Schlagwort-Archive: Musik

Der passende Ton

Musik taucht in meinem Leben ganz von alleine auf. Dann gibt es Phasen – sie kommen wieder; mit Muße aber Gott sei Dank – in denen ich darin schwelge, bade, aufgehe, untertauche, träume und dadurch werden bestimmte Interpret:innen oder Lieder mit Emotionen, Lebens- oder Schaffensphasen verwoben.

Welche Freude, wenn so etwas Vergangenes ganz unvorhergesehen wieder Einzug hält.

Natürlich waren nicht alle diese musikunterlegten Zeiten nur schön oder angenehm. Es sind Freunde, die von damals erzählen und mir zeigen, welcher Weg dazwischen liegt und welche Herzverbindung dennoch besteht. Verloren ist nichts aber nicht alle Gäste müssen in meinem Seelenhaus wohnen bleiben. Das wäre dann auch zu voll. In Gastfreundschaft loslassen – sozusagen.

Musikgeschenke von Familie und Freunden mag ich sehr gerne. Selbst dümpelt man ja vorzugsweise in der gleichen Soße. Alin Coen ist ganz neu bei mir eingetrudelt. Danke!

 

 

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Gute Laune kochen

Mein Rezept für gute Laune greift heute nur bedingt. Ein latent nervendes Gefühl nagt, weil es noch immer verunmöglicht ist, Musik zu hören.
Dennoch: Das gerade Wichtige ist und bleibt, dazu das Nichtverzichtenwollende. Was will ich mehr?
Worum es in diesen kryptischen Aussagen geht, entschlüsselt sich in den Antworten für Christiane.

Jeder hat seine eigenen heiß geliebten und verteidigten Ecken und Kanten. Denkst du, dass man leicht mit dir klarkommt (bisschen guter Wille vorausgesetzt)?
Das kam hier vor: Drei auf einen Streich

Gute Laune von knapp über null auf ganz hoch. Was ist dein Rezept?
Musik; frische Luft; Kinder (je nach Verfügbarkeit, ansonsten in dieser Reihenfolge, weil eins zur nächsten Stufe verhilft)

Wie viel Zeit verbringst du täglich/wöchentlich mit Aktivitäten rund ums Bloggen (Schreiben, Lesen, Kommentieren)?
so viel, dass ich mich inklusive Mails und persönlicher PC-Arbeit hin und wieder ins organisatorische Nirvana befördere

Bist du eine Lerche oder eine Eule, soll heißen, würdest du aus Gründen X nicht aufstehen müssen, wann würdest du aufstehen und wann schlafen gehen?
Seit ich nicht mehr um 22.00 Uhr ins Bett darf/kann, stimmt das zwar nicht mehr, aber ich wäre eher früh auf den Beinen. 7.00 Uhr war mal ein Klassiker und bedeutete vollständig ausgeschlafen zu sein.

Schon klar, dass das einem ständigen Wandel unterliegt, aber was ist in deinem Leben gerade wichtig?
lachen

Lebst du mit Tier(en)? (Und wenn ja, mit welchen?)
mit einer Katze, die den stimmigen Namen Shiva trägt; was sich sonst schon hier ohne Wohnrecht getummelt hat (oder es noch tut), will ich weder wissen noch erwähnen

Ein Lieblingslied bitte. Nur eins. Bitte!
Das mit der Musik bekam einen eigenen Eintrag

Auf welche Annehmlichkeit würdest du im Alltag nicht verzichten wollen?
warmes, fließendes Wasser

Was macht einen Lieblingsmenschen zu einem Lieblingsmenschen?
Gefühle und Gedanken wie: Hach!, heimkommen, oh ja!, Freude, Wärme, volle Kanne Margasein, der/die weiß so viel von mir und man sieht es ihm/ihr nicht an, gegenseitiges Vertrauen, gemeinsames Lachen, mir geht’s nicht gut und ich will sie/ihn kontaktieren, mir geht es toll und ich will sie/ihn kontaktieren, ausruhen, was erleben, famose Überraschungen, miteinander gnädig sein, bitte umarmen!

Wir sind verabredet und haben uns noch nie gesehen: Woran würde ich dich in einer Menge Leute erkennen können?
an dem vereinbarten Kennzeichen (an sich steche ich nicht hervor)

Stell dir vor, der WordPress-Server macht die Grätsche, und das Blogiversum wäre plötzlich platt. Wie schlimm wäre das für dich?
Das damit verpuffte Inhaltliche fände ich in manchen Momenten schade, einige der ans Herz gewachsenen Bekanntschaften wüsste ich anderweitig zu pflegen und beim Rest würde ich meinen: Wenn es sein soll, dann treffen wir uns wieder!

 

 

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Das mit der Musik

Eine von Christines ausgelegten Fragen bezog sich auf ein Musikstück. Nur eines soll man erwähnen. Und bitte sagte sie auch noch.

Viele „Aber…“, „Eines je Genre?“, „Eines ist viel zu…“, „Dürfte nicht vielleicht ich, weil ich eben ich bin, eine Ausnahme…?“ waren die Folge.

Doch ich ermahnte mich jedes Mal selber. Wollte den Mut aufbringen, nur eines zu nennen. Kleine Mutprobe des Alltags quasi. Üben schadet schließlich nie und die anderen wissen, dass ich sie trotzdem mag und zum Teil heiß und innig liebe.

Musik ist das, was mich fast immer erreicht. Besonders dann, wenn sonst gar nichts mehr geht. Ich nutze sie, um mich aufzurichten, mich zu pushen, mich zu beruhigen, zu umschmeicheln, um zu feiern, zu trauern, mich zu erinnern, zu belohnen, in Innenwelten zu reisen und dergleichen mehr.

Ich höre viel aber lange nicht alles. Manche Musik löst bei mir einen Fluchtreflex aus. Das bezieht sich weniger auf Aprés-Ski-Hits oder Blasmusik, als viel mehr auf alles, was elektronisch, wenig melodisch oder vom Gesang her nicht verständlich ist.
Illustrieren möchte ich meinen hauptsächlichen Musikgeschmack an zwei Kommentaren dazu:
„Wenn da Hut und Gitarre sind, dann gefällt es dir eh schon.“ – Stimmt. Oft.
„Tut mir leid, dass du in der falschen Zeit lebst.“ Welche die richtige wäre? „Die Schwarz-Weiß-Zeit.“ Soll Oldies bedeuten.

Drum beantworte ich Christianes Frage, indem ich alle meine gestammelten Einwände und auch Lieblinge beiseite schiebe und ein Lied anfüge, das mich kürzlich über das Radio fröhlich gestimmt hat:

 

 

 

 

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Alles anders? Alles neu?

Quatsch!

Es geht weiter, wie es aufgehört hat.

Nämlich mit:

 

Und ich sage gerne dazu, dass ich dieses Lied bei Sabine gefunden habe.

 

 

 

 

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Das geht! (Oder?)

Nach hemmungslosen Bloggerstunden und -tagen ein Versuch.

Ein Experiment.

Ein Test.

 

Inspiriert von Theomix verkünde ich für den Sonntag:

 

 

 

 

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Ich hab da einen Plan

tanzen

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Juli, 2014 · pm

Musischer Start in den Tag

I put you together again, trällerte es mir heute Morgen als erstes ins Ohr. Ein regionaler Radiosender und wenn ich mich entscheide, meinen Tag mit Radio zu beginnen, dann achte ich auf das, was als erstes kommt. Manchmal ist es nur ein Satz und ich schalte schon wieder aus. Heute ließ ich das Lied weiterspielen.

Erst gestern habe ich daran gedacht, dass ich laut bisherigen Erfahrungen zwei Tage brauche, um mich neu zusammenzusetzen. Zwei Tage, an denen ich hadere, mich sträube, ganz bis zum Boden hinabtauche. Ja, vielleicht ginge es auch schneller, doch ich tue mein Bestes. Als mein Sprunggelenk verletzt wurde, war wunderschönster Sonnenschein, heiß und ich hatte ruhig herumzuliegen. Das fordert mir schon einiges ab. Krank sein und liegen ist in Ordnung, da will man nicht mehr. Aber putzmunter und bewegungsunfähig? Ich brauchte ein bisschen, um mich vollständig damit anzufreunden. Aber es hat geklappt und aus jener Zeit habe ich die Green Smoothies mitgebracht.

Wunderbar verziert von meinen Lieblingsnichten.

Wunderbar verziert von meinen Lieblingsnichten.

Man wird eben experimentierfreudig, wenn man das übliche Programm nicht durchziehen kann. Ich habe schlussendlich schöne Erinnerungen an diese Krankenstandstage. Parallelen zum übrigen Leben? Möglich. Möglich.

 

Noch ein Lied wurde angespielt.

Nimm mich, wie ich bin.

 

Damit endete meine Badroutine und dieser Eintrag.

Nimm mich, wie ich bin.

Nimm dich, wie du bist.

Viel Spaß damit!

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Ein Leben für die Suche der unbekannten Teile

Can you hear it?

The music.

I can hear it everywhere.

In the wind, in the air in the light.

It’s all around us.

All you have to do is open yourself up.

All you have to do is listen.

They tried to stop me from hearing the music.

But when I’m alone it builds up from inside me.

And I think if I could learn how to play it they might hear me.

They would know I was theirs and find me.

Sometimes the world tries to knock it out of you.

But I believe in music the way that some people believe in fairy tales.

I like to imagine that what I hear came from my mother and father.

Maybe the notes I hear are the same ones they heard the night they met.

Maybe that’s how they found each other.

Maybe that’s how they’ll find me.

Mit diesen Worten beginnt der Film August Rush.

Der Titel ist gleichsam der Künstlername, den der Junge zugewiesen bekommt, als er zum Straßenmusiker gemacht wird.

Eine abenteuerliche Reise bestimmt das Leben von August, die davon inspiriert ist, die Eltern zu finden. Ermöglicht wird sie durch unerschütterliche Hoffnung, gepaart mit Vertrauen in das Universum und die Menschen.

 

 

Trailer deutsch: Der Klang des Herzens
Trailer englisch: August Rush

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