Damit musst du leben

So lautet die ärztliche Diagnose und ich fühle mich zu jung dafür. Zu jung, um überhaupt mit etwas leben zu müssen, das nicht passt. Das stört, das schmerzt.
Natürlich könnte mein Lebensweg hinter der nächsten Biegung mit einem Woosh und Plopp zu Ende sein. Dann wäre nicht viel zu sagen.

Ich gehe aber – wie die meisten – nicht davon aus. Das „Du musst damit leben“ sehe ich in erster Linie als Grenze ihres Wissens und Glaubens.

Ich suche weiter. Was sind nicht schon für tolle und bemerkenswerte Dinge daraus entstanden. Weil jemand nicht glauben wollte, dass er nie mehr gehen könne. Oder beruflich nur ein geschützter Arbeitsplatz vor einem Papiershredder übrig bleibe. Nicht, dass ich meine, die Welt aus den Angeln heben zu können. Nicht eure.

Aber meine vielleicht.

Da geht noch mehr, sage ich!

 

 

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32 Kommentare

Eingeordnet unter ein bisschen Philosophie

32 Antworten zu “Damit musst du leben

  1. Wichtig ist die eigene Welt als gleichberechtigt anzuerkennen.

  2. textstaub

    Irgend was geht immer.

  3. textstaub

    Ein Freund stürzte von einem Dach / Querschnittlähmung. Sie sagten da geht nix mehr.
    Heute geht er wieder.
    Er glaubte an das unmögliche.

  4. Klingt geheimnisvoll,
    wieder mal…
    Liebe Abendgrüße
    vom Lu

  5. Es schadet grundsätzlich nicht, Diagnosen und vor allem Prognosen in Frage zu stellen. Das habe ich auch schon so erfahren, vor 15 Jahren, mit massiven Gelenk-Beschwerden, von denen heute Dank konsequenter Ernährungsumstellung nicht mehr viel zu spüren ist.

    Grüße !

  6. Diese Portion Trotz und Zuversicht ist gut. Ja, weitersuchen, weitere Meinung einholen und weiterschauen. Gestern las ich „Gib alles! Nur nie auf!“
    Ich hoffe, es ist nichts „Großes“, doch auch das Kleine will nicht stumm abgenickt werden. Meine guten Wünsche zu dir!

    • Vielen lieben Dank! Es ist ja immer auch eine Balance zwischen gesundem Trotz und Sturköpfigkeit, die mehr kostet als nützt – im Kleinen wie im Großen!
      Alles Liebe!

  7. genau, bleib zuversichtlich! 5 Ärzte – 10 Meinungen sagt doch alles, oder? 😉

  8. Yve

    Sehr schöne Worte 😀 Ich wünschte alle würden es so angehen. Kämpfe und gib nicht auf!

  9. thiessenjak

    Worum geht´s denn in dem Artikel? Womit musst du leben?

  10. Ich stimme dir da zu. Ich hatte vor 11 Jahren einen Autounfall und konnte erstmal nichts machen, keinen Finger rühren, nicht lächeln…Aber letzendlich habe ich es geschafft, weil mich mein starker Wille auf meinem Weg begleitet hat.
    Man sollte nie etwas beschließen, wenn man es noch nicht ausprobiert hat. Nur so kann das unmögliche möglich werden

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