Asana

Asanas sind im Yoga jene Körperübungen, die man meist von Fotos kennt. Gerne sind es kompliziert oder rückgratlos erscheinende Positionen, die abgelichtet werden. Ja, ja, auch Yogis haben mit Blendwerk wie Ehrgeiz, Hochmut oder Angeberei zu tun.

 

Grundsätzlich sollen sich Asanas durch Stabilität und Wohlbefinden auszeichnen. Ein wackelnder Schulterstand ist also im Grunde noch keine Asana – kann aber der Weg dorthin sein.

Das Wohlbefinden ergibt sich dadurch, dass ich nach dem Einnehmen der Körperhaltung von diesem Tun weggehe und meinen Blick nach innen richte. Was macht die Asana mit mir? Was spüre ich? Atme ich noch? Wo bin ich mit meinen Gedanken?

Manche Lehren meinen, dieses Wohlbefinden soll so weit gehen, dass man stundenlang darin verharren könne. Ich meine, es ist uns schon viel gegeben, wenn wir uns nach und nach für einige Atemzüge darin entspannen können. Was auch bedeuten kann, von der perfekten Haltung ein wenig abzulassen, damit ein Bleiben möglich wird. Keine selbstverständliche Sache bei unseren gesellschaftlichen Konditionen.

So wenig sich Inuit, Maori und Italiener eine einheitliche Ernährung zueigen machen sollten, bekommt auch in anderen Bereichen nicht eines allen. Es gibt zahlreiche Yogastile und einige davon üben die Asanas mehr in fließenden Abfolgen oder mit Hilfsmitteln.
Immer gleich bleibt, dass die Bewegung der Atmung folgt.

Anstelle von Muskelaufbau und Figurfragen stehen bei Asanas grundsätzlich Energie, deren Fluss und Lenkung im Mittelpunkt. Auf körperlicher Ebene werden Meridiane und Chakren angeregt, was wiederum mit Auswirkungen auf Organe, Krankheiten, Fehlhaltungen und anderes beschrieben werden kann.

 

An folgenden Zeilen orientiere ich mich, wenn es um Asanas geht:

Das Unmögliche möglich machen,

das Mögliche einfach und

das Einfache elegant.

6 Antworten zu “Asana

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