Nachgedacht: Missverständnis

Zum Thema wird ein Missverständnis vor allem, wenn es mit ungewollten Emotionen einher geht. Niemand besteht darauf zu klären, dass es eigentlich eine Beleidigung sein sollte und der andere sich entschuldigen muss, weil er eben nicht beleidigt war.

Wer hat mehr Verantwortung dafür, dass der Inhalt sich geändert hat?

Der Sender resp. die Senderin? Könnte ja die Worte, die Art, die Situation und dergleichen anders wählen. Sollte genau wissen, was in den Worten enthalten ist und noch mehr darauf achten, was zwischen den Zeilen steht.

Der Empfänger resp. die Empfängerin? Eine Phase, Hunger, andere Gespräche und tausend weitere Sachen mischen mit. Darauf könnte geachtet werden, um der eigenen Verantwortung gerecht zu werden.

Von Schuld spreche ich übrigens nicht, da bin ich als Senderin darauf bedacht. (Leider bin ich deswegen auch was Entschuldigungen angeht, etwas ungewohnt…)

Missverständnisse könnten auch nur so etwas wie das Salz in der Suppe des Lebens sein. Ein Aufhänger für eine Begegnung oder ein Gespräch oder einen Richtungswechsel.

Glaub nicht alles, was du denkst.

Ist mir persönlich dazu ein passender (Beg)Leitgedanke.

 

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11 Kommentare

Eingeordnet unter faszinierend, just Life

11 Antworten zu “Nachgedacht: Missverständnis

  1. „Glaub nicht alles, was du denkst“ ist ein ganz wunderbarer Gedanke! 🙂 Eine meiner Freundinnen sagt häufig: „Da weiß man ja, wie es gemeint ist.“ Besonders bei Mails ist das sehr gefährlich.

  2. Ich mag deinen Gedanken, dass aus Missverständnissen Begegnungen werden können.

  3. Missverständnisse gehören zum Alltag einfach dazu…

    Sie zu klären kann sehr schön sein!
    Liebe Novembergrüße vom Lu

    • Das stimmt. Kann sehr schön sein.
      Ich scheine immer wieder in Phasen der unvermeidlichen Missverständnisse zu geraten. Ach-hach.
      Fönige Grüße zurück von mir

  4. Ach ich finde, es liegt im eigenen Ermessen, ob man beleidigt ist oder nicht. Man wird durch die Worte anderer weder besser noch schlechter und kann selbst entscheiden, ob man sich etwas zu Herzen nimmt oder nicht. Und ja, ich finde auch, dass es zu interessanten Begegnungen und Erkenntnissen führen kann, wenn man auf die beleidigende Person zugeht und fragt, was los ist.

    • Ich muss grad lachen. Einmal hab ich einen gefragt, ob man wirklich jemanden beleidigen kann, der nicht beleidigt sein will. Es also gar nicht merkt. Das war dann ein etwas fremder Ansatz für den betroffenen Herrn.

      • Das ist für viele ein völlig fremder Ansatz. Schade, es erleichtert das Leben ziemlich

      • Es scheint manchmal sowieso, dass Menschen nicht unbedingt Erleichterung für ihren Schmerz und ihr Leiden offen sind. Freiwillig lieber beim Altbekannten bleiben.

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