Vergessenes Universum

Wie wäre das, in einem Zug aufzuwachen und keine Erinnerung mehr zu haben? Die Hauptfigur in dieser Geschichte kennt nicht einmal sich selbst.

Hier ein erster Einblick (unlektoriert):
Stell dir vor, du erwachst eines Tages und dein ganzes Leben ist verschwunden. Nichts mehr da. Kein Name, keine Erinnerung, kein Gefühl. Was würdest du tun? Versuchen, das alte Leben wiederzufinden und dich diesem anpassen oder würdest du einen Neubeginn machen? Beim einen verlierst du vielleicht dich selbst, beim anderen verlieren dich die Menschen, die dich bisher geliebt haben und die nun Fremde für dich sind.

gesamte Leseprobe

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10 Antworten zu “Vergessenes Universum

  1. Wer sind Sie? Aaaaaaarg…Gefühlsausbruch von meiner Seite. Mehr.mehr.mehr. Willwoll wollte auch immer mehr. Dann fuhr ihn Theodor Storm zum Mond. Ich las Leseprobe. Und las von Seite 1 bis 12 in einem Zug durch. Die Hinführung weckte meine Neugierde. Darum das Aaaarg, In der Zugszene dachte ich kurz, oh, nein, schade, so schnell erfährt sie, wer sie ist. Aber dann kam die a b r u p t e Wendung, Und ich finde es ja geradezu genial, sie – mitten im Nirvana sitzend – erhält den Klarblick: „Du magst mich nicht“ auf der letzten Seite. DIe Ausleuchtung ist gelungen, darf ich das so formulieren? Ich hoffe doch. Da hebt sich gerade ein Vorhang, gibt den Blick für etwas frei, was SIE vermutlich noch in allen Farben entfalten lassen werden. .
    Rhythmus war sehr angenehm, es flutschte, mit einem gespannten Gefühl zog es mich durch Ihre Seiten. Sehr lebendige Dialoge. Gefallen mir sehr gut. Ein, zwei Gedankengänge, bei denen ich mich fragte, würde man so etwas wirklich in so einer Situation denken, Aber muss es darum gehen,was ich würde- nein. 🙂
    Ein klitzekleiner Störfaktor, der mich irritierte, ist der Wechsel in der Erzählebene auf Seite 10 „Bei all den Fragen, die sich mir stellten, war eines bald sehr klar, einen kompletten Neubeginn, ..“ Melinda agiert kurz als Erzählerin. Wirft mich als Leserin ein wenig durcheinander. Wenn ich mir die Bemerkung „erlauben“ darf. Mit jenen Gedanken klingt sie mir ein wenig zu abgeklärt.Das ginge vielleicht noch ein wenig wirkungsvoller. 🙂 Ist mir noch nicht prägnant genug.in jenem Moment. Diese Frau ist im Augenblick „nackt“. Alles ist außer Kraft gesetzt, würde man vermuten. Irritiert, unheilverkündende Atmosphäre, Kinder? Gehörten sie mal zu ihrem Plan? Klingt sie harmlos, wenn sie davon hört, dass sie zwei Kinder hat? War sie zuvor eine Spur exzentrisch? War sie immer diejenige, die einen Disput gewinnt?

    Später vielleicht wird sie zu der „Ich bin der Weg, die Antwort, das Licht, durch mich ist alles möglich? In der Phase Seite 1-12, fragte ich mich, würde ich in solch`einem Moment darüber nachdenken, dass ich nicht alle Leute zurücklassen kann? Die Szene im Krankenhaus, wissend es ist ihr Mann – und sie sagt ihm: „Du magst mich nicht“. Volltreffer.! Genial gelungen. Punktgenau den Moment erhascht.
    Und es zeichnet sich schon einiges an den unterschiedlichen Persönlichkeiten ab. Ihr ungehaltener Big Papa bekommt der etwas zum Ausbremsen und Stolpern gereicht? .

    Sie löschen bitte diesen Kommentar, wenn er Ihnen zu weit geht, ja? Bitte.
    und Ihr Name Marga Auwald schwingt. Er lässt sich bestimmt schön zu Papier bringen.

    und gibt es noch weitere Leseproben?
    LG
    martina kunze

    • Liebe Martina,
      Danke. Für deine 300+ Worte zu der Leseprobe. Du machst was mit mir. Definitiv.
      Und was du in mir siehst und liest, suche ich selbst noch ein bisschen. Vielen Dank für deine Anregungen. Mein Problem ist ja, dass ich gerne schreibe, es schreiben lasse und dabei mit dem Gefühl ringe, es nicht so gut zu können, wie ich wollte. Aber weil ich das Unperfekte auch mal hochleben lasse und Menschen auch dafür bestaunen kann, dass sie sich trauen zu tun, was nicht so ganz astrein ist aber ihrem Innersten entspringt, sammle ich immer wieder auch den Mut für mich selbst zusammen. Vielleicht wird es ja im Tun und mit diesen sehr wertschätzenden und dennoch unscheuen Worten hoffe ich, an mir selbst wachsen zu dürfen. Wird keinesfalls gelöscht.
      Leseproben gibt/gäbe es viele, aber so roh… Und der Drang zu schreiben bremst dann das Überarbeiten, Weiterarbeiten, Feilen und in die Tiefe gehen aus bzw. drängt es an die Seite.
      Ich suche nun deine Arche.
      Herzliche Grüße,
      Marga

      • .
        LIebe Marga,
        I am Blitz. Es leuchtet. Licht. Danke
        -nicht gelöscht. Danke Zwei: Dito. Mindestens ebenso gibst du mir. Geben um des Gebens willen.

        Mir kommen zu deinem Geschriebenen zwei Aussagen von mir sehr geschätzten Menschen in den Sinn.

        1. „Sieh keine Wände. Sieh nur Türen. Erlaube dir, Geduld zu haben.“

        „Von welchem Idealzustand gehst Du eigentlich aus?“, wurde ich gefragt.

        2. Unsere innigste Furcht ist nicht die, dass wir nicht genügen. Unsere innigste Furcht ist die, dass wir über alle Maßen mächtig sind. Am meisten erschreckt uns unser Licht, nicht unsere Dunkelheit. Wir fragen uns: Wer bin ich denn schon, dass ich strahlend, prachtvoll, begabt und fabelhaft sein soll?
        Wer bist du eigentlich, dass du das alles nicht wärest?
        (Marianne Williamson, Rückkehr zur Liebe)
        Sie hat der Welt wunderbare Gedanken zum Leben zurückgelassen.

        Gleichwohl ich heute sagen möchte, ich glaube, dieses hadern mit unserer scheinbaren „Unzulänglichkeit“ ist notwendig. Wir brauchen diesen Bruch in unseren Herzen,denn nur so können die kleinen und großen Wunder zu uns durchdringen.

        Es gibt Dinge,die können wir nicht ändern.Und dann gibt es Tage, an denen können wir alles ändern.

        „…aber so roh…“
        Wolltest du nicht das Unperfekte hochleben lassen?
        Ich sende dir mit einem unwiderstehlichen Kartoffel-Blick und zersausten Haaren ein:
        „Ja.Ja.Ja, so roh“…300+ hofft auf weitere Leseproben.

        Herzlich
        martina

      • LIEBE Martina,
        das zweite Mal in diesem Jahr erreicht mich Marianne Willamson – dieses Mal sogar ohne die unbestritten schöne Verpackung Nelson Mandela. Ich versuche mich immer wieder und immer wieder gerne an diesen Worten/an dieser Botschaft.
        Dein unwiderstehlicher Kartoffel-Blick würde mich ja brennend interessieren!
        Feurig-inspirierte Grüße,
        Marga

      • Liebe Marga,
        .gleich ein zweites Mal in diesen wenigen Wochen des Jahres 2014 ? .Jedes Wort im Doppelpack? Das hat Gewicht. Wiederholung ist nie dieselbe. Dasselbe, aber anders. *lach

        A return to love – you`re well informed. I m really impressed. Jetzt schubst du mich aber in meine Vergangenheit zurück. Oooh, ich durfte vor ihm stehen, einst, ein paar viele Jahre her, aber unvergesslich. Magic und lang an Körpergröße war er. Charismatisch, eine Mann voller Liebe mit Augen, die einen wirklich ansahen.

        Ja, den Kartoffel-Blick, den muss ich fruchtbringend einsetzen. Er muss unwiderstehlich wirken. Es stehen immerhin jede Menge gute Geschichten auf dem Spiel. Ist unterwegs. Vorsicht mit den feurigen Grüßen. Du vekohlst mir meinen Kartoffel-Blick. Dann wird es ein Bratkartoffel-Bllick. Damit könnten sich meine Aussichten auf mehr Stories von dir verschlechtern.
        martina grüßt aus einem Tag der allerdollsten Rechtschreibfehler

  2. Pingback: Leuchtkraft « martinakunzemexicoprojekt

  3. melcoupar

    Schade, schon vorbei … Darf ich auf weitere „Proben“ hoffen?

    • Melanie, du ahnst nicht, wie oft ich deine kleinen Ichwarhiermarkierungen anspreche und dabei einfach „Hallo“ oder „Danke“ sage. Das freut mich sehr.

      Proben. Ja, also. Es gibt noch einige. Ich weiß allerdings nicht, was ich damit tun soll. Wie du mal sagtest: Online liest man so viel eher nicht und was anderes? Eine realistische Idee hatte ich bislang nicht.

      • melcoupar

        Ja, das ist wohl wahr. Online sind lange Texte eher schwierig. Ich folge einfach meinem Impuls und jetzt hätte ich gerne weiter gelesen … Ansonsten: ich würde auch wieder ein Buch von Dir kaufen 🙂
        Ich lese Dich gern.

      • Danke für deine Worte. Die freuen mich zugegeben sehr.

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