Schlagwort-Archive: Herz

Eine Einladung

Vorneweg: Tue nichts, wozu du nicht das Herz hast, den Segen von Himmel und Erde zu erbitten. (alte Lebensregel)

Mit dem kurzen Lied An Invitation von Rising Appalachia schreibe ich heute: Wenn es etwas gibt, das zu sagen oder tun ist, etwas, das dir auf dem Herzen oder unter den Nägeln brennt, dann tu es!

Danke!

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Was soll ich sagen?

Es ist schon so, dass ich mir dieser Tage oft Fragen der Ver-antwortung stelle. Wie auf Situationen anworten und reagieren?

Das bezieht sich auf Kleines und auch auf ziemlich Großes – bestimmt kann sich jede:r einige Themen dazu vorstellen.

Wie immer kommt früher oder später auch mindestens eine Antwort zu mir.

Dieses Mal durch Dolores LaChapelle.

Verantwortung ist keine Last auf meinen Schultern,
sondern die Antwort des Herzens auf den Zustand der Welt.

Mir hilft das weiter.

Wenn ich auf mein Herz höre, dann werde ich auch wahrnehmen, an welchen Stellen ich etwas zu tun oder zu sagen habe. Alles andere darf ich getrost in andere Hände oder Herzen legen.

 

 

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Eigentlich

Verwendet jemand das Wort „eigentlich“, streiche ich das zumindest für mich aus dem Satz heraus und höre noch einmal hin.

Eigentlich will ich nicht zurückblicken.

Ich will nicht zurückblicken.

Warum nicht?

 

Es drängt nach vorne und nach Zurücklassen. Deswegen.

 

Wie ein Abschiedshauch fliegen vage Erinnerungen vorbei. Ich winke ihnen.

Als das Jahr praktisch bewegungslos begann. Unter wohlwollenden Händen wurde ich gebogen und getestet. Alles kein Problem. Gell, ich hab in Grunde einen ganz tollen Rücken, scherzte ich und bekam als Geschenk die Worte, die mich bis heute begleiten: Weißt du, wenn es nicht physisch ist, dann ist es psychisch.

Bjäch! rief ich dem des Öfteren entgegen – auch eine Vokabel aus diesem Jahr.

Ich winke dem Wochenende, das mich in die Knie gezwungen hat und mich dadurch lehrte, dass ich wieder aufstehen kann.

Es ziehen vorbei geflüsterte Willkommensgrüße und geseufzte Worte des endgültigen Abschieds.

Hochzeiten, Taufen, Geburtstage und Feiern, bei denen der Bundespräsident nun wahrlich der uninteressante Teil war.

Geld, das viel Freude beim Hergeben gab.

Ein Konzert, das meinen Eins-pro-Lebensjahrzehnt-Schnitt gesprengt hat und mehr als Musik darstellte.

Mut, zum Bleiben und Ansprechen; zum Helfen, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Kinderaugen, die wieder zu strahlen beginnen, huschen vorüber und sind Wärmendes, das ich weitertrage.

Da klingen Fanfaren, die in Morgenstunden mit Blumentopf-Verstärker das Ein und Alles waren.

Ein Farewell dem Zusammensitzen, Zeitvergessen, Lachen, Tanzen und Singen.

Adieu ihr Schmerzen, Zweifel und Ängste.

Ein letztes Hoch auf die vielen Glücksmomente.

Danke für all die Antworten, die immer kommen und im selben Atemzug für die Fragen, die nie versiegen.

Kusshände für jedes Zeichen der Zuwendung und des Gesehenwerdens, wenn ich grad gar nicht daran glauben konnte.

Ein Macht‘s-Gut an alle Stolpersteine, die mich unsichtbar werden ließen, sobald ich Gefahr lief, mich im Schein zu verlieren.

Ich habe an Feuern gestanden, bin im Regen gelaufen, auf der Erde gelegen und habe die Arme im Wind ausgebreitet.

Alles und jedes auf vielfältigtste Weise mit Menschen verbunden. Und wer denkt, das könnte auch ich sein, hat recht!

Eigentlich habe ich nichts getan, außer gelebt.

Ich habe gelebt.

 

Als Hauch zieht dies vorüber, dann wende ich mich um.

Lasse es ruhig still mit Schnee zudecken und bin dankbar für die Stille, die dadurch einkehrt.

Schnee

Das ist alles vorbei.

Es drängt nach vorne und nach Zurücklassen.

Den Blick gen Osten.

Aufbruch.

Hin zum Licht, wo noch Platz für mich ist.

 

 

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Α und Ω

Höre auf dein Herz.

Folge deinem Herzen.

So heißt es oft.

 

Ich sitze.

Warte.

Spüre.

Horche.

 

Nichts.

 

Wunder der lautlosen Leere.

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Anliegen des Tages

Du musst

oder

unbedingt

oder

unverzichtbar

sind nicht meine Worte.

 

Jedem Kind und auch jedem Erwachsenen wünsche ich allerdings von Herzen, die Geschichte von Frederik, der Maus zu kennen.

Irgendwie ging ich davon aus, dass alle und jede:r dieses Buch von Leo Lionni kennt.

Dem ist nicht so.

Da will ich etwas dafür tun!

Frederik

Freut euch auf Frederik, die asozial scheinende Maus, die „chillt“, während sich alle anderen für den Winter bereit machen und Vorräte sammeln.

An ein paar ganz wichtige Dinge denken sie bei all ihrer Arbeit und dem Schimpfen aber nicht.

Und so wird es mit der Dauer kalt, dunkel und hungrig in der Winterhöhle.

Bis Frederik seine Vorräte auspackt und mit allen teilt.

 

Wir sind doch alle nur Mäuse…!

 

 

 

 

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Österliche Frühlingsgrüße

Von allen Bergen zutaleOstergruß
ist ein Leuchten erwacht –
flammende Frühlingsfanale
durch die Osternacht!

Von allen Türmen zusammen
läutet es landhinein –
Herz, mit Glocken und Flammen
bricht der Frühling ein!

(Lulu von Strauß und Torney)

———–

Ein besonderer Brauch.

Am Morgen des Ostersonntags findet man im ganzen Dorf Spuren von Sägemehl. In der Nacht wurden von jungen Burschen alle Häuser „markiert“, in denen Mädchen wohnen, die in diesem Jahr 18 werden. Somit im heiratsfähigen Alter… (so will es der Brauch).

Bei uns wohnt auch eine 🙂

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Es geht um den Inhalt

Ich wusste, es gibt Poetry Slam; das hier war meine erste Kostprobe.
Besser hätte ich es mir nicht vorstellen können. Einstieg auf höchstem Niveau, wie mir scheint.
Ich sende aus: Stille Wasser sind attraktiv von Julia Engelmann.

Ich mach mein Herz weit und lass andre rein, weil ich daran glaube, gut genug zu sein.

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April, 2014 · pm

Don’t second guess your heart

It’s funny how we met on the telephone
You and I on the edge of the unknown
Oh, in only a moment’s time
I knew my heart was yours and yours was mine

Manchmal kommt es ganz überraschend zu Begegnungen. Ort, Zeit und Art absolut unvorhersehbar. It’s funny und es tut gut. Aus einem Solo-Kaffee neben einem anderen Solo-Kaffee wurde erst eine Postkarten-Freundschaft und dann eine ganz flexible Hast-Du-mal-wieder-Zeit-Beziehung. Aus einem geschäftlichen Mail ein getipptes Gespräch über Gott und die Welt, aus einem Blog-Kommentar ein Fenster, das weit nach innen aufgeht.

When I saw you waiting at your place
Something felt familiar in your face
Oh, you smiled as if to say
I knew my heart was yours from the first day

Ich kann nur gefunden werden, wenn ich an meinem Platz bin und wirke. Darum nicht verbiegen und Spagat machen, sondern echt und wahrhaft sein. Wer weiß, womöglich findet mein Leben mich…
Im Grunde war es ein kritisches Vorher-möchte-ich-Dich-aber-Kennenlernen. Ein Tischgespräch bei Kaffee, um die Grundvoraussetzungen und Erwartungen abzuklären. Als die Haustüre später hinter mir geschlossen wurde, warf ich einen Blick auf die bunten Glasscheiben zurück. „Fühlt sich an wie Heimkommen – hmm.“

We were right
We stood through it all
Holding tight
Whenever we fall
What we found is second to none
I knew, I knew, I knew this would be love
I knew, I knew, I knew this would be love

Ich liebe es, Liebeslieder persönlich zu nehmen. Wenn etwas als richtig erkannt wurde, mutig sein und dabei bleiben.

Eine Liebeserklärung an Menschen, Tiere, Pflanzen und Berge. An mein Leben! Beim Wandern schleicht sich oft dieses Lied auf meine Lippen: Ich möchte sonst nirgends, nirgends sein!

Manchmal darf man sich nach einem „Fall“ ganz neu wiederfinden. Gesünder und unabhängiger einander in die Augen sehen.

There were days when I thought I’d lost you
I read the letter aloud, what could I do?
Now, we’re right back where we belong
Don’t second guess your heart, it’s never wrong

Tausend Fragezeichen, Chaos, Irre, Orientierungslosigkeit. Aushalten und vertrauen. Wenn man zu einer Klippe kommt, sagt ein Weisheitsspruch, dann weitergehen und darauf vertrauen, dass etwas Unsichtbares uns trägt oder uns Flügel wachsen.

Wir können unseren Weg nicht verfehlen. Das Herz nicht hinterfragen – es ist immer richtig.

Lyrics von LetsSingIt – Your favorite Music Community

Zum Anhören und Ansehen

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Eine besondere Brille

Unternimm nie etwas, wozu du nicht das Herz hast, dir den Segen des Himmels zu erbitten.

von Georg Christioph Lichtenberg

Ich werfe einen Blick auf mich, auf meine Tätigkeiten.

Wie viel von dem, was ich werkle, hat unter einer solchen Überschrift Platz?

Was könnte sich in der Art und Weise der Ausführung wandeln und würde dann diesem Sinn gemäß gesegnet werden – und mehr noch: Segen weitertragen?

Wo erkenne ich Herr Lichtenbergs Wahrheit schon jetzt bei mir?

Ein kleiner Satz, der in die neue Woche hineinbegleiten darf.

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Februar, 2014 · am

Wir sind Garten

„Manchmal birgt das echte Leben einfach mehr Realität als ein Mensch alleine ertragen kann. Das Fühlen unserer Gefühle ist der einzige klare und direkte Weg, unsere Herzen von ihrem Schmerz zu befreien. Mach dir keine Sorgen, falls du keinen Mann findest, hast du ja uns. Eigentlich siehst du ja noch ganz gut aus für dein Alter.  Und das Ohr ist nur ein Blütenblatt, das aus dem Herzen wächst, naja, ähm wachsen sollte. Wenn wir einander zuhören, wird alles zu einem Garten.“

Dieser Ausschnitt kommt von Martina Kunze, die ganz viel Spannendes, Schönes und Denkbares durch ihren Blog teilt (vermutlich noch viel mehr – ich habe mit dem Entdecken erst begonnen).

In der zu vielen Realität um uns herum machen sich vor mir viele Menschen sichtbar, die daran leiden und krank geschrieben werden. Das Fühlen der Gefühle wieder lernen, das kann manchmal eine große Hürde sein.

Ich freue mich auf die kommende Gartensaison. Erste Überlegungen und Vorbereitungen dazu gibt es ja schon.

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