Nummer eins – Der Hund

Okay, jetzt komme ich nicht weiter, ohne Annahmen einfließen zu lassen. Was an diesem Tag alles passierte, hat viel zu reden gegeben und ich war einfach nicht überall mit dabei.

Nummer eins an Besonderem war der tote Hund. Der Kadaver wurde abseits der Hauptstraße gefunden. Ganz ungewöhnlich für den Schäferhund, der ganz eindeutig Markus gehörte. Markus war ein Hundezüchter. An anderen Ende des Dorfes; abseits der dicht besiedelten Gebiete. Das mit der Zucht hatte sich schon zwei Jahre vorher erledigt, aber der Rüde Prinz war uns allen bekannt.

Das Tier lag da blutüberströmt. Manche behaupten (immer noch), die Schnauze sei blutverschmiert gewesen. Auf ganz eindeutige Weise. Andere bestehen darauf, dass ein erschossener Hund nun einmal überall besudelt sei. Da dürfe man nicht zu viel hineininterpretieren.

Warum Markus seinen Prinz nur wenige Zeit später in einem unzugänglichen Tobel – ich kann es nicht anders sagen – entsorgte, brachte viele Spekulationen mit sich. Dadurch blieben viele Antworten offen und das war verdächtig.

 

 

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter a G'schichtle

Eine Antwort zu “Nummer eins – Der Hund

  1. Kleine Randnotiz, die mir nun doch nötig erscheint: Alles an dieser Geschichtenserie ist wahr und gleichzeitig kein bisschen. Nichts davon ist auf diese Weise, zur selben Zeit mit diesen Einzelpersonen geschehen. Ich behaupte, niemand würde sich selbst darin wiedererkennen. Die Zusammenführung von ganz vielem ist mein Anteil an Phantasie dabei.

Dazu möchte ich gerne sagen:

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