Schlagwort-Archive: 11 Antworten

Fragt und es wird euch geantwortet

Guten Fragen schenkt man weiter. So sieht es Lu von finbarsgift und ich hab mich gefreut, ein paar Antworten dafür zu finden. Danke!

1 In welcher Stadt lebst du?
Genau genommen in keiner. Keiner Stadt. Es ist ein Dorf. Au im Bregenzerwald.

2 Seit wann bist du Bloggerin?
Seit zweieinhalb Jahren.

3 Was hat dich bewogen zu schreiben?
Die Tatsache, dass ich mir einen Namen gebastelt hatte und wissen wollte, wer das war. Es stellte sich heraus, dass ich ich bin. Egal welche Überschrift ich mir gebe.

4 Magst du lieber Zahlen oder Buchstaben?
Interessante Frage. Auf Anhieb? Zahlen. Ich zähle nebst Zaunpfählen, Fenstern und Straßenstrichmarkierungen auch Buchstaben. Rein aus Gewohnheit.

5 Was ist dein liebster Monat, um in den Urlaub zu fahren?
Ganz egal. Beim Urlaub kommt es mir eher aufs Ziel an. Im August bin ich im Unterschied zu dir, lieber Lu, gerne daheim, eben weil das Wetter dann freundlicher gestimmt ist.

6 Welches Ziel hast du derzeit?
The Shower mit drei Bällen lernen.

7 Worüber kannst du dich am meisten ärgern?
Ich überlege noch. Eher bin ich von Dingen genervt, als dass ich mich ärgere…

8 Welchen Beruf wolltest du als Kind immer ausüben?
Lehrerin, ganz klar. Auf Platz zwei und drei weit abgeschlagen Krankenschwester und Hundetrainerin.

9 Was ist dein größter Wunsch?
Dass sich Menschen als Menschen begegnen.

10 Welchen Kinofilm hast du zuletzt gesehen?
Ui, schon lange her. Ich glaube mich zu erinnern, dass es „Ooops, die Arche ist weg!“ war.

11 Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?
Ich habe es immer geliebt, wenn ich im Mai auf der Fahrt ins Büro die Sonne aufgehen erleben durfte. Sonnenaufgänge sind mir oft präsenter. Könnte aber sein, dass diese Frage bzw. die Antwort die ganze Sache ins Wandeln bringt.

P.S.: Noch einmal zum Ärgern. Wenn jemand etwas mit Absicht macht, würde ich sagen. Zum Beispiel ein Nein übergehen.

 

 

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Ich würde es Laster nennen…

… wenn es eine Last wäre.
Wenn ich Fragen lese, fangen sich Antworten an zu formen. Und so habe ich gerechnet, getüftelt, kann die Welt mittlerweile neu erklären (das war die Voraussetzung!). Mein Name sei MAMA kennt da kein Pardon. Ich hingegen kein Zögern. Es folgen also meine Antworten, weil mir die Fragen so gefielen. Wenn ich irgendwann an den Punkt komme, selbst fragenswerte Fragen zu produzieren, werden alle Stöckchen und Awards der letzten Jahre weitflächig ausgeworfen. Macht euch bereit! (Aber noch nicht zu bald)
Zur Überbrückung:

a) Numerik, Numismatik, Philatelie – was ist dein spannendstes Hobby?
Puh! Spannung. Span-nung. Spannung in meinem Leben. Spannend für andere. Spannen. Gegenteil von entspannen. Wo strenge ich mich denn an?
Die vollständige Antwort würde somit lauten: Mein spannendstes Hobby ist das Dehnen er Hinterbeinmuskulatur.

b) Welches Wort würdest du sofort abschaffen, wenn du den Duden überarbeiten würdest?
Ich weiß eher, welche Worte ich sehr gerne mag. Abrupt zum Beispiel. Oder parallel. Aber abschaffen? Mir kommen vor allem Gefühle oder Zustände in den Sinn, die ich lieber nicht hätte. Hilflos. Neidisch. Aber da es sie gibt, braucht es auch das Wort, um darüber nachdenken, reden oder schreiben zu können. Vielleicht fällt mir irgendwann eines ein. Dann werde ich dem einen Beitrag widmen. Versprochen. (Und warum heißt es eigentlich versprochen, wenn ich es doch genau so gemeint habe? – Über Sprache und Wörter könnte ich zuweilen vortrefflich diskutieren oder philosophieren…)

c) Was liegt auf deinem Nachtkästchen und warum räumst du es nicht weg?
Ein Buch. Was schräg ist. Weil a) ich es schon gelesen habe b) ich im Bett nicht lese c) lesen im Bett sowieso unerwünscht ist d) Licht im Bett darauf hindeutet, dass ich anderweitig gebraucht werde e) ich nicht die Frau mit Staubwischen als Berufung bin

d) Sonnenauf- oder untergang?
Welches mehr Buchstaben hat?
Sonnenaufgänge sind mir öfter bewusst.

e) Was würdest du einem Kind für die Zukunft raten?
Da halte ich es mit Jason Mraz: Don’t ever let your mind stop you from having a good time.
Und von mir: Denke einfach daran, dass Menschen auch nur Menschen sind. Jeder tut sein Bestes. Auch wenn es unverständlich ist.

f) Eine Liedzeile/strophe, die dich besonders berührt, dir besonders gut gefällt lautet …
Da gibt es viele. Ein spontaner Auszug:
Aktuell: Lord make me an instrument of thy love.
Alt: No one said it would be easy.
Von einem Urlaub mitgebracht: Nothing matters, Mary, when you’re free.
Mit der Masse gesungen: Was wir alleine nicht schaffen, schaffen wir dann zusammen.
Wissenswert: September 77, Port Elizabeth, weather fine.
Meist ist es eine Kombi zwischen Worten und Melodie. Es gehört fast immer das gesamte Lied/die Geschichte dazu.

g) Bitte vervollständige: Heute ist/war ein schöner Tag, weil …
Die Sonne scheint, nichts schmerzt, innere Ruhe herrscht, ich zu einem Kaffee eingeladen wurde, ich gelacht, gesungen und getanzt habe, draußen war.

h) Wenn du eine Katze siehst, denkst du sofort …
Na, was läuft?

i) Bloggen: Sucht oder Disziplin?
Prinzip der Möglichkeit.

j) Kannst du uns eine Serie empfehlen, die man wirklich gesehen haben sollte?
Ich habe das Gefühl, die jeweils andere Person dazu kennen zu müssen. Männlich/Weiblich? Lustig/Aktion/was fürs Herz?
Außerdem scheue ich mich vor einem Outing. Mein Geschmack könnte peinlich sein…
Außer außerdem: Was  m u s s  man schon gesehen haben?!

k) Wenn man die Sonne im Herzen trägt, wo genau ist dann die Erde zu finden?
In den Mitmenschen, die um einen kreisen.

 

 

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Selbst ohne Konsequenzen bleib ich unauffällig

Liebe lila, dir erzähle ich doch gerne:

1.) Welche Gedanken hegst Du gerade für Deinen Nominator?
Nur die besten und beim Fragen neu aufrufen wurde mir bewusst, wie bescheiden meine Lese-Zeit gerade ausfällt.

2.) Welches Filmzitat fällt Dir spontan ein?
„Pfui, Deibel, ist die hässlich!“

3.) Was bestellst Du Dir als Deine Henkersmahlzeit?
Ein Fingerfood-Buffet, ein Dessert-Buffet und Obstvariationen in mundgerechten Stücken zu einer prachtvollen Torte arrangiert.

4.) Erstes Poster an Deiner Wand?
Ich war kein Poster-Mensch. Vermutlich ein Tier. Pferd vielleicht?

5.) Dein Partner/Partnerin will in den Sexshop – gehst Du mit? Was schaust Du Dir an?
Ja, ich gehe mit und unter diesen Umständen sehe ich mir besonders an, was er sich ansieht.

6.) Wenn Du hinter einer Theke stehen müsstest, was wäre die Lokalität.
Eine Weinbar. Übersichtliche Größe, gut besucht, Kleinigkeiten zu essen.

7.) Was verabscheust Du am meisten?
Bewusst getane Bösartigkeit oder Ausnützen von anderen für egoistische Ziele.

8.) Für einen Tag kannst Du ALLES machen, ohne Konsequenzen. Was machst Du?
Schnell Auto fahren. Wahlplakate umgestalten oder entsorgen.
Die Frage finde ich ziemlich schwierig bzw. aussagekräftig. Weil ich es gar nicht gewohnt bin, in diesem ALLES zu denken. Ein Tag würde mir vermutlich nicht genügen, um auf die tiefliegenden Ideen/Wünsche zu kommen.

9.) Deine Lieblingsperson in der Historie der Menschheit? Warum?
Ein einziger Liebling ist unmöglich zu nennen. Astrid Lindgren gehört zu den Favoriten und meine Eltern stehen hoch im Kurs. Mein Mann ist ebenfalls im ersten Atemzug zu nennen.
Erstere, weil sie auch im Alter ein Kindskopf war, dennoch klare Worte fand und ihren Draht zu Kindern nie verlor.
Meine Eltern, weil sie stets das Beste versuchen, auch wenn das niemand dauerhaft schaffen kann, sie wie Teenager miteinander kichern können und ihre Kinder immer Kinder sind.
Mein Mann, weil … ach, das sag ich ihm lieber gleich direkt.

10.) Deine gegenwärtige Geistesverfassung?
Nachdenklich-müde. Pathologisch unauffällig.

11.) Scribble in 1 Minute ein Selbstbildnis von Dir (mache ein Foto und lade das hier hoch *g*)
Das Wort Scribble ist eines, das ich erst von Lila gelernt habe. Was ich mir darunter vorstelle, vermag ich nicht. Darum zwei Varianten, die was anderes sind, aber mit mir zu tun haben.

Skribble1

meine Variante…

 

Skribble2

So sieht mich eines meiner Patenkinder.

 

 

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Träume von Gipfeln und Glück

Spielkind hat ausdrücklich mich dafür ausgesucht, Fragen zu beantworten (dich übrigens auch). Und weil meine Fragen mich stets zu Antworten führen, mache ich das auch hin und wieder umgekehrt ganz gerne und versuche mich im Formulieren.
Bis auf einmal ist mir das in diesem Fall gelungen.

1. Glaubst Du, dass Amerika unser Freund ist?
Auf die eine oder andere Weise, mehr oder weniger kenne ich meine Facebookfreunde. Einen Bruchteil davon lade ich auf eine persönliche Feier ein und wenigste wissen, wie ich zur Gattung Fliegen stehe.
Was ich sagen will? Ich kenne eine Frau, die in Amerika wohnt und der ich mich herzlich verbunden fühle. Sie ist eine entfernte Variante von Freundin.
Amerika selbst ist mir weder Freund noch Feind. Wenn es hier politisch werden soll: In diesem Bereich spielt so viel anderes eine Rolle, dass diese Vokabel absolut keinen Zusammenhang für mich darstellt. Befreundet bin ich mit einzelnen Menschen.

2. Wie kann es Frieden geben?
Was, wenn es ihn gibt? Einfach so, immer schon und längst? Ich erinnere…

3. Warum teilen die reichen Menschen nicht mit den Armen?
Ich erlebe, dass sie das sehr wohl tun. (Wenn die Frage allgemein bleibt, dann darf es die Antwort auch.)

4. Was bedeutet Nächstenliebe für dich?
Mich selbst als Teil zu sehen.
Mein Lieblingssatz dazu, weil ich ihn sehr gut nachvollziehen kann: Der Mensch wird am Du zum Ich (Martin Buber).

5. Hast du ein Vorbild und warum?
Ich habe viele Vorbilder. Immer wieder, neue und alte. Mein Leben richtet sich nicht direkt auf sie aus und ich habe auch nicht täglich mit ihnen zu tun.
Auf einem langen Weg braucht es hin und wieder – und sei es nur ein altes Farbzeichen an einem Baum oder auf einem Stein – ein Zeichen, dass man sich noch auf dem ausgesuchten Weg befindet. Es ist auch erbaulich jemanden zu treffen, der einem ein wenig davon berichten kann, was auf der Strecke noch warten wird und mitunter Tipps zum Umgehen von Hindernissen geben kann. Oder jemand, der schon einen Gipfel erklommen hat und dadurch schlicht ausstrahlt: Es ist möglich. Wenn ich auf meinen Gipfel komme, dann du auch auf deinen. Es kann allerdings ein ganzes Leben dazu brauchen.
Für mich ist auch wichtig, dass nicht für alle ein Gipfel das Ziel ist. Es gibt viele wichtige Wirkorte und das zeigen mir meine Vorbilder, die unterschiedlichst sind und gerade dadurch so viel ausdrücken, was mir Leitung ist.

6. Kennst du die Verfassung der Franzosen von 1793?
Kann es sein, dass ich die bei dir – Spielkind – kürzlich angelesen habe? Wenn ja, dann kenne ich die ersten Absätze. Insgesamt muss ich wohl mit nein antworten, weil „kennen“ ein zu großes Wort dafür wäre (abgesehen davon würde ich mir niemals merken, aus welchem Jahr welche Verfassung käme, die ich vielleicht und nur zufällig läse).

7. Gibt es ein Recht auf Glück?
Glück ist in meiner Wahrnehmung nichts, worauf ich bestehen kann. Ebenso wenig darauf, dass mich andere verstehen, mögen, morgen die Sonne scheint oder mein Auto niemals einen Platten hat.
Wir nehmen oft Dinge persönlich, die nicht persönlich sind.
Glück sehe ich eher im Zusammenhang mit einer Haltung. Der eine kann es leichter erleben, die andere nur schwer und das hat weniger mit den äußeren Umständen zu tun.

8. Wer darf aus deiner Flasche trinken?
Wer halbwegs gepflegt aussieht, keine Ausschläge im Mundbereich hat und frägt (wobei es von letzterem nahestehende Ausnahmen gibt).

9. Gibst du Bettlern Geld?
Manchmal – sehr situationsbezogen

10. Wie viel?
Meistens im Münzbereich. Ich gestehe: Straßenmusiker können da – wenn ich angetan bin – mehr erwarten.

11. Was ist Dir wichtig?
Dass Zeit und Raum zum Träumen bleibt, Familie, Natur, Werden, Miteinander – ach, so viel und es wird immer mehr. Vermutlich wird das sowieso mit „Träumen“ alles zusammengefasst. Was ich träumen kann, kann ich auch erleben.

 

 

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Deal mit dem Teufel inklusive

Wenn du eine halbe Stunde Zeit hättest, was würdest du tun?
Zolaskis Fragen beantworten. Anlass war übrigens die Kofferfrage, die mich nicht losließ.

1• bestücke einen Koffer mit 11 Dingen für eine 11 tägige Reise.
3 Unterhosen, 2 Shirts, 1 Jacke, 1 Hose, 2 Paar Socken, 1 Zahnbürste, 1 Apfel

2• welche 3 Bücher würdest du ohne Zweifel empfehlen?
Momo, Narziss und Goldmund, Das Herzenhören

3• wenn das Glück in Bildern darstellbar wäre welche würdest du wählen?
glitzernder Schnee, strahlend blauer Himmel, sprudelnder Wasserfall
(frag mich in einer anderen Jahreszeit wieder und zumindest das erste Bild ist ein anderes)

4• was unterscheidet für dich zwischen Zufall und Schicksal?
der Grad der Unausweichlichkeit

5• du kannst mehr Zeit bekommen im Tausch gegen:
klingt im ersten Moment wie die ganzen Seele-Teufel-Tauschhandel-Geschichten;
ich biete eine ungebrauchte Schachtel Zündhölzer

6• glaubst du an das Unmögliche und wie könnte es beschrieben werden?
ja; als die Grenzen des Denkens und Wissens Überschreitendes (wie zum Beispiel eine fliegende Hummel)

7• welchen Sinn macht für dich Philosophie?
sie lässt Teile in mir schwingen und lebendig sein, die ohne sie vertrocknen würden

8• du könntest nicht die Welt retten aber 3 Möglichkeiten hast du dennoch. Nenne sie.
drei Möglichkeiten wofür? ich bin mir nicht sicher, in welche Richtung die Aufforderung geht;
wenn ich etwas ändern könnte, würde ich die Augen für die Farben der Menschen öffnen, gleichzeitig die Farben des Inneren anknipsen und Ohren für die Harmonie des Seins empfänglich machen

9• es werden Personen gesucht für eine BrainReise ins Jahr 3050. Ausgang ungewiss. Würdest du daran teilnehmen?
Nein

10• nenne 3 Begriffe/ Bereiche die dein Denken * durcheinander bringen.
* ich ergänze ein „Zuweilen“
das menschliche Tun mit Vorsatz zum Schaden von anderen/-m, Gerechtigkeit, To-Do‘s

11• was würdest du nie tun?
ich denke an Balut und sage: das kann ich nicht beantworten; manches kann man (ich) nur in der entsprechenden Situation herausfinden

 

 

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