Die Psychologin

Zu ihrem Job gehört es naturgemäß, dass verschiedenste Menschen ihr vertrauen und zum Teil auch Unaussprechliches aussprechen. Dabei hilft sie – wer zu ihr kommt, will das ja – mit Methoden und fachlichem Handwerkszeug nach.

Was sie nicht versteht, ist, dass in diesem kleinen Dorf alle meinen, sie stünde Tag und Nacht unter Schweigepflicht und aus der Haut einer Psychologin käme man sowieso nicht heraus.

Nicht selten muss sie auch erklären, dass sie keine Rezepte ausstellt. Im Gang mit den Essiggurken schon gar nicht.

Berufliche Grenzen hin oder her, es versteht sich von selbst, dass sie auch von den privaten Enthüllungen nichts verrät.

Mit einer Ausnahme.

Auch Profis brauchen Psychohygiene. Unter Einhaltung gewisser Regeln natürlich. Perfekt, wenn sich diese andere Person ebenfalls mit dem Konzept der Schweigepflicht auskennt.

 

 

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18 Kommentare

Eingeordnet unter a G'schichtle

18 Antworten zu “Die Psychologin

  1. Eine nicht ganz einfache Sache, Dorf-Psychologin zu sein,
    und zwar langfristig…

  2. So wie früher der Dorfpfarrer

  3. Is`so eine Sache, wo jeder jeden kennt.
    Da wird Diskretion um so wichtiger.

    Lieben Gruß!

  4. Ich habe da einen Klienten, hier soll er Abracadabra heißen… 😉
    Liebe Grüße!

  5. Noch wichtiger ist jedoch, wenn sich er Psychologe mit der Schweigepflicht auskennt. Dass ist leider nicht immer gegeben.

  6. Aber manchmal merkt man erst Jahrzehnte später das jemand es da nicht so genau nimmt.

Dazu möchte ich gerne sagen:

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