Gute Laune kochen

Mein Rezept für gute Laune greift heute nur bedingt. Ein latent nervendes Gefühl nagt, weil es noch immer verunmöglicht ist, Musik zu hören.
Dennoch: Das gerade Wichtige ist und bleibt, dazu das Nichtverzichtenwollende. Was will ich mehr?
Worum es in diesen kryptischen Aussagen geht, entschlüsselt sich in den Antworten für Christiane.

Jeder hat seine eigenen heiß geliebten und verteidigten Ecken und Kanten. Denkst du, dass man leicht mit dir klarkommt (bisschen guter Wille vorausgesetzt)?
Das kam hier vor: Drei auf einen Streich

Gute Laune von knapp über null auf ganz hoch. Was ist dein Rezept?
Musik; frische Luft; Kinder (je nach Verfügbarkeit, ansonsten in dieser Reihenfolge, weil eins zur nächsten Stufe verhilft)

Wie viel Zeit verbringst du täglich/wöchentlich mit Aktivitäten rund ums Bloggen (Schreiben, Lesen, Kommentieren)?
so viel, dass ich mich inklusive Mails und persönlicher PC-Arbeit hin und wieder ins organisatorische Nirvana befördere

Bist du eine Lerche oder eine Eule, soll heißen, würdest du aus Gründen X nicht aufstehen müssen, wann würdest du aufstehen und wann schlafen gehen?
Seit ich nicht mehr um 22.00 Uhr ins Bett darf/kann, stimmt das zwar nicht mehr, aber ich wäre eher früh auf den Beinen. 7.00 Uhr war mal ein Klassiker und bedeutete vollständig ausgeschlafen zu sein.

Schon klar, dass das einem ständigen Wandel unterliegt, aber was ist in deinem Leben gerade wichtig?
lachen

Lebst du mit Tier(en)? (Und wenn ja, mit welchen?)
mit einer Katze, die den stimmigen Namen Shiva trägt; was sich sonst schon hier ohne Wohnrecht getummelt hat (oder es noch tut), will ich weder wissen noch erwähnen

Ein Lieblingslied bitte. Nur eins. Bitte!
Das mit der Musik bekam einen eigenen Eintrag

Auf welche Annehmlichkeit würdest du im Alltag nicht verzichten wollen?
warmes, fließendes Wasser

Was macht einen Lieblingsmenschen zu einem Lieblingsmenschen?
Gefühle und Gedanken wie: Hach!, heimkommen, oh ja!, Freude, Wärme, volle Kanne Margasein, der/die weiß so viel von mir und man sieht es ihm/ihr nicht an, gegenseitiges Vertrauen, gemeinsames Lachen, mir geht’s nicht gut und ich will sie/ihn kontaktieren, mir geht es toll und ich will sie/ihn kontaktieren, ausruhen, was erleben, famose Überraschungen, miteinander gnädig sein, bitte umarmen!

Wir sind verabredet und haben uns noch nie gesehen: Woran würde ich dich in einer Menge Leute erkennen können?
an dem vereinbarten Kennzeichen (an sich steche ich nicht hervor)

Stell dir vor, der WordPress-Server macht die Grätsche, und das Blogiversum wäre plötzlich platt. Wie schlimm wäre das für dich?
Das damit verpuffte Inhaltliche fände ich in manchen Momenten schade, einige der ans Herz gewachsenen Bekanntschaften wüsste ich anderweitig zu pflegen und beim Rest würde ich meinen: Wenn es sein soll, dann treffen wir uns wieder!

 

 

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25 Kommentare

Eingeordnet unter ein bisschen Philosophie

25 Antworten zu “Gute Laune kochen

  1. So, ich habe jetzt spontan aus Solidarität meine derzeitig laufende Mugge ausgemacht. Stille im Florallabor. Ganz selten, weil ohne Lauschlappenbeschmusung nix bei mir geht. Eine Minute, zwo Minuten, mein Unwohlsein steigt langsam. Ich fange an zu summen. Ein Lied für Marga, das Klicken der Tastatur gibt den Takt vor…
    KönnenSe denn juhtjuben, Verehrteste, ich hätte da einen Lachanstifter für Sie?!
    Von Herzen, die Ihre.

    • Meine Liebe! Vielen, vielen, lieben Dank für die Solidarität! Weil die ganze Sache mit einer gewissen Sicherheitslücke zusammenhängt, kann ich genau das nicht! Grummknurrbjäch!
      Aber merken Sie sich Ihren Tipp, ich werde ihn beizeiten gernst abholen.
      Und angestiftet haben Sie bei aller Grummeley auch noch.
      Danke dafür!

      • Singt:
        Sicherheitslücken sind oberdummdoof,
        verhindern sie dann auch noch Schwof,
        hilft ja alle Knurrgrummeley mitnichten,
        kann man nur ein Liedlein fein dichten.
        Noch ein guten Refrain flugs erdenken,
        das Ganze dann der Marga schenken:
        Laladumdidupdei, ich bin so frei…

      • Den Refrain kann ich schon!
        Mit Ihnen ist es gleich weniger doof. Eigentlich schon überhaupt nicht mehr doof!

  2. Wieso keine Musik heute? Habe ich etwas verpasst? Hörsturz? Die Shellack-Platten alle kaputtgenagt von nicht erwähnten, nicht gewussten Nagern oder gar von Shiva selbst? Dann doch wenigstens die frische Luft (Einfach Socken aus!) oder die Horde Kinder (= ein Tischer, er könnte sich vorbeischicken. Wie sind denn bei Dir so die Spatzen?)

    Wir machen das ja jetzt ohne Grüße. Der hängt da so dazwischen, ständig, wie geräucherter Schinken oder frische Wäsche (MINUS Socken).
    Wuff, freundlichst, also gnädig, so gut es geht

    • Irgendjemand hustet, dass über Musik so Bakterienviecher kriechen könnten und gleich wird alles platt gemacht. Meine Möglichkeiten sind beschränkt und deswegen nunmehr am Ende.

      Die Spatzen sind frech genug. Zumindest deute ich so die Krallen in meiner Schulter, weil zu hoher Schnee jegliche Jagd unmöglich macht (wir leiden schlussendlich doch am selben) und das Federvieh das zu wissen scheint. Tischer und Shiva in Union, ich gestehe, da habe ich schon eine Portion Respekt vor der Vorstellung!

      Räucher(quasi -kammer-)erwähnungen sind wie diese nichtmehrgemachten Gs. Feine Sache. Kommt gleich neben das Geräusch der Knochensäge. Ach, das waren noch Zeiten!
      Aus Mangel an Alternativen erwähle ich ein einfaches Klatschen zum Wuff-Pendant. Immer so gut es geht.

      • Könntest Dich abschließend Rinchen nennen und alles wäre in Butter.

        Was die Musik angeht, sage ich nur, Sorry, begleite aber ansonsten summend in Ermangelung von Möglichkeiten, reich beschenkt an Talenten, aber nicht in dem Bereich, die Knobloch’schen-Variationen, meinerseits in Moll; das Dur überlasse ich gröberen Naturen.

      • So ein volle Tube Moll-Summen, das könnte über meinen ungewollten Fastenflash schon hinweghelfen.
        Sagt das Ritchen.

      • Lieber Herr Hund, die Bassline traue ich Ihnen durchaus zu oder es passte auch ein dumpfes Ummtata einer Tuba, jedenfalls irgendwas eintaktendes, ein Leitmotiv kwasi, kann ja sein, daß noch mehr aus Solidarität in das Lied einstimmen: „Ballade für Marga“ vorgetragen vom Bloggerchor „Rauhe Kehle“, na, das wäre doch mal was primaschön anderes als das derzeitige Faschingsgedudel.
        Fußwippende Grüße, die Ihre.

      • Famosteste Ideen waren schon immer eine Ihrer Stärken.

  3. Oh! 🙂
    Deine Lieblingsmenschen-Definition kommt mir sehr nah. Der Tiger findet Shiva als Name schick (aber nur wegen dem „i“, mehr kümmert ihn nicht). Aber ohne Musik ist wirklich alles irgendwie doof.
    Liebe Grüße, Christiane

  4. Musik gibt’s bei mir…
    Darf ich bitten?

  5. Gegen Inhaltsverpuffungen bei Onkel Wortpresse kann man vorbeugen, indem man die Inhalte des Blogs exportiert. Nur so für alle Fälle.
    Abenddämmrigschöne Grüsse aus dem trotznarrenruhigen Lummerland

Dazu möchte ich gerne sagen:

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