Schlagwort-Archive: Freiheit

Wir sind aus Magie

Ohne Träume wäre ich nicht ich!

 

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Fastengedanken

Wasser - Fastengedanken

Befreien statt kasteien.

 

 

 

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Eingeordnet unter ein bisschen Philosophie

Was nun?*

Da liegen diese vier Worte vor mir.

Jahrelang hingen sie treu an der Türe, sollten mir Inspiration, Anstupser, Motto und Motiv sein.

 

What would you change?

 

Es war der Slogan eine Kampagne und statt zu hängen, liegt er nun vor mir. Was will er?

Ist seine Zeit abgelaufen? Der Wandel vollführt, ich darf neue Inspiration suchen?

Ist seine Zeit gekommen? Jetzt, ja jetzt soll ich wandeln? – Was eine Menge neuer Fragen aufwirft! (Dieses eine Rufezeichen freut mich deshalb sehr.)

War schlicht und ergreifend der Kleb müde und ich nehme neue Streifen und mit ein bisschen Extraaufwand belasse ich alles beim Alten?

What would you change

* Ich erwarte nicht wirklich eine Antwort. Mein Leben besteht zu einem guten Teil aus – mitunter rhetorischen – Fragen.
Anregungen, Ideen, Gedanken dazu sind erlaubt, ich nehme mir gleichzeitig die Freiheit, sie rigoros/zeitweilig/leichten Herzens zu ignorieren/vergessen/befolgen.

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Alt

Tippen, tippen, tippen.

Löschen, löschen, löschen.

 

Der Chef ging in Pension, glorreicher Abschied mit all dem üblichen Gedöns.

Ein kurzer Bericht dazu war von ihr gefordert.

Sie schrieb, dass er immer zu spät kam, nur Hände schüttelte, die ihm einen persönlichen Gewinn versprachen und dass sie noch heute nicht wusste, ob sie per Sie oder per Du mit ihm war.

Löschen, löschen, löschen.

Er hatte in den letzten zehn Jahren gut und gerne das Doppelte davon an Kilo zugenommen, stellte seine Kaffeetasse nie in die Geschirrspülmaschine und ließ sich am Telefon verleugnen.

Löschen, löschen, löschen.

Die Türe hielt er nur für Politiker auf, von denen er sich finanzielle Unterstützung erhoffte, auf Veranstaltungen blieb er genau so lange, bis er sich am Buffet sattgegessen hatte und bei Teamsitzungen schrieb er unter dem Tisch E-Mails an seine Freundin.

Löschen, löschen, löschen.

 

Zerrissen zwischen dem, was sie über ihn wusste und dem, was erwartete wurde, was der Zensur jener standhielt, die diese Spielregeln anerkannt hatten, blieb sie seufzend übrig.

Um Zeit zu gewinnen, schlurfte sie auf die Toilette und anschließend in die Küche. Die Kaffeemaschine wollte frisches Wasser und neue Bohnen. Zum Nachdenken genau richtig.

Sie war alt geworden. Nicht an Jahren, aber betriebs-alt. Über die Jahre war sie in diese Szene hineingewachsen, war so lange schon in dieser einen Firma, dass nun plötzlich sie an der Reihe war, Lobhudeleien zu schreiben, die ihr widerstrebten.

 

Sie begann mit einem Witz, schrieb von seinem Einsatz für das Unternehmen, seiner Loyalität gegenüber den Angestellten und seiner Umtriebigkeit auf der ganzen Welt. Ein Zitat als Abschluss.

Gemeinsam mit ihrer Kündigung druckte sie den Text aus, den keiner zu lesen brauchte, weil man Ähnliches schon tausend Mal gelesen hatte.

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Eingeordnet unter just Life

Eine weiße Flocke für M.

Was ist schon eine Enttäuschung?
ODER
Wenn dir jemand eine Geschichte schenkt, dann schenke sie weiter.

martinakunzemexicoprojekt

coton

„Mon Dieu, nur diese eine Sprung. Isch bin eine Hund von Welt.. eine französische Hund.Ein Coton de Tulèar.
Ob isch eine Name habe? Ob isch will Ihnen sagen? Natürlisch will isch Ihnen meine Name sagen.
Inuk. Oh, das ist eine Tragödie! Schrecklisch! Meine Kulleraugen möschten weinen.

Wollen Sie hören meine Geschichte? Ja?
Du musst glauben mir. Isch werde  eine Geschichte dir erzählen.“

Inuk war eine Enttäuschung.
Er bot bei seiner Geburt Anlass zu mancherlei Spekulation. Ein kleiner Hund. Der letzte der Welpen, die den Hundeeltern geboren wurden, und der einzige, der von dem Wurf am Leben blieb.
„Wo sind meine Babys?“, fragte die Mutter. „Zeig mir meine Babys.“ Der Hundevater hielt den einen kleinen Welpen hoch. „Es gibt nur diesen hier“, sagte er. Louise seufzte. Enttäuschung war eines ihrer Lieblingswörter. „Oh. Oh. Isch will keine Kinder mehr. Das ist so traurig. Das ist so eine Enttäuschung. Oh Oh!“ Die Hundemutter…

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Eingeordnet unter a G'schichtle, ein bisschen Philosophie

Wild und gefährlich

Es gibt eine Postkarte, die mich schon einige Zeit begleitet und nun habe ich tatsächlich gefunden, wo es noch mehr davon gibt.

Wir glauben fest an den Zauber einer Grußkarte! Sie ist ein wenige Zentimeter kleines Fenster in eine warmherzige Welt, etwas Handfestes von bleibendem Wert, ein liebevoller Überbringer persönlicher Botschaften von Mensch zu Mensch.

Schreiben jene, die sich Mutter und Vater davon nennen können.
Geschenke aus Leidenschaft heißt das Unternehmen und online gibt es viel zu bestaunen, zu erfahren und auch zu erwerben.

Folgende Botschaft ist bei mir gelandet:

Von Inga Maria Blinde stammt diese Grafik und mit ihrer freundlichen Genehmigung darf ich sie nun mit euch teilen.

Von Inga Maria Blinde stammt diese Grafik und mit ihrer freundlichen Genehmigung darf ich sie nun mit euch teilen.

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