Die schnelle Fünfzehn

Egal ob im Büro oder Haushalt, bei der Kinderbetreuung oder einem Wohnungsumzug. Alle kennen diese Phasen, da kann man sich drehen und wenden, überall warten nur Dinge, die zu erledigen sind. Die Entscheidung, wo man anfangen soll, fällt schwer und der ganze Berg macht einen vom Ansehen (bzw. Erspüren) allein schon müde. Am besten liegenbleiben und gar nichts tun. Alte Überlebenstaktik: tot stellen.

Irgendwann und irgendwo hab ich ein Prinzip aufgeschnappt, das für mich in dieser Situation sehr erlösend funktioniert. (Die beiden „irgend…“ am Satzanfang deuten darauf hin, dass ich leider zu keiner korrekten bzw. genauen Quellenangabe in der Lage bin. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass es trotzdem funktioniert!)

Die schnelle Fünfzehn nennt sich die Taktik, welchee einen quasi von den Toten erweckt und sie ist in einem Satz erklärbar.

Fünfzehn Minuten lang erledigt man nur Dinge, die maximal eine Minute in Anspruch nehmen.

Also Altpapier vom Tisch in den Sammelbehälter (kommt natürlich darauf an, ob der unterm Tisch steht oder zwei Straßen weiter…), Füße rasieren, klebrige Hände waschen, Termin in der Werkstatt vereinbaren, zur Toilette gehen, Waschmaschine füllen und einschalten, Tisch abwischen, Stifte in den Stiftbehälter, Fenster auf, umziehen (ohne den Auswahlprozess gerechnet!), erledigten Arbeitsauftrag vom eigenen Schreibtisch zum nächsten bringen, Kompost entsorgen, Augen zu und durchatmen, hinsitzen und eine Entscheidung fällen, Blumen gießen.

Waren das fünfzehn? Jedenfalls ist schon wieder einiges erledigt und man (ich zum Beispiel) kommt wieder in den Schwung, um etwas anzugehen.

 

Advertisements

7 Kommentare

Eingeordnet unter gefunden, just Life

7 Antworten zu “Die schnelle Fünfzehn

  1. Entscheidung fällen in 1 Minute? Das klingt bewundernswert!

  2. Klingt nach Stress im 15 Minuten Takt …
    Lass dich nicht niederboxen vom Mutterdasein,
    das VOR ALLEM glücklich macht!
    LG vom Lu

    • Ich finde das gänzlich unstressig. Und es geht natürlich nur um EINE Viertelstunde. Eine, in der lauter Kleinigkeiten erledigt werden. Ich kann damit sehr gut.
      ABER
      Es ist natürlich immer jede und jeder selbst aufgefordert, herauszufinden, was für einen das Richtige ist. Außerdem ändert sich das auch mit den Tagen/Tageszeiten.
      Herzliche Grüße und vielen Dank für die Glück-Wünsche, Marga

Dazu möchte ich gerne sagen:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.