Warum ich eine coole Socke bin *räusper*

Seht euch Candy Bukowski an, was kann ich anderes sagen, als: Zum Antworten verführt?

Schreiben ist…

  • etwas, das einfach dazugehört; mit dem Schuleintritt lernte ich schreiben und wünschte mir deshalb – ganz logisch – ein Tagebuch
  • mir selbst auf die Spur kommen
  • Gedanken ordnen und systematisieren
  • Austausch
  • Begegnung
  • Werden
  • Mut zum Festhalten, obwohl es nie fertig ist und nie bis in den letzten Buchstaben hinein stimmt

Bloggst Du offen oder anonym und warum so und nicht anders?

halboffen bzw. halbanonym; weil mich die eigene Schreiberei manchmal nervös werden lässt und ich mich dennoch nicht ganz davor verstecken mag

Worüber schreibst Du, was ist Dein Genre? (fiese Frage, ich weiß 😉 )

Im Blog schreibe ich meistens über Funken, die das Leben in mir entzündet.
Für mich selbst längere Geschichten mit wenig Umgebungsbeschreibung dafür vielen Gedanken und Gefühlen; ansonsten noch Innenlebentrubeleien.

Über das Genre denke ich nicht nach. Womöglich das Leben, wie ich es wahrnehme.

Eine Freundin meinte einmal zu dem Dilemma, dass ich bei Kleidung, Ernährung und so Zeugs in keine Kategorie passe: Deine Überschrift heißt einfach Marga.

Begrenzt Du Dich selbst dabei, gibt es eine Schere?

Jetzt denke ich schreibend, weil ich mich das so direkt noch nicht gefragt habe – somit ohne Schere:

Im Handschriftlichen habe ich eine kleine stumpfe Nagelschere. Ich lasse dort aus, wo ich meine, dass jemand verletzt werden könnte, wenn es zufällig gelesen wird (jetzt oder irgendwann). Sie ist stumpf, weil nur äußerst selten in Verwendung und klein, weil es nur kleine Fitzelchen sind, die wegkommen.

Im Schreiben von Geschichten lasse ich mich von den Figuren leiten. Keine Schere, ich bin eh so angepasst; notfalls war’s nicht ich, sondern eben der Blue oder die Sina.

Bloggenderweise reiße ich. An manchen Ecken kann man noch einen Rest erkennen. Abgetrennt wird alles, was mich bei fremdem Drauftippen schmerzen würde. Narben, die das aushalten, haben allerdings Platz; Beurteilungen werden nach Möglichkeit sprachlich geöffnet

Das Beste und das Blödeste am bloggen ist…

+ einen Platz für manches Geschriebene zu bekommen und auch – aber das kam bei mir erst nach einer Weile und damit hatte ich nicht gerechnet – die Gedanken und Kommentare anderer Menschen dazu

– mein Denken hat noch mehr Anschubser (= Tempo und Themen) bekommen und die Balance im Bezug zum sonstigen Leben will aktiv gehalten werden

Was ist Dein liebster, eigener Text und warum?

Tatsächlich lese ich immer wieder und gerne bei mir. Es hilft mir, einen Blick auf mich selbst zu werfen.

Mein liebster Text ist meine erste Geschichte und obwohl ich so manches ändern würde, ist er mir sehr nah, die Figuren begleiten mich oft. In einem Rutsch geschrieben, als solle es einfach sein.

Darüber hinaus bin ich auf alle Texte stolz, für die ich viel Mut gebraucht habe, was man als Leser:in von außen vermutlich nicht spürt (und das darf so bleiben, darum kein Beispiel).

Das große Thema meines Lebens lautet…

Abschied

Ich bin eine coole Socke, weil…

ich mich selbst überraschen kann (zum Beispiel damit, anzunehmen, dass man mich als coole Socke bezeichnen könnte).

Ich bin arschlangweilig, wenn es darum geht…

das Werwiewo zu erfahren.
Von solchen Dingen habe ich so wenig Ahnung, dass manche Menschen mit mir – und ich mit ihnen – kein Gespräch aufrechterhalten kann.

Der Wert der Dinge bemisst sich für mich…

daran, ob es sich stimmig anfühlt. Dann springe ich auch mal mit wackligen Beinen über einen Schatten oder bleibe gerade deswegen im Hintergrund.

Dazu möchte ich gerne sagen:

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