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Flügge Gedanken

Wen interessiert, ob sie küssen kann?
Sie kann durch die Wolken sehen.

Tja, Davis, da staunst du! Dass dem, der so gerne zitiert, nun die Worte entliehen werden.

Ein wenig gibt mir zu denken, dass Teenager bzw. junge Erwachsene so viel tiefgründiger sind, als ich. Liegt es an dem Alltagstrott der Erwachsenen? Dass sie so viele Muss‘ und Solls in ihren Tag packen, dass sie mit einer halbfertigen To-Do-Liste ins Bett fallen und sich dadurch… was? wichtig fühlen? Wobei es auch ältere Ausnahmen gibt. John Green zum Beispiel.

Ich vergesse zu fragen oder gelegentlich auch auf die Antwort zu hören, darum gibt es für mein inneres Tempo einen einfachen Test. Ich lese Poesie und ob sie bei mir ankommt oder mir wie Weißes Rauschen erscheint, sagt mir einiges. Domig und Rilke werden bevorzugt.

Derzeitiges Motto: Nur lesen, was mir daran Spaß vermittelt, ich selbst zu sein.

 

John Green: Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken.

 

 

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Wortwörtlich ist auch nicht optimal

„Wer glaubt, dass Volksvertreter das Volk vertreten, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten“

Ein Graffiti

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Die Welt wäre perfekt…

Zitate muss man auffangen, laut vorsagen, weitergeben – so schnell wie möglich. Weil meistens kommen sie eh zu spät. Habe ich gerade erfahren.

Darum:

Die Welt wäre perfekt, wäre sie IKEA. (Herr Hund)

Wie es zu diesem Satz kommt, kann hier gelesen werden. Kleine Lesehilfe: Wer begrenzte Ressourcen irgendwelcher Art hat, scrollt gleich weiter bis fast zu den Bildern. Wer von und über Literatur beinputtet werden mag und Ressourcen jeglicher Art dafür hat, liest von vorneweg. Variante drei: Einfach das Zitat wirken lassen und in sich suchen, ob das Sinn macht.

 

 

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Erst der Anfang

Leben im Jetzt?

Vergangenheit = Geschichte, Zukunft = Geheimnis, Gegenwart = Geschenk?

Zukunft löst Stress aus, darum im Moment bleiben? Von Tag zu Tag leben? YOLO?

Und so weiter, und so weiter.

Ich vermute, das kenne nicht nur ich.

Es scheint manchmal geradezu unhinterfragter Common Sense zu sein, eine unausgesprochene Herausforderung, mit der wir alle zu tun haben. Kaum jemand spricht sich dagegen aus.

 

Nun, so ganz und gar dagegen sagte Antoine de Saint-Exupéry wohl auch nichts. Ich habe ihn allerdings nicht in aller Tiefe studiert, könnte mich an dieser Stelle also irren.

Wieso und weshalb diese Einleitung?

Ein Zitat von ebenihm fand ich kürzlich, das mich seither begleitet.

 

„Die Zukunft bauen heißt, die Gegenwart leben.“

 

So infiltriert, angefüllt und überschwemmt von dem ganzen „Lebe im Jetzt“ ich bin, bringen diese 37 Buchstaben überaus frischen Wind, meine Synapsen werden durchgepustet. Da steckt etwas dahinter.

 

Und darum baue ich jetzt darauf, dass sich mir mein tiefer Sinn dazu in der Zukunft erschließen wird, gleichzeitig lasse ich mich davon erfreuen, was dadurch aus der Gegenwart wird.

 

 

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