Sterben, schlafen, träumen*

Er will mich addicted machen. Hat er wortwörtlich so gesagt. Den Anfang eines Planes hat er auch skizziert. Um Himmels Willen! Bin ich wirklich bereit dafür?

Zugegeben, ein klein wenig kann ich mir das vorstellen. Zumal seit gestern. Eine Premiere war es nicht. Verona, Bregenz. In Sydney gab ich gekniffen. Vielleicht, weil ich mich kenne. Weil ich eben nicht addicted bin.

Wäre es nicht zu spät, ich würde den geneigten Leser:innen Hamlet von Franco Faccio empfehlen. Heiß und innig.

Dass ein Sänger krank war und durch einen Kollegen von der Festspielbühne ersetzt werden musste, zeigte sich interessanter Weise als besonderes Goodie. Einen Opernsänger nicht nur in seiner Rolle sondern als arbeitenden Menschen zu erleben, hat die Wahrnehmung des Ganzen vervollständigt. Wie er auf das Zeichen für seinen Einsatz wartet, in der Partitur blättert, alles gibt. Außerdem sang er den Geist (von Hamlets Vater) und so passte es doppelt gut, dass die Stimme quasi aus dem Off kam. Die Inszenierung fand ich theatralisch und das ist mir sehr entgegengekommen. Ich staune immer wieder, was freigelegte Kreativität und das passende Budget dazu ermöglichen.

Apropos theatralisch: In Sydney war ich zwar im Opera House, habe mir aber ein Hitchcock Theater angesehen. Noch heute mehr als erinnerungswürdig.

*Für Neugierige

 

 

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2 Kommentare

Eingeordnet unter just Life

2 Antworten zu “Sterben, schlafen, träumen*

  1. Das ist ja mal ein Anspruch. Addicted sein ist eines, es zu sagen, etwas anderes. Zu erwarten, dass es passiert, blauäugig.
    Oder ?

Dazu möchte ich gerne sagen:

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