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Der Mensch denkt und Gott lenkt

Da komme ich nur unregelmäßig auf dem Blogspielplatz vorbei und fange dann ausgerechnet mit Gott an?
Man wird es mir verzeihen. Das eine wie das andere.

Nicht nur ich kenne das. Wenn Unglaubliches, Schreckliches, Erschreckendes, Trauriges passiert, so ist es mitunter die (letzte) Konsequenz (die Rangordnung hängt ein bisschen von der persönlichen Glaubenskonstitution ab), dass man es als gottgegeben, Gottes Willen, göttlichen Weg und ähnliches beschreibt. Eine legitime Variante, um damit umgehen zu können. Beispiel fürs leichtere Mitdenken? Ein Kind, das nur acht Jahre alt wird.
Im Grunde wissen wir ja alle, dass dieses Leben ein temporäres Vergnügen ist, aber in der praktischen Umsetzung bzw. im direkten Erleben ist das nicht immer ganz so locker aus der Hüfte zu schütteln. Da braucht es Beistand. Göttlichen mitunter.

Glaubende sehen es also – darauf will ich hinaus – als möglich, dass ein Leben mit acht Jahren beendet und trotzdem vollkommen ist. Vollkommen, obwohl wir uns 90 leidensfreie Jahre mit Tod im Schlaf ausdenken. Nicht unsere Wünsche und Vorstellungen sind die letzte Instanz. Eine Kraft, die man Gott, Buddah usw. nennt, weiß es besser und wir nehmen das Los an – wie man so schön sagt.

Kleiner Themenwechsel mit einer Frage zur Haltung bei nicht ganz so drastischem Auseinanderdriften von Vorstellung und Realität:

Wenn diese eine göttliche Kraft beim Bemessen der Lebensspanne schon mehr weiß, warum besteht man so verbohrt darauf, dass eine Ehe anderen Spielregeln unterliegt?

 

 

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Eingeordnet unter just Life

Wirrsinn [4]

Du, ich glaub, ich hab den Lieben Gott getroffen.

Gott. Wir waren uns doch einig, ihn nur noch Gott zu nennen.

Ich habe meine Meinung geändert.

Aha. Und? Wie ist er so?

Ganz anders, als man es erwarten würde.

Hätte mich auch gewundert. Was sagt er?

Es ist ein wenig kompliziert. Er weiß gar nicht, dass er Gott ist.

Im Ernst? Kein Kommentar zur Weltlage?

Eher unparteiisch, dennoch bewegt.

Und Heilung für mich hast du auch nicht ausgehandelt?

Völlig vergessen in der Begegnung. Aber für Gespräche scheint er offen zu sein.

Es ist also ein Mann. So viel wissen wir jetzt.

Nun… Das will ich nicht behaupten.

Du hast ihn doch gesehen, oder?

Schon. Zu sehen bekam ich aber nur, was er will.

Oder sie.

Oder es.

Oder sir.

Was?

Eine Kombi zwischen sie und er.

Aha.

Diese Gottbegegnungen sind auch nicht mehr, was sie mal waren.

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Eingeordnet unter ein bisschen Philosophie

Gottes Antworten

Ein lieber Mensch sandte mir diese Worte und ich finde, sie eignen sich bestens, um eine neue Woche zu beginnen.

Ein altes Sprichwort sagt, dass Gott auf sämtliche Bitten drei Antworten parat hat. Sie lauten:
Ja.
Ja, wenn es so weit ist.
Nein, aber nur, weil ich mit dir etwas viel Besseres vorhabe.

Alles Liebe für euch!

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