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Geständnis

Ich mag keine Spielsachen, welche beim schlichten Anfassen (sprich: Aufräumen) Töne/Melodien/Geräusche von sich geben.

Und weil sich Eltern heutzutage so leicht ein schlechtes Gewissen einreden lassen ergänze ich: Nein, bei uns gibt es nicht nur einer bestimmten pädagogischen Richtung entsprechendes Spielzeug aus nachwachsenden und/oder kompostierbaren Materialen. Genau darum, weiß ich ja, wovon ich spreche.

Und ja, ich weiß auch, wie es sich anfühlt, wenn man CO2, Wasser, Plastik und dergeleichen (viel) mehr in die Rechnung aufnimmt und die bloße Existenz als eine Minuszahl als Ergebnis aufscheint. An einem bestimmten Punkt richtet sich aber mein Trotz auf. Ich bin Trotz-dem hier. Ich lebe Trotz-dem gerne. Und leicht! Und in Freude!

So take it (the sound) and go on!

Ich vermute ganz stark, es geht um etwas ganz anderes!

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Unerträglich gut

Es ist soweit. Ich werde mich outen. Als Fan. Bitte seid gnädig mit mir! Ich weiß selbst, dass es nicht cool, in oder was man heute dazu sagen mag ist.

Man könnte sich fragen, warum ich das dann mache. Mich quasi in aller Öffentlichkeit freiwillig blamieren. Ich glaube, das liegt daran, dass es mir gerade gut geht. Das bedeutet, dass mich Geschehnisse aus dem Umfeld und der Mitwelt natürlich berühren, doch ich kann damit umgehen.

So kommt es, dass ich für manche andere eine unmögliche Gesprächspartnerin bin. In gewissen Lebenssituationen, wenn die Wellen hoch schlagen, wenn alles Kopf steht, wenn Ängste einen umwolken, kann „mir geht es gut“ Brechreiz oder Fluchtreflexe auslösen.

Vielleicht resultiert daraus mein Bedürfnis, mich mit diesem Geständnis klein zu machen.
Wieder zu der Herde gehören.
Ein sehr starkes und mächtiges Gefühl. So potent, dass man dafür freiwillig weiter und weiter leidet oder eben eine Tatsache erzählt, die einen kleiner macht, als man sich fühlt.

Aber ich war noch ein Kind. Das will ich vorausschicken. Und wiederhole: Seid gnädig! Jede Person tut das beste, das sie vermag. Jede Art von Kunst hat ihre Bewunderer und ihre Berechtigung. Nicht wahr?

Ich will doch nur zu euch dazugehören. Ich mag nicht außen vor bleiben, weil es mir gut geht. Und so gestehe ich, weil ich kein Leiden erfinden will. Das zählt. Oder?
Kein Ablästern über andere, keine Überhöhung von Sorgen oder Problemen. Da wird man eben erfinderisch.
Ich weiß, ihr versteht das und ich darf weiterhin zu euch gehören.

 

 

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