieblinkspostboten wohl noch hormonkollerig. Und heute gibts Kartoffelsalat. mal sehen, was da passiert mit der Unterhosennaht. die reißt wahrscheinlich ob des Gelächters…
        Herzensgrüße, die Ihre, ganznahtig zugetan.

      • Ich ertappe mich bei dem Gedanken: Käthes Postbote möchte ich mal sein!

      • Das sind Sie, weil er mittlerweile die Handschriften genau betrachtet. Und letzthin meinte er, er müsse länger umhalst werden, es ginge doch über die Berge…

      • Na, recht hat er…

  7. Ich lese und lese wieder. Und lese wieder. Berührend, kraftvoll, geistreich. Ich freue mich, die Fragestellerin gewesen zu sein, du hast sehr viel daraus gemacht! Schriftstellerin? So nenne ich es.
    Auf zu neuen Texten! 🙂

  8. Ich glaube, der Tag wird nie kommen, an dem ich nicht lächelnd lese, was Du schreibst.
    Marga halt.

    Liebe Grüße,,
    Silvia

  9. melcoupar

    Antworten kann ich ja nicht bewerten und gefallen tun sie mir alle, aber Deine Antwort auf Nummer 4, die finde ich einfach toll und das Bild ist herrlich. Liebe Grüße. Melanie

    • Danke für die Rückmeldung. Ich hab tatsächlich kurz überlegt, alles bis auf einen Satz zu streichen. Aber dann dachte ich, als ich es schrieb, hat es so gepasst und ich ließ es bleiben. Jetzt gerade bin ich froh darüber.
      Liebe Grüße an dich, Marga

  10. Ich mag sie sehr, deine Worte hier, sehr schön!

  11. Hätte ich daran gezweifelt, wüsste ich es nun nach der Antwort 4 sicher: Hier bin ich richtig.

    • Und es darf geraten werden, bei welchen Beschreibungen du dich angesprochen fühltest! 🙂
      Aber gut, dass du sowieso keinen Zweifel hattest.
      Ja, hier bist du richtig. (wenn du willst)

      • Ja, es darf geraten werden. Auf jeden Fall war es deutlich mehr als eins. Auch wenn ich, zugegebenermaßen, ganz besonders gekichert habe beim Tellerausschlecken. Und dein Kommentar da ein paar Absätze entfernt fühlte sich auch heimelig an: stimmt allad no. Aber die Summe macht’s, recht besehen.
        Herzliche Grüße

      • Heimelig klingt schön. Immer brav die Muttersprache pflegen!

  12. Herrlich ist es, wie du dich auszudrücken weißt (und werde mich nun hüten zu sagen…wie eine Schriftstellerin *g*)

    Wunderbar auch das mit den TVs *haha* und toll, dass ich mich bei dir lesend wohlfühlen darf und dies auch sehr gerne tue 🙂

    • Danke.
      Sag ich mal, weil bei manchen Komplimenten ist es schon viel, noch das hervorzubringen.
      (an der 9, das weiß ich noch genau, bist du nicht unbeteiligt!)

      Ich hab dich gerne hier und ich freue mich, wenn du dich wohl fühlst.

Dazu möchte ich gerne sagen:

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