Donnerwetter

Kennst du diese Tage? An denen sich eine Kleinigkeit ändert und du atmest auf. Endlich!
Als hätte sich ein Unwetter langsam aber unaufhaltsam zusammengebraut. (Und ich schreibe gewiss nicht über das Wetter.) Über Wochen, Monate, manchmal Jahre. Es ist soweit. Als würde die ganze Welt, das Gefüge der Planeten, die Sonnenkraft sich ändern.
Dabei ist klar, dass Dornröschen auch nach hundert Jahren noch viel vor sich hat. Mit diesem einen Kuss ist nicht die Welt aus den Angeln gehoben. Das Schloss ist noch da, die Hecke größtenteils auch.
Aber du bist erleichtert. Dieses sich langsam Anbahnen und Abzeichnen macht etwas mit deiner Energie. Lädt dich auf, bindet Aufmerksamkeit. Selbst wenn Hagel und Donnerwetter losgehen, ist es eine Wohltat.
Für kurz zumindest.

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6 Kommentare

Eingeordnet unter ein bisschen Philosophie, just Life

6 Antworten zu “Donnerwetter

  1. Wohltat, hmm …
    Jedenfalls weiß man dann, woran man ist.
    Manchmal wird auch etwas besser, ohne das zuvor alles in Stücke geht.
    Theoretisch zumindest 🙂

  2. Schön wenn es soweit ist und man es auch so sieht und nicht an die „Hecke“ denkt.

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