Tara – Folge 10

Nur ein Paar passende Schuhe

Tina hatte von den Windpocken gehört und war daraufhin sofort mit ihren beiden Kindern zu Besuch gekommen. Sie war Taras große Schwester und zeitlebens ein bisschen dick. Um Gewichtsreduktion kümmerte sie sich aber nicht, stattdessen trug sie ihre weiblichen Rundungen mit Stolz und Selbstvertrauen. Das üppige Dekolleté wurde gezielt in Form gebracht, die Haare regelmäßig geschnitten und der Lack der Nägel bröckelte niemals. Ihre Wangen waren voll und wirkten wie natürliches Botox, um Falten brauchte sie sich also bestimmt keine Sorgen zu machen.

Bei dem Gedanken daran lächelte Tara in sich hinein. Solchen Problemen musste sie sich ebenfalls nicht mehr stellen.

„Du siehst nicht gut aus“, hielt Tina wenig charmant fest und beäugte Tara über den Küchentisch hinweg kritisch.

„Ich habe nicht gut geschlafen“, rechtfertigte sich diese automatisch.

Sie wusste, selbst nach einer ruhigen Nacht bliebe sie immer die kleine Schwester, die auch durch Make-up und schicke Kleidung nie der charismatischen Größe der Älteren nahe kam. Der Eifer des Strebens nach der Wirkkraft der großen Schwester war mit dem Erwachsenwerden zurückgegangen, jedoch nie völlig verschwunden. Henni konnte das nicht nachvollziehen, bekräftigte stets, dass er die Direktheit und forsche Art seiner Schwägerin nicht sonderlich anziehend fand. Tara kommentierte das für sich damit, dass er eben ein Mann war, der diese Schwesterbeziehung nicht verstehen konnte.

„Oh, ich bitte euch!“, wirbelte Tina herum. Die Kinder diskutierten lautstark, welches Brettspiel das passende sei. „Geht das nicht stiller?“

„Magst du ein Glas Sekt?“, wollte Tara die Schwester ablenken. Das neue Jahr hatten sie getrennt begonnen, somit wäre ein Schluck Alkohol am Nachmittag vertretbar.

„Ja“, antwortete Tina und brüllte im nächsten Moment den Namen ihres Sohnes, was allerdings keine Wirkung zeigte.

Beinahe wären Tara daraufhin beschwichtigende Worte über die Lippen gekommen. Im letzten Moment hielt sie sich zurück. Erfahrungsgemäß wurde dadurch die Situation nur noch schlimmer und auf Streit hatte sie keine Lust.

Jonas kam angerannt und bat um etwas zu trinken.

„Und Kekse? Wie wäre es damit?“, fragte Tara verführerisch.

Womöglich konnten damit alle Kinder für eine gewisse Zeit beruhigt und somit zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt werden.

Tatsächlich versammelten sich alle am Tisch.

„Habt ihr schon Urlaubspläne?“, begann Tina ein anderes Thema.

Urlaub. Urlaub. Das war meist im Sommer. Oder noch später. Zu spät.

„Nein“, sagte Tara völlig ruhig. „Wir hatten noch keine Zeit, die Pläne in Angriff zu nehmen. Wie sieht es bei euch aus?“ Ablenkung war die beste Verteidigung.

Wie erhofft gab es in der Familie der Schwester bereits konkrete Vorstellungen und Tara schaffte es, sich diese anzuhören, ohne von Trauer oder Wut überrollt zu werden. Ihre Emotionen waren in manchen Momenten ähnlich aus dem Ruder wie ihre Gesundheit. Heute und jetzt schien sie relativ stabil, was mit Erinnerung an die vergangene Nacht eine wohltuende Erholung darstellte.

Ein Kinderglas fiel um und der Saft verteilte sich auf dem halben Tisch.

„Nehmt den grünen Lappen“, dirigierte Tara von ihrem Platz aus.

„Du machst es dir ja leicht“, murmelte Tina kritisch.

„Ich?“ Erstaunt deutete Tara mit dem Zeigefinger auf sich selbst. „Warum?“

Anstelle einer Erklärung presste die Schwester die Lippen aufeinander und schüttelte missbilligend den Kopf.

Die Unzufriedenheit von Tina war praktisch mit Händen zu greifen und somit auffallender als sonst. Irgendetwas schien ihr über die Leber gelaufen zu sein.

Ungeschickt, aber mit langsam wachsendem Erfolg, kümmerten sich die Kinder um die Kleckerei, was Tara aber nur aus den Augenwinkeln verfolgte.

„Ist bei dir alles in Ordnung?“, wollte sie an die Schwester gerichtet wissen.

„Wann ist schon alles in Ordnung, Tara? Dieses Jahr geht weiter, wie das alte aufgehört hat. Wenn man Arbeit und Familie unter einen Hut bringen muss, dann gibt es nie Pause. Ich habe nicht den Luxus, nur zu Hause zu sein wie du und mir Nerven aus Stahldrähten wachsen zu lassen. Ich meine, das hier, das sollte eigentlich angenehm sein, stattdessen drehe ich bei dem Kindergeplärre fast durch.“

Tara zog die Stirn kraus. Die überdeutliche Anspielung auf ihr Hausfrauendasein machte ihr nichts aus, hingegen war völlig neu, dass ihre Schwester sich darüber beschwerte, dass ihr etwas über den Kopf wuchs. Eigentlich verkörperte sie die Macherin per se.

Details waren aber keine zu erfahren, deshalb tat Tara das einzige, was übrig blieb – sie schickte die Kinder in das Bubenzimmer, damit zumindest ein wenig Ruhe einkehrte.

Oberflächlich und unter dem Anschein eines schwesterlichen Austausches schlich die Zeit vorüber. Tara begann zu bedauern, dass sie kein besseres Verhältnis zu Tina hatte und überlegte, was sie daran auf die Schnelle ändern konnte.

„In zwei Wochen fahre ich mit meinen Freundinnen in ein Wellnesshotel. Hast du Lust mitzukommen?“ Die Bedenken, wie sehr die gewohnte Routine dadurch gestört werden könnte, schob sie großzügig beiseite.

Nein, so dringend war der Wunsch nach Erholung dann doch nicht, Tina sprach sich sofort dagegen aus.

„Hallo-o! Ich bin zu Hause!“, rief Henni.

Tina sah auf ihre Armbanduhr und hob vieldeutig die Augenbrauen. Tara, die Hausfrau mit nur Freizeit und Sonnenstunden, dazu ein Mann, der um vier Uhr aus dem Büro nach Hause kam. Die als Überraschung kaschierte Missbilligung der Schwester brachte Tara dazu, tief durchzuatmen. Immer dieses Vergleichen und Bewerten, das so schwer loszuwerden war. Während Tina kein Geheimnis aus ihrer Meinung machte, verzweifelte Tara hin und wieder an sich selbst. Sie schaffte es einfach nicht, nicht automatisch zu reagieren. Selbst jetzt, den Tod vor Augen, eine Situation, in der sie sich herrliche Erhabenheit vorgestellt hätte, blieb sie eine Sklavin ihrer Emotionen. Alles gute Wollen half nichts. Dabei war sie selbst überrascht, dass Henni so früh nach Hause kam.

„Oh, hoher Besuch“, begrüßte der die Schwägerin überaus freundlich.

Dann beugte er sich zu Tara und gab ihr einen Kuss.

„Hey“, meinte er fürsorglich. „Wie war dein Tag?“

„Gut“, antwortete Tara mit einem kleinen Lächeln.

„Papa!“, rief Benjamin aus vollem Hals und stürmte in das Zimmer.

Mit weit ausgebreiteten Armen empfing Henni seinen Sohn.

„Papi, du bist mein bester Freund!“, verkündete der Dreijährige.

Als wäre das der Idylle zu viel, erhob sich Tina ein wenig zu schnell.

„Es ist Zeit, wir müssen los.“

Gedankenverloren beobachtete Tara, wie die Schwester mit den Kindern die Abreise vorbereitete.

Wie verkehrt man mit einem äußeren Blick auf einen Menschen doch liegen konnte. Bei Tina lag einiges im Argen, obwohl ihr Auftreten und ihr Aussehen keinen näheren Rückschluss ermöglichten. Und bei Tara und Henni hielt ganz sicher nicht die Harmonie das Zepter in der Hand, vielmehr war es der Versuch, die verbleibende Zeit so sinnvoll wie möglich zu nützen.

Und dennoch. Tara konnte nicht sagen, dass sie die Schuhe der Schwester vorgezogen hätte.

Diese Erkenntnis erschreckte sie. Warum wollte sie ihr Leben mit todbringender Krankheit nicht mit dem vergleichsweise bestimmt harmlosen Stress der Schwester tauschen?

Nach dem Abschied vor der Haustüre kehrte sie als letzte in die Küche zurück. Dort standen ihre vier Männer und diskutierten darüber, welcher Film heute angesehen werden sollte.

Deswegen, entschied sie augenblicklich. Weil das hier ihr Leben war, darum würde sie niemals tauschen. Wegen Henni, Jonas, Mathias und Benjamin.

 

Folge 11

 

 

31 Antworten zu “Tara – Folge 10

  1. Es war dieser Eintrag, den ich heute morgen zum ersten Mal und eben zum zweiten Mal gelesen habe. Beim zweiten Mal hatte ich auch die Folgen 1-9 gelesen und jetzt macht vieles Sinn, was ich heute morgen noch nicht verstanden habe.

    Zwei Gedanken: Zum einen, will wahrscheinlich niemand seine Familie mit der eines anderen tauschen. Vielleicht den Partner, vielleicht ein Kind, wenn es wieder einmal zu viel wird, aber bestimmt nicht alle.

    Zum anderen: Ich hatte den Gedanken bereits in einer früheren Folge, als Taras Mutter das Gießen des Ficcus anmahnt. Wie schlimm muss es für Tina sein, wenn sie sich an diesen Tag erinnert und dann zurück denkt, dass sie einen der letzten Nachmittage mit relativ unwichtigem Gejammer verbracht hat.

    Wie geht es weiter? Will ich es wissen? Natürlich ja, andererseits ist da diese Angst, denn man meint zu wissen, was kommt. Bis dahin wird Tara aber vielleicht noch einmal das Flutlicht des Lebens auf eine vermeintliche Lappalie stellen und noch einmal deutlich machen wie schön das Leben doch ist.

    Vielen herzlichen Dank für das Schreiben dieser Geschichte.

    • Danke für deine Gedanken bis hierher.
      Temporäre Fluchtgefühle sind sicher keine Seltenheit und Reue angesichts von Abschied ebensowenig.

      Wie geht es weiter? Mit der Kelly Family und einer Verabredung.
      Darüber hinaus ist es bei dem Schreiben nicht viel anders. Wie schnell will ich wie weit schreiben?
      Was wird noch alles kommen?
      Von jedem ein Bisschen, wie es ausschaut.

      Gerne. Danke dir.

  2. Tina mit Gewichtsproblemen und Botox gefüllt und einem Bild einer Schwester, das die Realität ihrer Schwester nicht mehr trifft, nicht mehr treffen kann, weil Tara sich dazu entschieden hat zu schlucken und darüber zu schweigen.
    Kann ich mal kurz mit Tara sprechen? Ja! Danke.
    Wäre ich Du, liebe Tara, platzte es irgendwann in mir. Aus meiner Sicht fährt du gerade auf eine dicke Wand zu. *seufz. Tara, liebe Tara, spring. Bitte spring` doch! Sei gnädig zu dir und den anderen. Ich meine, ich kann ja verstehen, dass man in so einer Situation nicht „belagert“ werden will. Du könntest deiner Familie in dieser Hinsicht schon etwas mehr zutrauen. Dieses „Versteckspiel“ führt zum ständigen Herzpieksern, wie man liest. Du schluckst doch ständig etwas herunter. Hänge dich nicht schon lebend ans Kreuz. Und die anderen kreuzigst du mit deinem Schweigen darüber nach deinem Tod. Ich komme an den Punkt, an dem ich denke: was könntest du noch alles Wahres, Intensives, Zartes, Klärendes – alles an Liebe, ja Liebe an Annehmen, an Vergebung, an …du weißt schon…mit deiner Familie leben, in den wenigen Monaten.

    Warum nimmt sie sich diese Möglichkeit und warum erhält der Rest der Familie keine Chance, frage ich mich?
    Selig sind die Barmherzigen. .

    Ich bin ja nicht Du, liebe Tara.. Und das hier ist ja auch nicht real, sondern ein Roman.
    Aber im realen Leben wäre ich sehr traurig und stinkesauer ( Herzrisse ) auf meine verstorbene Schwester, würde sie mir die Chance auf (m)ein Wachwerden und auf „wahre“ Begegnung verwehren.
    Amen.
    🙂

    • Du würdest dich gut mit Henni verstehen 🙂

    • Ich nehme mir einfach die Freiheit und antworte für Tara: „Liebe Martina, Du hast absolut Recht. Es ist nicht fair, was ich mache, aber das Leben ist nicht fair. Ich habe nur noch […] Wochen/Monate zu leben. Diese Zeit will ich nicht damit verbringen meinen Eltern, meinen Schwiegereltern, meiner Schwester, meiner Nachbarin, etc. immer wieder die gleiche Geschichte zu erzählen. Immer wieder diese Betroffenheit und Hilflosigkeit zu sehen. Immer wieder meine verbleibende Energie dafür aufzubringen, diese Menschen wieder aufzurichten. Dann werden alle Leute in der Stadt reden, die Eltern der anderen Kinder werden reden. Ich will meine letzten Wochen nicht so verbringen und bitte um Verständnis für diese Entscheidung“

      • Tara nickt eifrig und stellt sich geschwind an Ihre Seite, Herr Guiness.

      • Und obwohl Martina und Henni Tara und Herrn Guiness44 gegenüberstehen, befinden sich doch alle im selben Raum.

        Also mir gefällt das.

      • Ich persönlich bin ja auch eher bei Martina und Henni.

      • Tara ist durch Ihre Worte an ihrer statt an Ihre Seite gerückt. Als stummes Danke.
        Grundsätzlich ist sie Henni überhaupt nicht fern.
        Und Martina grad schon gar nicht.

      • Liebe Tara,

        zunächst: Liebe Tara (guiness), ich mag deinen Freiheitsdrang. Sehr!
        Ich respektiere deine Entscheidung voll und ganz.
        Jeder muss für sich in so einer Situation s e i n e n
        Weg finden und ihn gehen.

        Verstehen? Nein, verstehen tue ich deine Entscheidung nicht.
        Ich mag dir sagen, warum.

        Wenn ich dich erlebe, sehe ich eine Frau, die in jeder erdenklichen Situation schluckt – neben ihrem Mann liegend, vor ihrer Schwester sitzend, beim Besuch ihrer Mutter und und. Schluck.Schluck.
        Ich erlebe eine Tara, die nicht authentisch ist, sondern anderen täglich eine Welt vorgaukelt, die nicht mehr existiert. Den Rest machst du, liebe Tara, mit dir aus.
        Letzlich scheint mit das nicht weniger Leid, sondern eher zusätzliches Leid. Ob das die ideale „Schutzvorrichtung“ ist,wage ich zu bezweifeln.

        Ich würde mir wünschen wollen, dass du in deiner Situation, den botoxumspülten Atem, die Umarmung deiner Schwester, die wirkliche Liebe, die durch Alltagsgeplänkel verschüttet liegt, so was von um die Ohren geknallt bekommen würdest wollen mögen (hahaha, was für ein Satz!)
        Deine Tränen reinigen meine Tränen, liebe Schwester, würde ich Tina ins Ohr flüstern, wäre ich Tara.
        Heilarbeit vom Feinsten- für beide.

        An der Haustür hinge ein Schild „Zugang nur mit einem Lächeln“.

        Menschen, die sich an der Liebe ausrichten, müssen sich nicht schützen, schreibt es sich aus meinem Bauchgefühl heraus, liebe Tara.
        Bitte nicht gleich unruhig werden.
        Aber deine Worte klingen für mich fast schon wie eine Prophezeiung, als könne es gar nichts anders sein, dass nach deinem „Outing“nur noch Leidende um dich herumschleichen werden.

        Liebe Tara, ich durfte es in meinem Leben anders erleben. Darum wünsche ich es dir., dass du Liebe in der höchsten Wirklichkeit erfährst, gerade weil du nur noch wenige Monate zu erleben hast…:)

        Ich traue deiner Familie mehr zu! Jawohl, das tue ich.

        An Nachbarn denke ich nicht. Nun, da müsste sich Tara wirklich nicht sorgen. In der Regel wird man wie „die Pest“ gemieden.Die meisten trauen sich nicht, auf Betroffene zuzugehen. Werde ernsthaft krank, arbeitslos oder stecke in Trauer und du erlebst, wie einsam es um dich wird.

        Mir geht es um deinen engsten Familienkreis, liebe Tara.
        Man könnte den Familienrat einberufen und alles an einem Abend aussprechen. Ein “ Immer wieder“ liesse sich durchaus einschränken. Ich sah in unserer Familie niemanden, der es „Tara“ mit schwerhängenden Augen – verfangen im eigenen Leid – noch schwerer machte.Die Wahrheit klar auszusprechen, muss nicht bedeuten, täglich und rund um die Uhr mit Mutter, Vater, Geschwister konfrontiert zu sein.
        Ja, die Nachricht wird eine Familie erschüttern, aber sie wird noch anderes erlauben, wenn du , liebe Tara, es zulässt. Ja, es wird erst einmal geweint werden.Dagegen ist nichts einzuwenden.
        Es ist nichts dagegen einzuwenden,dass deine Mutter begreift, wie nichtig ihr Ficcus grünicus ist und wie schön es ist, dir mitzuteilen: Kind, ich liebe dich! Das kann Heilarbeit für die ganze Familie sein. Das kann sehr reinigend wirken – für alle Beteiligten. Du nimmst genau das Gefühl mit in die Andernwelt, liebe Tara.
        Alle werden tiefer in die Liebe eintauchen. Es ist möglich in so einer Situation über die Grenzen hinauszugehen, auf gütige Weise zu handeln. Es ist möglich, dass deine Familie mit Mitgefühl und nicht mit Leid reagiert. Verwechsele beides nicht miteinander.

        Und da gibt es doch noch den lieben weglaufenden Henni. Er könnte die Schilder am Hauseingang auswechseln: „Heute nicht!“

        Also, ich wüsste nicht, welche Familienangehörigen in so einer Situation nicht den Rückzug respektierten und das, was Tara noch wichtig scheint.

        Mir scheint, liebe Tara, du hältst dich gerade an einem sehr einsamen Ort auf. Mit scheint, du geißelst dich, aufgrund deiner Vergangenheit mit jenen Familienangehörigen. So nehme ich dich jedenfalls wahr.
        Noch lebst du,liebe Freundin!

        Halte deine Gaben jetzt nicht zurück. Halte deine Gefühle jetzt nicht zurück. Den Gang hinüber, den wirst du alleine gehen müssen, wie wir alle, aber bis dahin, ziehe deine Kraft aus deiner Familie, aus der Liebe.
        Das geht nur mit einem offenen Herzen. Wenn nicht jetzt im Sein und im Vertrauen leben, wann dann?
        Und wer weiß, vielleicht hilft es dir die wirkliche Begegung mit deiner Familie mehr als du dir jetzt vorstellen kannst, auch wenn du ihnen vielleicht sogar Kraft und Mitgefühl zukommen lässt? Es geschieht nicht selten, dass gerade jene, die vorgeben zu retten, selbst der Heilung bedürfen und durch ihr Geben an andere „gerettet“ werden.

        Hast du nicht die Sehnsucht danach, deiner Familie so authentisch als möglich zu begegnen?

        Und hey, da gibt es eine Mutter, die dich, liebe Tara einst zur Welt brachte, die Nabelschnur … , ….und hey, einen Vater…und hey…wir übernehmen Verantwortung für das, was wir schaffen, was wächst und gedeiht.
        Sei nicht auf Ergebnisse fixiert.Vertraue. Es ist deine Familie. Familie löst sich deswegen nicht auf, wie auch die Liebe nicht.
        Es hilft, sich mit der Liebe zu verbinden und nicht mit dem Schmerz…
        Tara, liebe Tara, ich respektiere alles…
        Ich würde nur wünschen wollen, dass du würdest wollen mögen…:)
        In Liebe,
        deine Freundin Martina

        …meine Güte, ich hab`das Gefühl, ich sitze mitten im Roman…:)

      • Wow, einerseits hoffe ich nie so etwas schreiben oder sagen zu müssen. Andererseits wüsste ich jetzt wo ich nach den passenden Worten suchen muss. Das ist so schön.

      • Lieber Guiness, herzlichen Dank für deine Inspiration. Wirklich, ein großes Danke.

        Danke für deine lieben Worte zu meinen Anmerkungen, liebe Tara.
        Eine Freundin ist eine Freundin ist eine Freundin. *lach

        Die Idee..die Idee.sprudelt in mir. Live-Schaltung, wir schreiben einen Roman Online. Ooohooo, finde ich sehr reizvoll. Jeder wird zum Protagonisten. Du bist Henni,lieber Guiness, weil Mann, liebe Marga, du bist Tara, ich Tina, die , *knirsch, gewichtige, botoxummantelte, . kiloschwer Lippenstift auf dem Mund.- eine großartige Rolle in so einem tiefen Thema: Heb` das Handtuch gefälligst selbst auf, liebe Tara, du bist noch nicht tot.. *ähm….naja…

        @ für Marga.
        Vermutlich möchtest du deinen Roman ohne uns schreiben, liebe Marga, was? haaaaaa haaaaaaaaaaaaaa….

      • Wenn es gewünscht wird, dann bin ich gerne dabei

      • Maaaaaaaaaaaaaaaaaargaaaaaaaaaaaaaaaaaa, ich hab da eine Ideeeeeeeeeeeeeeee…..

        Warte, lieber Guiness, Marga hört mich bestimmt….gleich….

      • Du immer mit deinen Ideen 😀
        Sprich, meine Liebe!

      • Ich spreche.

        Die Idee, ähm, liest du mich über Email, vermutlich. Die Idee ist die…sie steht im Kommentarbereich deines Blogs.
        Live-Schaltung. Roman Online, Protagonisten
        Guiness, Marga, Martina und wer noch?
        Guiness=Henni
        Marga=Tara
        Martina= die kiloschwere Botox-Tina mit Lippenstiftmund. Ich übernehme die gewichtige Rolle, obwohl mich nichts, aber auch gar nichts mit Bella Botox verbindet. .
        Ich erwähnte schon, dass du vermutlich deinen Roman alleine schreiben möchtest. 🙂 hehehe….

        Ein spannendes Projekt wäre es sicherlich.

      • jetzt muss ich mal kurz an den fingern abzählen, um meinen faden nicht zu verlieren:

        1. ich lese dich wenn möglich überall
        2. ich weiß nichts davon, dass tina botox ausprobiert hat oder regelmäßig nützt – ihre ganz biologische fülle macht das unnötig (falls das eine rolle spielt)
        3. ich schreibe nie einen „roman“, ich schreibe immer nur, was mir im kopf oder herz herumgeistert
        4. hast du schon vor augen, wie das genau ablaufen würde? wo? auch technisch gesehen…
        5. ein anregendes projekt, ein spiel wäre es sicherlich
        6. ob ich euch das wasser reichen kann, bezweiflich ich einmal offen, aber ich bin auch experimentierfreudig
        7. ich würde dann über bord werfen, was ich alles „weiß“ und den raum öffnen

      • Zu 2: Tina kein Botox. Olala…was war da in meinem Kopf? Okay, danke.

        Zu 4:Stichwort: Ablauf.
        Ich sandte dir eine Mail.
        Ich dachte darüber nach. Zeitgleich wird schwierig,
        Nicht zeitgleich auch, fehlen jedem die unmittelbaren Reaktionen der anderen Protagonisten.
        Dann bliebe : wir bekommen dein Skript und jeder arbeitet an der entsprechenden Szene alle durch, Wir senden dir unsere zu, und du schaust…

        Ansonsten bliebe nur die Option, nach jedem gesagten Satz eine Mail an den jeweiligen Dialogpartner zu senden.

        Haben du oder Guiness vielleicht eine andere Lösung, Idee…?

        Zu 6: an eine Competition dachte ich nicht. 🙂 Freude dabei haben, kreatives Eintauchen, Wegtauchen…

      • Was heißt denn hier überhaupt
        „immer
        ….mit meinen Ideen?“…

      • du immer wieder mal mit deinen ideen 🙂 besser?

      • 🙂 🙂 🙂 mal wieder viel besser!

      • und martina, du wirst nicht tina.
        du bist schon wer. 🙂

      • Sorry, jetzt erst. War im Einsatz.

        Wer bin ich denn? We…r bitte-eee??

      • na du! wer denn sonst?
        darfst dir aber gerne einen namen ausdenken 🙂

      • I -iich. Oh ja, ICH, endlich darf ich ICH sein.
        Gefällt.
        Wie wäre es mit „Betty Chocano de Mexicano“ oder „Mily Mann“. Mily mit einem L und Mann Männ ausgesprochen. Hörst du Männ nicht Mann.
        hahahahahahahah, ich lache mich kringelig…
        🙂 Betty finde ich schon einmal gut.

      • m_wie_wunder war sowieso nur ein Arbeitstitel 🙂
        Ein bisschen Zeit hast du noch, bis es ans Eingemachte geht.
        Und weil du du bist, kannst du ja so frei sein, den Namen zwischendurch wieder zu ändern 🙂

      • Das tust du 😉

        Danke, für deine Worte, für deine Gefühle.

  3. Zu 2. Was bin ich froh, dass das mit dem Botox geklärt ist. Ich habe nirgendwo einen Hinweis gesehen, und mich die ganze Zeit gewundert woher Martina das weiß.

    Zu 4. bzw. 7. Ich denke Tara gibt weiterhin die „Themen“ vor und die anderen reagieren. Am besten per Mail. Du kannst dann sehen, was Du wie einbaust

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