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Lesen – die andere Seite

Lesen ist gesellschaftlich grundsätzlich anerkannt und zählt zu Zeitvertreiben, die positiv konnotiert sind. Viel lesen ist gut und bestimmte Sachen umso besser.

Ebenso en vogue ist Achtsamkeit und das Leben im Jetzt. Bewusstheit im Alltag, Yoga, Tai Chi, Zen, Meditation, achtsames Selbstmitgefühl und viele Angebote und Wege mehr.
Sie bieten – zum Teil auch explizit – eine andere Sichtweise auf das Lesen; vor allem von Romanen. Dieses Eintauchen in Geschichten nämlich ist ein Entfernen vom Hier.

Ja, ich kann das verstehen. Wurde schon darauf hingewiesen, dass ich ein Buch endlich beiseite legen soll. Nicht zuletzt trippeln jetzt auch kleine Füße schnell herbei und klappen den Deckel zu.

Vielleicht eine Überlegung wert.

 

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Zum Lesen verführt

Lange sah ich mich als großen Glückspilz bei Gewinnspielen. Als müsste ich nur mitmachen und dürfte innerlich schon jubeln. Ausschlaggebend dafür war wohl, dass ich im Kindergarten und im Jahr darauf gleich noch einmal für mich völlig überraschend und ohne Zusammenhang Bücher gewonnen habe. Ein wandelnder Glückspilz – das war meine Selbstwahrnehmung.

Die hielt lange an. So lange, bis ich einmal nachdachte, wann ich das letzte Mal etwas wirklich gewonnen hatte. Da waren ein Amsterdamflug, ein Hexenkochbuch und vielleicht noch zwei, drei vergessene Begebenheiten (auch jetzt noch meine ich, das war bestimmt mehr; bestimmt!). Jedenfalls wurde mein Selbstbild nüchterner. Dann bekam ich ein Abo geschenkt, Buchgutscheine und ein Buch über Lachyoga wurde mir völlig losgelöst von irgendeiner Teilnahme mit Glückwünschen zugestellt. Eine Kinderbuchaktion brachte drei neue Pappfamilienmitglieder und schließlich trudelte in letzter Zeit wieder vielfältiges Lesefutter ein.

Ich muss mein Selbstbild erneut revidieren. Tatsächlich bin ich ein Glückspilz!

 

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Österreich las

Letzte Woche war große Leseaktionswoche. Ich hatte das große Glück, auf mehrere Arten für mich zu feiern. Einerseits bekam ich in einer tollen Veranstaltung zahlreiche Neuerscheinungen lustvoll und mit Humor präsentiert. Andererseits durfte ich mit einem satten Budget einkaufen und das mit exzellenter Fachberatung.

Dies ist nicht und wird sicher nie ein Literaturblog. Doch ich habe Lust, das eine oder andere Buch zumindest darzustellen. Nicht präsentieren. Das können andere besser und haben darin ihre Berufung. Aber der kleine Auszug meiner Lesevergangenheit (einst auf diesen Seiten) ist ja nicht alles und wird darum bei Gelegenheit durch ein Bild erweitert.

Es wartet ein Stapel. Wie immer. Platz eins hat derzeit Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement. Übrigens ein Buch, das ich seit langem, langem wieder einmal geschenkt bekommen habe.

gebete-fuer-die-vermissten

 

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Als wär’s ein Tagebucheintrag

Österreich liest.

Offiziell nächste Woche, grundsätzlich natürlich das ganze Jahr über.

Als Einstimmung in die Aktion schwelgte ich einen ganzen Tag lang in Neuerscheinungen der Kinder- und Jugendbuchliteratur. Und ich wusste es immer schon: Zitronen (ich hab sie angekündigt) lassen einen nie im Stich. In „Eine Geschichte der Zitrone“ von Jo Cotterill werden Schränke voller Bücher durch Zitronen ersetzt. Weil sie wichtig sind. Ja, wirklich. Warum und wieso – bitte selber lesen. Lesetipp für belesene Mädchen – so wurde uns gesagt. Ich möchte es nur erwähnt haben.

Dass ausgerechnet und nur meine Sitzreihe leer war, darf nicht überinterpretiert werden. Lehrpersonen sind meiner Erfahrung nach auffallend oft keine wünschenswerten Teilnehmer:innen bei Veranstaltungen jedweder Art.

Inspiriert kam ich am Abend mit einer langen Liste nach Hause. Eines der Bücher möchte ich ganz sicher kaufen. Ausgerechnet eines, das nicht zu lesen und dennoch angefüllt ist. Ich darf es hier erwähnen, ja? Ja?

Guten Morgen, kleine Straßenbahn von Julie Völk.

 

Ich wünsche allen eine tolle Lesewoche!

 

 

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lesen x 30

Ohne zu viel Vorgeschichte: Tobi hat Fragen zum Thema lesen gestellt und ich kann (können-können schon, aber mögen-können nicht) die nicht nicht beantworten.

(Danke an Christiane!)

1) Warum liest du?
Was soll ich denn sonst mit Buchstabenanordnungen machen? Ich lese auch T-Shirts oder Überschriften in Zeitungen von Leser:innen mir gegenüber.

2) Was liest du? Welche Genres bevorzugst du? Liest du auch Klassiker?
Die Häufigkeit scheint zu sagen, dass ich Sachbücher, Romane, Fantasy sowie Jugend- und Kinderbücher bevorzuge. Klassiker weniger. Ich lese automatisch eher nicht, was alle in den Himmel heben (egal ob Klassiker oder Hit-Liste-Platz-1-Hype).

3) Welche Autoren favorisierst du? Oder hast du keine bevorzugten Autoren?
Autoren wie Mitch Albom, Jan-Philipp Sendker, Astrid Lindgren, Sir Peter Ustinov, Hermann Hesse, Rainer Maria Rilke, Janosch oder John Green (nur als Beispiele) lese ich ohne Inhaltsangaben zu überfliegen. Im Grunde bin ich aber flexibel und suche mir von Zeit zu Zeit auch Menschen, von denen ich mir ein Buch empfehlen lasse. Die meisten Titel und Autorennamen merke ich mir sowieso nicht.

4) Wo liest du überall? Nur Zuhause, nur in der S-Bahn, überall, …?
Wo überall? Ja, genau. Überall! In Warteschlangen, auf dem Parkplatz, am Tisch, auf der Couch, am Boden, am Strand, und seltenst im Bett.

5) Liest du viel oder wenig? Wie viel Zeit verbringst du in der Woche mit Lesen? Wie viele Bücher liest du im Schnitt pro Monat/Jahr? Machst du auch längere Lesepausen?
Viel und wenig ist wohl ziemlich abhängig vom Vergleich. Ich bewege mich in einem Umfeld, das mich irgendwo in der Mitte ansiedelt. Wenn ich gefesselt bin und es sich um eine Serie handelt, kann ich schon mal auf vier Stunden und mehr pro Tag kommen. Danach brauche ich Zeit zur Normalisierung. Meinen Schnitt kenne ich nicht, längere Lesepausen in Bezug auf Literatur gibt es. Ja.

6) Liest du schnell oder langsam? Wie viele Seiten liest du ungefähr in einer Stunde?
Ich stoppe und zähle nicht. Vermutlich liege ich auch diesbezüglich irgendwo in der Gaußschen Normkurve.

7) Wie viele Bücher liest du in der Regel gleichzeitig?
Zwischen 1 und 5 – vermute ich.

8) Welche Formate bevorzugst du? Taschenbücher, gebundene Bücher, broschierte Bücher, Prunkausgaben?
Ganz klar Taschenbücher. Mit Ausnahme von Kinderbüchern. Da mag ich gebundene.

9) Legst du Wert auf eine hochwertige Verarbeitung deiner Bücher? Spielt die Optik des Buches eine Rolle für dich?
Nö, da lege ich keinen gesteigerten Wert darauf; gleichwohl es mir auffällt und ich da öfters drüberstreichle. Die Optik spielt eine Rolle in der Auswahl – erster Eindruck und so.

10) Liest du auch Ebooks? Wenn ja wie oft und welche Bücher?
Hab ich ein Mal ausprobiert und war überrascht, dass es mir gefiel. Somit: 1 Mal – Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele

11) Wo versorgst du dich mit neuen Büchern? Beim Buchhändler ums Eck? In der Bibliothek? Aus dem Bücherbus?
In der Bücherei, Onlineshops, Buchhändler, bei denen ich zufällig vorbeikomme, Geschenke, …

12) Kaufst du auch gebrauchte Bücher?
Kam schon vor.

13) Wieviel bist du bereit für ein gutes Buch auszugeben?
65 Euro war bislang das Maximum.

14) Verleihst du Bücher? Wenn ja an wen und welche Erfahrungen hast du damit gemacht?
Ja. An Freund:innen, Arbeitskolleg:innen, Student:innen, Familienmitglieder, Kund:innen. Was zurückkommt, ist gut. Was nicht zurückkommt, merke ich entweder nicht oder lasse ich mit Segen ziehen.

15) Wie viele Bücher hast du im Schnitt auf deinem Stapel ungelesener Bücher? (Alternativ: wie viele Regale ungelesener Bücher hast du?)
20 ist nicht übertreiben und finde ich viel.

16) Wo bei dir Zuhause hast du überall Bücher?
In Regalen, in Schränken, in Taschen, auf einem Hocker, auf dem Tisch, hinter dem Schrank (hab ich grad bemerkt), aufgestapelt, in Kisten.

17) Wie sortierst du deine Bücher im Regal?
Eine Mischung aus Thema, Autor:in, Bevorzugung, Farbe und Größe

18) Was nutzt du als Lesezeichen? Oder knickst du die Seiten ein?
Eselohren waren eine kurze Phase. Ansonsten Lesezeichen, Rechnungen, Schnipsel, Umschläge, Stifte. Mir gefallen Lesebändchen mehr und mehr.

19) Wenn du mit dem Lesen pausierst, liest du dann das Kapitel immer zu Ende oder hörst du auch mal mittendrin auf?
Die Umstände erfordern öfters ein Mittendrinaufhören; meine Natur wäre des Zuendelesen des Kapitels.

20)  Worauf achtest du beim Kauf eines Buchs? Was für Kriterien muss ein Buch erfüllen, damit du es dir kaufst? Spielt der Verlag eine Rolle?
Der Verlag spielt nur in Bezug auf die Gestaltung eine Rolle. Stichwort erster Blick. Das Thema muss mich interessieren oder etwas in mir ansprechen, das mich beschäftigt oder zum Beispiel schöne Lesestunden versprechen.

21)  Wirfst du Bücher in den Müll?
In Ausnahmen.

22) Wie belesen ist dein Bekannten- und Freundeskreis? Kennst du Menschen, die kein Buch besitzen?
Variiert von extrem Belesen bis Onlinenachrichten. Ich glaube, alle besitzen einzelne Bücher. Ob diese gelesen wurden oder werden, darf ich ja anzweifeln.

23) Was für eine Rolle spielen Bücher in deinem Berufsleben?
Eine freiwillige.

24)  Brichst du Bücher ab, wenn dir der Inhalt nicht zusagt?
Selten. Ich übe das noch.

25)  Bittet man dich im Freundes- und Bekanntenkreis um Buchtipps?
Manchmal.

26) Wenn deine Bücher plötzlich alle verloren gehen (z.B. Feuer, Hochwasser, böse Fee, …), welche drei Bücher würdest du dir sofort neu bestellen?
Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt! Ich kann sie nicht beantworten. Vielleicht sogar ganz bewusst keines? Der Scherz von Milan Kundera möchte ich noch einmal lesen – darum wird er nicht aussortiert. Ebenso die Bibel nach Biff, Die Hexe von Portobello, Der Alte Mann und Mr. Smith (als Beispiele). Aber ich würde sie wohl eher nur noch ausleihen.

27)  Gehören ein Heißgetränk und Kekse zum Leseabend?
Nicht unbedingt.

28) Hörst du während dem Lesen Musik, oder muss bei dir völlige Stille herrschen?
Völlige Stille sind ebenso möglich, wie Musik, TV, Menschengemurmel.

29)  Liest du Bücher mehrmals? Wenn ja welche und warum?
Wenige, aber ja. Wenn mir eine Geschichte plötzlich immer wieder im Kopf rumgeistert, dann tauche ich noch einmal ein.

30) Markierst du dir Stellen in einem Buch? Wenn ja wie?
Mit anstreichen, unterstreichen, Klebestreifen – es geht auch abschreiben (besonders bei Nicht-Sachbüchern).

 

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Wie sieht das Gras aus?

Weil ich diese Frage gestellt bekommen habe, wurde meine Aufmerksamkeit in den vergangenen Tagen ein wenig in diese Richtung gelenkt.
Die Antwort ist mehrschichtig.

Viele Wochenstunden verbringe ich in Bregenz, da ist schon ziemlich grün und wird auch bunt. Klassisch eben.

Noch mehr Stunden verbringe ich in den Bergen (im Vergleich das meiste davon schlafend, aber rein rechnerisch stimmt das so).
Hier muss ganz deutlich zwischen Sonn- und Schattseite unterschieden werden. Ich wohne fast mein ganzes Leben auf der Sonnseite und egal was wer sagt, ich bin ein Sonnseitenkind. Wie hieß es doch bei Maribey: Ich glaube, ich habe eine Solarzelle in mir. Ja, zu dem Satz nicke ich. Dass ich einst im Jänner in Finnland war, ist und bleibt ein unerklärliches Mysterium und, wenn überhaupt, eine andere Geschichte.

Doch zurück zur Sonnseite. An den Sonnenhängen, da ist es schon ordentlich braun-grün und erste Farbtüpfelchen finden sich. Nicht ungern tigere ich da hinauf, um mich auf ein windstilles Bänkle zu legen und zu lesen/träumen.
Im Tal sieht man die Unterschiede auch, nur nicht ganz so eklatant. Langlaufen ist noch möglich, doch Fahrräder und Rollerblades werden auch schon eifrig ausgepackt.

Schattseite ist ein anderes Thema. Nichts für Solarzellenweicheier. Der Lift läuft noch, wenn möglich bis Ostern.

Und es bleibt dabei: Nebst Vogelgezwitscher hört man den Frühling vor allem am Tropfen.

Terrasse im Winter

Unsere Terrasse im Winter.

lesen oder traeumen

Auf dem windstillen Bänkle. Lesen oder träumen? Wirklich eine schwere Entscheidung, nicht wahr?

Terrasse im Frühling

Die Terrasse im Frühling – ganz aktuell. Welche Farbe das Gras hat, ich denke, das ist jetzt verständlich, kann ich noch nicht genau sagen.

 

 

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Schon sehr komisch

Obwohl ich mir mittlerweile sicher bin, dass ich nie etwas von Terry Pratchett gelesen habe, geht mir sein Tod nicht aus dem Kopf.

Hat ihn mein Mr. T* vielleicht des Öfteren erwähnt? Immer dann, wenn ich ausgerechnet von ihm Leseempfehlungen wollte (denen ich bislang nie gefolgt bin – noch nicht)?

Eigenartig das Gefühl, dass dieser Tod etwas mit mir zu tun hat.

Eines Tages, wer weiß, werde ich dieses Geheimnis für mich lüften können.

Oder nicht.

 

* Er darf sich gerne dazu äußern.

 

 

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Das sind keine Lieblingsbücher

Manche davon würde ich heute nicht einmal mehr lesen.

Empfehlen viele, aber nicht alle.

 

Was diese Bücher gemeinsam haben: Sie blieben mir – aus dem einen oder anderen Grund – in Erinnerung oder stehen in Verbindung mit Personen, Momenten und Lebensphasen.

Gemeinsames Kriterium: Der Eindruck muss gehalten haben. Mindestens vor drei Monaten wurden sie gelesen oder gehört.

 

Felix Mitterer: Superhenne Hanna

Michael Ende: Momo

Barthe DeClements: Riss in der Seele

Marlen Haushofer: Die Wand

Jan-Philipp Sendker: Das Herzenhören

Birgit Jaeckel: Die Druidin

Günter Grass: Die Blechtrommel

Wilhelm Weischedel: Die philosophische Hintertreppe

Vera F. Birkenbihl: Das innere Archiv

 

Das ist alles?

Mitnichten!

Die ausführlichere Aufzählung hab ich ausgelagert, um nicht unnötig unübersichtlich zu werden. Außerdem interessiert es wohl nicht jede:n.

Hier ein Blick in meinen Lesewildwuchsgarten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wieder eine Jungfräulichkeit dahin

Eine neue Zeitrechnung beginnt.

Ab jetzt heißt es: Vor Mr. D. und nach Mr. D.

Nein, ich tanzte nicht im Sinne der Rolling Stones mit ihm.

 

Dieser lästige Herr traktierte mich letztens auf eine Art und Weise, die ich nicht übersehen konnte. Es ist meine Eigenart, solch aufdringliches Verhalten zu beachten.

Zweierlei kam in Bezug auf Mr. D. in Frage (was ich aber von einer weiteren Zudringlichkeit abhängig machte): Entweder wollte ich ihn persönlich kennenlernen oder ihn fortan leidenschaftlich und lebenslang ignorieren.

 

Ein unschuldig anmutendes Gespräch brachte ihn mir erneut nahe und ich fühlte mich aufgefordert, endlich eine Entscheidung zu treffen.

 

Mr. D. eilt ein Ruf voraus, der gigantisch und widersprüchlich ist. Deswegen hin und her gerissen, suchte mir Hilfe indem ich einzelne Menschen nach ihm fragte.

Eine kannte ihn, die Begegnung war nebulös aber mit positivem Unterton gespeichert.

Dem nächsten war er bekannt aber fremd (wie überhaupt den meisten, die ich auf ihn ansprach).

Der dritte war begeistert von meinem Interesse, sah mein Seelenheil gerettet und lektorierte aus dem Stand eine Lobeshymne. Selbst das Widersprüchliche war er imstande in das Gesamtbild einzuweben und auch Verbindungen zum mir bekannten Rene Girard fehlten nicht.

Wieder ein anderer hatte flüchtige Bekanntschaft mit Mr. D., weiteres Interesse bestand nicht.

So ging es in einer Tour fort – zwei intensive Tage lang.

Schließlich eine aufgeregte Nachricht.

Marga, hab Geduld. Warte.

Ich hatte Geduld und wartete.

Mr. D. wurde mir frei Haus geliefert und sah gar nicht beängstigend aus. Im Gegenteil und das überraschte mich. Noch mehr der erste Blick auf ihn, das Beschnuppern (durchaus auch wörtlich zu verstehen).

 

Heute, heute war schließlich der Morgen, da ich mir Mr. D. ins Bett holte.

Ich las.

Feine, handliche, kurzweilige und wunderschön blumig geschriebene 110 Seiten.

 

Von mir aus empfehlenswert: Weiße Nächte – Eine Liebesgeschichte von Fjodor Michailowitsch Dostojewski

 

 

Post Scriptum:

Vom Spontanredner wurde mir schon angekündigt, mir ein komplett gegenteiliges Stück vorzulegen, damit ich nur ja nicht meinte, Mr. D. sei harmlos.

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Eine Mittagspause genügt für Urlaubsgefühle

Sitzplätze

Für jeden gibt es die Sitzgelegenheit seiner Wahl. Lesen im „Zug“, im Liegen, beim Kaffee, auf der Bank, lümmelnd im Sitzsack…

lesen, reisen

Da fallen mir spontan die Lesekoffer von Philea’s Blog dazu ein. Einfach anklicken und weiterreisen.

hoch droben

Manche Bücher wollen erobert werden. Da muss man zeigen, dass man es ernst mit ihnen meint.

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Das Leben ist ein Buch. Lies es.

Lesepause

Ein Hoch auf Gleitzeit und Sommerloch.

lesen, lesen, lesen

„Man sollte alles lesen. Mehr als die Hälfte unserer heutigen Bildung verdanken wir dem, was wir nicht lesen sollten.“ (Oscar Wilde)

lesen, Kinder

„Ich will für einen Kreis schreiben, der Wunder bewirken kann. Nur Kinder können beim Lesen Wunder bewirken. Darum brauchen Kinder Bücher.“ (Astrid Lindgren)

Stadtlesen in Bregenz – direkt am See. Bis Sonntag 17.8.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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