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Wer ich gerne wäre

Nach wie vor räume ich. Aus. Es ist eine (interessante) Sache, was das in anderen Menschen macht. Und in mir. Ich staune für mein Leben gern!

Wer noch weiß, wie das Konzept funktioniert, ahnt, dass ich gehörig hinterher hinke. Hatte ich nicht gesagt, dass ich mir Freiheiten nehme?! Es braucht doch tatsächlich auch Zeit und ein gewisses Maß an Achtsamkeit, 22 Dinge oder mehr auszusortieren. Ein Maß an Zeit und Achtsamkeit, welches mit einem Zweijährigen am Hosenbein (und überall anders auch) schwer aufzubringen ist. Also splitte ich völlig frei nach meinen Möglichkeiten. Gerade höre ich mich durch meine CDs und will wissen: Regt sich da noch etwas in mir?

Ein interessanter Aspekt beim Sortieren waren und sind ein paar wenige Zeilen im Artikel, welcher die Idee überhaupt erst zu mir brachte. An manchen Dingen haftet der Wunsch, eine bestimmte Person zu sein. Jemand der Spanisch spricht. Oder dermaßen interessante Kalender(einträge) besitzt, dass sie später lesenswert sind. Eine Frau, die sich für dieses engagiert und jenes unternommen hat. Viele Ecken habe ich schon mehr als einmal angesteuert. Da geht noch mehr – und das sage ich ohne Stress. Aber es braucht einige Anläufe, um so manchen emotionalen Kleb zu lösen.

 

 

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Fragt und es wird euch geantwortet

Guten Fragen schenkt man weiter. So sieht es Lu von finbarsgift und ich hab mich gefreut, ein paar Antworten dafür zu finden. Danke!

1 In welcher Stadt lebst du?
Genau genommen in keiner. Keiner Stadt. Es ist ein Dorf. Au im Bregenzerwald.

2 Seit wann bist du Bloggerin?
Seit zweieinhalb Jahren.

3 Was hat dich bewogen zu schreiben?
Die Tatsache, dass ich mir einen Namen gebastelt hatte und wissen wollte, wer das war. Es stellte sich heraus, dass ich ich bin. Egal welche Überschrift ich mir gebe.

4 Magst du lieber Zahlen oder Buchstaben?
Interessante Frage. Auf Anhieb? Zahlen. Ich zähle nebst Zaunpfählen, Fenstern und Straßenstrichmarkierungen auch Buchstaben. Rein aus Gewohnheit.

5 Was ist dein liebster Monat, um in den Urlaub zu fahren?
Ganz egal. Beim Urlaub kommt es mir eher aufs Ziel an. Im August bin ich im Unterschied zu dir, lieber Lu, gerne daheim, eben weil das Wetter dann freundlicher gestimmt ist.

6 Welches Ziel hast du derzeit?
The Shower mit drei Bällen lernen.

7 Worüber kannst du dich am meisten ärgern?
Ich überlege noch. Eher bin ich von Dingen genervt, als dass ich mich ärgere…

8 Welchen Beruf wolltest du als Kind immer ausüben?
Lehrerin, ganz klar. Auf Platz zwei und drei weit abgeschlagen Krankenschwester und Hundetrainerin.

9 Was ist dein größter Wunsch?
Dass sich Menschen als Menschen begegnen.

10 Welchen Kinofilm hast du zuletzt gesehen?
Ui, schon lange her. Ich glaube mich zu erinnern, dass es „Ooops, die Arche ist weg!“ war.

11 Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?
Ich habe es immer geliebt, wenn ich im Mai auf der Fahrt ins Büro die Sonne aufgehen erleben durfte. Sonnenaufgänge sind mir oft präsenter. Könnte aber sein, dass diese Frage bzw. die Antwort die ganze Sache ins Wandeln bringt.

P.S.: Noch einmal zum Ärgern. Wenn jemand etwas mit Absicht macht, würde ich sagen. Zum Beispiel ein Nein übergehen.

 

 

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Meinen Weg tanzen

Wenn ich bei nächster Gelegenheit mein Leben betrachte und es mir gerade unangenehm schwer vorkommt, dann sage ich mir:

„Das ist mein Weg“ und dabei sehe und höre ich mir dieses Lied an: I’m on my way (from misery to happiness again… – Proclaimers)

 

 

Oh, und natürlich mache ich das auch, wenn es gerade angenehm, freudvoll und leicht ist!

 

Mögen sich meine Tage immer mehr mit Farben, Formen und exotischen Häuschen füllen.

Mit Mut, Kreativität und Selbstbewusstsein, die mehr von mir zeigen und weniger vom Drumherum.

 

Das Bild fand ich bei Martina Kunze http://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/2014/04/04/in-richtung-seiner-traume-gehen/, die vom Weg hin zu unseren Träumen schreibt.

Das Bild fand ich bei Martina Kunze , die vom Weg hin zu unseren Träumen schreibt.

Auf unsere Zukunft,

auf unsere Visionen!

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Eingeordnet unter ein bisschen Philosophie