Minus 475

Es war ein kurzer Artikel und er lässt mich nicht mehr los. Ein Erfahrungsbericht über eine Aktion mit einem schönen Titel, an den ich mich nicht mehr erinnern. Ziel ist es auf- bzw. auszuräumen. Die Aktion dauert einen Monat. Am ersten Tag wird ein Element weggegeben, weitergegeben, entsorgt. Am zweiten Tag zwei Dinge, am fünfzehnten des Monats fünfzehn und so weiter. Nach dreißig Tagen ist man 475 Dinge leichter.

Dazu gibt es Regeln und Anleitungen, die ich nie nachgelesen habe. Der Gedanke an sich aber beflügelt mich und ich lasse mich gerne anstoßen. So werde ich also mein Umfeld erleichtern und auch wenn die Zahl wahnsinnig aussieht und einen leichten Schub an Stresshormonen auslöst, werde ich mich darauf einlassen. Die Regeln schreibe ich selber. So viel Freiheit darf sein.

Den Anfang macht ein kaputter Wecker, bei dem ich mich sowieso frage, wie der es so lange im Regal hat schaffen können…!

 

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18 Kommentare

Eingeordnet unter just Life

18 Antworten zu “Minus 475

  1. …weint er schon? 🤤

  2. Dreißig Dinge an einem Tag zu entsorgen, finde ich sehr ehrgeizig …..

  3. Ab und an zu entrümpeln tut gut und befreit, schafft Platz. Aber jeden Tag eine Steigerung – wird das dann nicht eher ein Zwang?

    Allerdings könnte ich mal meinen zwar funktionstüchtigen, aber ausgeschalteten Wecker weg räumen … 😉

    • Bei der Einhaltung der Regeln werde ich nachsichtig mit mir sein. Ein Zwang wird es sicher nicht; Anregung darf es sein.
      Ich sehe auch plötzlich viel Zeug, das in die Hand zu nehmen ich zu bequem war. Jetzt „spare“ ich es sogar auf 🙂

    • Wie das? Ich lande plötzlich auf einer für mich ganz unbekannten Seite von dir?! Älter…

  4. Ach das freut mich ja, dass du dich hast einladen lassen.
    Schön, wenn es Kreise zieht.
    Die ersten Tage fand ich leicht, später wurde es schwieriger, doch es war spannend, da ich viel achtsamer geschaut habe, was mich umgibt und immer wieder überlegt habe, brauche ich das wirklich.

    • Du hast das auch gemacht? Wusste ich gar nicht! Ja, ich merke jetzt schon, wie es arbeitet. Manche fürchten, danach hätte ich ja gar nichts mehr. So eine Vorstellung hat man von der Menge, die einen umgibt…

      • Ach, ich dachte, ich hätte dir davon erzählt. : )
        Ich habe das im Monat November gemacht. Erstaunlich finde ich, dass ich nichts von den Teilen wirklich vermisse.

      • Schön, das zu lesen. Ich kann mir gut vorstellen, dass man zu dem Zeitpunkt, da man beginnt auch bereit ist loszulassen.

  5. Pingback: Nebenwirkungen | marga auwald

  6. Pingback: Wer ich gerne wäre | marga auwald

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